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250156 Grundfragen der Inklusiven Pädagogik und der Sonderpädagogik (S) (WiSe 2017/2018)

Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Art(en) / SWS
S / 2
Zeitraum
09.10.2017-02.02.2018
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Mo 10-12 C01-258 09.10.2017-02.02.2018
nicht am: 25.12.17 / 01.01.18

Klausuren

  • keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul (Studienmodell 2011) Veranstaltung Leistungen  
25-BE11 Abschlussmodul E1: Seminar Studienleistung
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25-BE6 Heterogene Lebenslagen E2: Konzepte institutionellen und organisatorischen Handelns Studienleistung
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25-FS-BE6 Heterogene Lebenslagen E2: Konzepte institutionellen und organisatorischen Handelns Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-FS-GM Grundlagenmodul E2: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
E3: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
25-ISP1 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik E1: Theorie der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunkts Lernen Studienleistung
Studieninformation
25-ISP1_2 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik sowie der Heterogenität und individuellen Förderung E1: Theorie der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunkts Lernen Studienleistung
Studieninformation
25-UFP2_a Institutionen des Bildungs- und Erziehungswesens E3: Theorie der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik Studienleistung
benotete Prüfungsleistung
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Die Angaben in der Tabelle ergeben sich aus der Zuordnung zu einem Modul und der entsprechenden Modulbeschreibung. Bei den angegebenen "Leistungen" können Wahloptionen der Studierenden bestehen; Auskunft hierüber gibt ebenfalls die Modulbeschreibung.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015) Schwerpunkt I; Schwerpunkt II; Schwerpunkt III    

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Konkretisierung der Anforderungen

Neben der regelmäßigen und aktiven Teilnahme stellt die kritisch-reflektierte Diskussion der unterschiedlichen Seminarinhalte und der darin enthaltenden Positionen und Perspektiven ein methodisches Kernelement dar. Sie werden daher immer wieder gefordert sein einzelne Aspekte in Form von Partner-, Kleingruppen- oder Plenumsdiskussionen zu hinterfragen. Grundlage hierfür sollen neben einführenden mediengestützten Vortragsanteilen durch den Dozenten auch in Phasen kooperativer Gruppenarbeit und der Präsentation von Gruppenergebnissen im Plenum gelegt werden. Im Sinne einer dem Thema angemessenen sowohl inhaltlich wie auch methodisch geöffneten und lebendigen Diskussionskultur, sollten Sie keine Scheu davor haben einzelne Inhalte stets kritisch zu hinterfragen, offene Fragen direkt anzusprechen und Positionen zur Diskussion zu stellen. Dabei werden Sie erkennen müssen, dass es mit Blick auf die Vielschichtigkeit des Themas nicht immer eine abschließende Antwort gegeben kann. Wichtig ist jedoch, dass Sie im Verlauf des Seminars für sich eine eigene erste Zugang zum Themenbereich entwickeln können. Um Sie bei der Strukturierung und Integration der Lerninhalte zu unterstützen, sollen Sie begleitend zum Seminarverlauf eine Visualisierungshilfe in Form einer Concept-Map (siehe Handout „Concept-Map“) erstellen und in der letzten Sitzung im Rahmen eines Galerieganges präsentieren.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie dann in der ersten Sitzung des Seminars.

Inhalt, Kommentar

In diesem Seminar geht es um eine erste überblicksartige Erarbeitung zentraler Theorien und Handlungsansätze der Sonderpädagogik und der inklusiven Pädagogik. Ausgangspunkt ist dabei zunächst die kritisch-diskursive Auseinandersetzung mit dem Behinderungsbegriff. Neben einer grundsätzlich definitorischen Klärung des Behinderungsbegriffs aus Sicht unterschiedlicher Bezugsdisziplinen (sozialrechtlich, medizinisch, soziologisch, pädagogisch), geht es darum eigene wie auch gesellschaftliche Einstellungen und Haltungen gegenüber Behinderung bzw. Menschen mit Behinderung offenzulegen und zu hinterfragen. Nachfolgend sollen unterschiedliche Paradigmen, verstanden als spezifisch theoretisch verortete Sichtweisen der Sonderpädagogik vorgestellt sowie in ihren Implikationen hinsichtlich zu grunde liegender Menschenbildannahmen und daraus folgender pädagogischer Handlungsansätze diskutiert werden. Eine Konkretisierung soll dabei in der Übertragung auf schulische Fallbeispiele erfolgen. Ausgehend von diesen allgemeinen Grundlagen werden wesentliche theoretische Zugangsweisen und Handlungskonzepte für die Förderschwerpunkte Lernen und emotionale und soziale Entwicklung ausgeschärft. Auch hier sollen zunächst grundsätzliche Erklärungsansätze für Lern- bzw. Verhaltensstörungen erarbeitet werden, um jeweils anschließend einzelne, exemplarische Handlungsansätze, besonders auch mit Blick auf integrative bzw. inklusive schulische Settings, erschließend zu diskutieren, wie etwa der RTI-Ansatz für den Förderschwerpunkt Lernen oder unterschiedliche gestufte Modelle einer integrierten schulischen Erziehungshilfe im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

Der dritte thematische Block des Seminar richtet dann den Schwerpunkt auf Fragen inklusiver Pädagogik und Schulentwicklung. So sollen zunächst Entwicklungslinien und theoreti-sche Positionen einer integrativen bzw. inklusiven Pädagogik aufgezeigt werden. Dies führt zwangsläufig auch zur Frage einer Verortung sonderpädagogischer Professionalität in inklu-siven Settings der allgemeinen Schule. Überblicksartig sollen an dieser Stelle unterschiedliche Positionen im Fachdiskurs verdeutlicht sowie konkrete Aufgabenprofile bzw. Rollen sonderpädagogisch-qualifizierter Lehrkräfte in allgemeinen Schulen zur Diskussion gestellt werden. Auch sollen aktuelle schulische bzw. schulrechtliche Entwicklung hinsichtlich inklusiven Lernens in Deutschland bzw. am konkreten Beispiel Nordrhein-Westfalens angeführt und entlang der zuvor erarbeiteten Forderungen einer inklusiven Pädagogik kritisch reflektiert werden. Als weitere Betrachtungsfolie erfolgt eine Auseinandersetzung mit empirischen Befunden zum Lernen in inklusiven und exklusiven schulischen Settings. Entsprechend sollen abschließend Argumente für oder gegen mehr Gemeinsames Lernen auf ihre Stichhaltigkeit und Begründungslogik hin überprüft werden und Anlass zu einer eigenen reflektierten Meinungsbildung geben, um so auch eigenen Haltungen und Einstellungen dies bezüglich hinterfragen zu können.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Vorheriger Besuch der Vorlesung "Einführung in die Sonderpädagogik und inklusive Pädagogik"
(dies gilt nur für Studierende des Lehramtes G+ISP bzw. HRGe-ISP)

Literaturangaben

Umfängliche Hinweise zu Grundlagentexten und weiterführender Literatur erhalten Sie zu Beginn des Seminars. Auch werden entsprechende Materialen über den Lernraum der Veranstaltung bereitgestellt werden.

Lernraum (E-Learning)

Zu dieser Veranstaltung existiert ein Lernraum im E-Learning System. Lehrende können dort Materialien zu dieser Lehrveranstaltung bereitstellen:

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 48
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
Details zeigen
Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 80
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
WS2017_250156@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_101795247@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
48 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
E-Mailarchiv
Anzahl der Archiveinträge: 1
E-Mailarchiv öffnen
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Dienstag, 26. September 2017 
Letzte Änderung Zeiten :
Donnerstag, 31. August 2017 
Letzte Änderung Räume :
Donnerstag, 31. August 2017 
Sonstiges
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