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230552 Romane und Erzählungen der 1920er und frühen 1930er Jahre (S) (WiSe 2017/2018)

Einrichtung
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Art(en) / SWS
S / 2
Zeitraum
09.10.2017-02.02.2018
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Mi 16-18 C01-249 09.10.2017-02.02.2018
nicht am: 01.11.17

Klausuren

  • keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul (Studienmodell 2011) Veranstaltung Leistungen  
23-GER-PLit3 Autoren, Werke, Diskurse Veranstaltung 1 (mit Modulprüfung) Studienleistung
benotete Prüfungsleistung
Studieninformation
Veranstaltung 2 Studienleistung
Studieninformation

Die Angaben in der Tabelle ergeben sich aus der Zuordnung zu einem Modul und der entsprechenden Modulbeschreibung. Bei den angegebenen "Leistungen" können Wahloptionen der Studierenden bestehen; Auskunft hierüber gibt ebenfalls die Modulbeschreibung.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Geschlechterforschung in der Lehre    

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Inhalt, Kommentar

Die Zeit der Weimarer Republik gilt als in sämtlichen Lebensbereichen krisengeplagte Epoche: die Konfrontation mit Armut, Arbeitslosigkeit und teilweise mit Kriminalität sowie die permanente politische Instabilität gehören zum gesellschaftlichen Alltag. Gleichzeitig lässt sich in bestimmten Lebensbereichen eine Aufbruchstimmung erkennen: so erscheint beispielsweise die Neue Frau in Werbung, Schlagertext, Film und Fotografie und wird selbstverständlich auch literarisch rezipiert. Diese Umbruchphase führt zur Orientierungssuche der Individuen der Zwischenkriegszeit, die sich einem Klima der Kälte und Sachlichkeit ausgesetzt sehen.

„Es handelt sich nicht mehr darum, zu ›dichten‹. Das Wichtigste ist das Beobachtete. –“
Dieses Motto stellte Joseph Roth seinem 1927 erschienenen Roman „Die Flucht ohne Ende“ voran. Präzision und Dokumentarismus sind wesentliche Aspekte der neusachlichen Ästhetik, die die 1920er und auch die frühen 1930er Jahre literarisch prägt. Das versachlichte Erzählen dieser Zeit bedeutet – nicht zuletzt als abgrenzende Reaktion auf den vorangegangenen Expressionismus – die Rückkehr zu realistischen Schreibverfahren. Aber verzichten die Texte der Neuen Sachlichkeit tatsächlich auf die Bedeutungsebene und geben bruchlos die Realität wieder oder verbergen sich hinter dem Authentizitätsanspruch literarische Verfah-ren, die zu entschlüsseln sind und kulturelle und diskursive Erkenntnisse bereithalten? Anhand von Erzähltexten von Irmgard Keun, Marieluise Fleißer, Alfred Döblin, Erich Kästner, Mela Hartwig, Lili Grün und Gabriele Tergit sollen diese Fragen im Seminar diskutiert werden.

Lernraum (E-Learning)

Zu dieser Veranstaltung existiert ein Lernraum im E-Learning System. Lehrende können dort Materialien zu dieser Lehrveranstaltung bereitstellen:

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 17
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
Details zeigen
Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 35
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
WS2017_230552@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_105184133@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
17 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
E-Mailarchiv
Anzahl der Archiveinträge: 3
E-Mailarchiv öffnen
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Mittwoch, 13. September 2017 
Letzte Änderung Zeiten :
Montag, 16. Oktober 2017 
Letzte Änderung Räume :
Montag, 16. Oktober 2017 
Sonstiges
Link auf diese Veranstaltung
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https://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=105184133
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