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300090 Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft (Ü) (WiSe 2017/2018)

Inhalt, Kommentar

In dieser Übung soll eine Vertiefung der vergleichenden Methode anhand der politikwissenschaftlichen Forschung zu internationaler Demokratieentwicklung stattfinden. Die Studierenden sollen sich ein kritisches Verständnis der vergleichenden Analyse internationaler Demokratieentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Demokratieverständnisses, der Indikatoren und der Messmethoden aneignen. Zudem sollen Diskussionsleitung, Präsentation und Gruppenarbeit eingeübt werden und es soll selbstständig eine Hausarbeit oder ein Referat angefertigt werden.
Die Voraussetzungen für den Erwerb eines Leistungsnachweises liegen in der regelmäßigen Teilnahme und Mitarbeit in der Übung, der Lektüre der Texte und der Beteiligung an Gruppenarbeiten.

Literaturangaben:
Berg-Schlosser, Dirk (2007): Concepts, Measurements and Sub-Types in Democratization Research, in: Berg-Schlosser, Dirk (Hrsg.): Democratization. The State of the Art, Opladen, S. 31-43.
Bühlmann, Marc; Merkel, Wolfgang; Müller, Lisa; Giebler, Heiko; Weßels, Bernhard (2012): Demokratiebarometer: ein neues Instrument zur Messung von Demokratiequalität, S. 115 – 159, in: Pickel, Susanne; Pickel, Gert (Hrsg.): Indizes in der Vergleichenden Politikwissenschaft, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, Comparative governance and politics, Sonderheft 2/2012, Jg. 6.
Dahl, Robert A. (1971): Polyarchy. Participation and Opposition, New Haven, S. 1-16.
Esping-Andersen, Gøsta (2006): Three Worlds of Welfare Capitalism, in: Pierson, Christopher/Castles, Francis G. (Eds.): The Welfare State Reader, 2. Auflage, Cambridge, S. 160-174.
Hall, Peter A.; Soskice, David (2001): An Introduction to Varieties of Capitalism, in: Hall, Peter A.; Soskice, David (Hg.): Varieties of Capitalism, Oxford, S. 1-68.
Lauth, Hans-Joachim; Winkler, Jürgen R. (2006): Methoden der Vergleichenden Politikwissenschaft, in: Lauth, Hans Joachim; Winkler, Jürgen R. (Hrsg.): Methoden der Vergleichenden Politikwissenschaft. Wiesbaden, S. 37-69.
Lijphart, Arend (1999): Patterns of Democracy. Government Forms and Performance in Thirty-Six Countries, New Haven and London.
Merkel, Wolfgang (2010): Systemtransformation. Eine Einführung in die Theorie und Empirie der Transformationsforschung, Wiesbaden, S. 67-127.
Pickel, Susanne; Pickel, Gert (2012): Die Messung von Indizes in der Vergleichenden Politikwissenschaft – methodologische Spitzfindigkeit oder substantielle Notwendigkeit, S. 1-18, in: Pickel, Susanne; Pickel, Gert (Hrsg.): Indizes in der Vergleichenden Politikwissenschaft, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, Comparative governance and politics, Sonderheft 2/2012, Jg. 6.
Schmidt, Manfred G. (2008): Demokratietheorien. Eine Einführung, Wiesbaden, S. 181-195, 210-253.
Welzel, Christian; Inglehart, Ronald F. (2009): Political Culture, Mass Beliefs, and Value Change, S. 126-144, in: Haerpfer, Christian W.; Bernhagen, Patrick; Welzel, Christian; Inglehart, Ronald F.: Democratization, Oxford: Oxford University Press.

Literaturangaben

Zur vorbereitenden Lektüre wird empfohlen:
Lauth, Hans-Joachim (2010): Vergleichende Regierungslehre. Eine Einführung, Wiesbaden.

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Modul Veranstaltung Leistungen  
30-M13 Vergleichende Politikwissenschaft/ Public Policy Vergleichende Politikwissenschaft Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Die Modulprüfung kann in Form eines Referates oder einer Hausarbeit erbracht werden. Grundsätzlich sind die Themen mit dem Dozenten und mit der Studiengruppe persönlich abzusprechen. Für alle Leistungen gelten als Bewertungskriterien: Klare Themenstellung, eindeutige, präzise und bearbeitbare Fragestellung, klare Definition und Trennung des zu Erklärenden und der Erklärungsfaktoren, angemessener Umfang wissenschaftlicher Fachliteratur, sachkundiger Inhalt, Bezug auf die Diskussionen im Seminar, nachvollziehbarer Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Fazit), formale wissenschaftliche Standards (Belege/Zitate, Literaturliste, Rechtschreibung und Interpunktion).
- Erstellung eines Referates (10-minütig) mit Handout (einzureichen fünf Tage vor dem Referatstermin, Zweiseitig und mit klarem, übersichtlichem Aufbau mit Kerninformationen) und 8-10-seitiger Ausarbeitung (2 LP). Für die Notengebung werden bei einem Referat die mündliche Präsentation, das Hand-out und die Ausarbeitung zu jeweils einem Drittel gewichtet.
- Erstellung einer Hausarbeit mit 10-15 Seiten (2 LP).
Konkrete Informationen zur Studienleistung / aktiven Teilnahme werden im Seminar mitgeteilt.

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