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270008 "Hauen darf man nicht" - Moral und Aggression in der Kindlichen Entwicklung (Kurs A) (S) (WiSe 2012/2013)

Inhalt, Kommentar

Hauen darf man nicht!
Aber: Warum eigentlich nicht?
Die Entwicklung der Moral und die Entwicklung der Aggression über das Kindes- und Jugendalter wird oftmals in distinkter Weise behandelt. Andererseits haben aktuellere Forschungsarbeiten in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften der Entwicklungspsychologie (z.B. von Arsenio & Lemerise, 2004) aufgezeigt, dass eine synergetische Darstellung der beiden Entwicklungslinien viele Vorteile mit sich bringt. Diese Verbindung der beiden Themen stellt die Grundlage für die beiden parallel angelegten Kurse („Hauen darf man nicht!“ - Kurs A und Kurs B) dar.
Das Seminar verbindet gemeinsam mit dem parallel angelegten Seminar von Herrn Vierhaus (Kurs B) die Entwicklungslinien im Bereich der Moral und der Aggression über das Kindes- und Jugendalter. Diese Verbindung findet zum einen auf der theoretisch-empirischen Ebene statt, indem die relevante Literatur gesichtet und diskutiert wird. Darüber hinaus werden diese Inhalte durch praktische Anteile ergänzt (z.B. durch die Teilnehmer durchgeführte Interviews mit Eltern zum Thema Moral/Aggression).
Während in diesem Seminar (Kurs A) die Verbindung der Themen durch den Einstieg in das Thema Moral stattfindet, startet der Kurs B mit dem Thema Aggression. Etwa nach der Hälfte der Sitzungen wechseln die Teilnehmer die Kurse, wodurch das Thema Moral in Kurs A durch das Thema Aggression und das Thema Aggression in Kurs B durch das Thema Moral ergänzt wird.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Das Seminar richtet sich an Studierende der Psychologie (Diplom, BSc Kernfach, Ba Nebenfach), der Klinischen Linguistik und der Erziehungswissenschaft (Ba, MSc und Diplom).
Es handelt sich um ein Seminar mit Teilnahmebeschränkung (30 Seminarplätze). Sollte es einen Überhang an Interessierten geben, wird über die vorhandenen Seminarplätze mittels eines Platzvergabeverfahrens entschieden, das sich an der Bachelor-Studienordnung der Universität Bielefeld orientiert.

Literaturangaben

Arsenio, W.F. & Lemerise, E.A. (2004). Aggression and Moral Development: Integrating Social Information Processing and Moral Domain Models. Child Development, 75, 987-1002.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
27-J Entwicklungspsychologie J.3 Vertiefung zur Entwicklungspsychologie Studienleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.1.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MA.3.1.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.1.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MG.3.1.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.1.2   3 aktive Teilnahme  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015)    
Klinische Linguistik / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2009) PSY3   3 unbenotet  
Klinische Linguistik / Bachelor (Einschreibung ab WiSe 09/10) PSY3   3 unbenotet  
Klinische Linguistik / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2009) PSY3   4 benotet  
Klinische Linguistik / Bachelor (Einschreibung ab WiSe 09/10) PSY3   4 benotet  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.P.2   scheinfähig  
Psychologie (Kernfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kernfach Individuelle Ergänzung    
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen

Die Studienleistung wird durch die Aufarbeitung von Texten und die Durchführung von Interviews mit Eltern und Kindern erzielt. Die Aufarbeitung der Texte soll in kleinen Grupen erfolgen. Diese wird durch die selbständig duchrgeführten Interviews mit den Eltern oder Kindern ergänzt. Die Erkenntnisse aus der Textarbeit und den Ergebnissen aus den Interviews sollen in Form einer Diskussion verarbeitet und im Seminar durch die Gruppen angeleitet werden.

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges