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220109 Agrargeschichte der Vormoderne aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive (GST) (WiSe 2015/2016)

Inhalt, Kommentar

Die sich im Umfeld des 1994 gegründeten ‚Arbeitskreises für Agrargeschichte‘ allmählich herausschälende „neue Agrargeschichte“ in Deutschland hat wesentliche Impulse und Ergebnisse aus der Familien-, Haushalts-, Kriminalitäts- und Geschlechtergeschichte zur Frühen Neuzeit aufgegriffen. Auf regelmäßig stattfindenden interdisziplinär angelegten und international ausgerichteten Tagungen und mit Hilfe der 2003 neu konzipierten ‚Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie‘ bemühen sich die Vertreter des Arbeitskreises um eine „Redefinition des agrarischen Terrains“. Erste genauere Einblicke in Themenbereiche, Konzepte und Vorgehensweisen bietet der von Werner Troßbach und Clemens Zimmermann 1998 veröffentlichte Sammelband, in dem sich nicht zufällig auch ein geschlechtergeschichtlicher Beitrag von Barbara Krug-Richter findet. Das Seminar nimmt insbesondere solche geschlechtergeschichtlich akzentuierten Forschungsbeiträge in den Blick und fragt nach ihrem wissenschaftsgeschichtlichen und wissenschaftstheoretischen Stellenwert für die im Entstehen begriffene neue Agrargeschichte in Deutschland.

Literaturangaben

Literatur in Auswahl: Michael Mitterauer, Familie und Arbeitsteilung. Historischvergleichende Studien, Wien / Köln / Weimar 1992; Karin Hausen (Hrsg.), Geschlechterhierarchie und Arbeitsteilung. Zur Geschichte ungleicher Erwerbschancen von Frauen und Männern, Göttingen 1993; Jan Peters (Hrsg.), Gutsherrschaft als soziales Modell. Vergleichende Betrachtungen zur Funktionsweise frühneuzeitlicher Agrargesellschaften, München 1995; Jürgen Schlumbohm, Lebensläufe, Familien, Höfe. Die Bauern und Heuerleute des Osnabrückischen Kirchspiels Belm in proto-industrieller Zeit, 1650-1860, Göttingen 19972; Hans Medick, Weben und Überleben in Laichingen 1650-1900. Lokalgeschichte als Allgemeine Geschichte, Göttingen 1996; Werner Troßbach / Clemens Zimmermann (Hrsg.), Agrargeschichte. Positionen und Perspektiven, Stuttgart 1998; Ernst Bruckmüller / Ernst Langthaler / Josef Redl (Hrsg.), Agrargeschichte schreiben. Traditionen und Innovationen im internationalen Vergleich, Innsbruck / Wien / München / Bozen 2004; Werner Troßbach / Clemens Zimmermann (Hrsg.), Die Geschichte des Dorfes. Von den Anfängen im Frankenreich zur bundesdeutschen Gegenwart, Stuttgart 2006.

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Gender Studies / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) Hauptmodul 2   3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  
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