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Literaturwissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2012) - News

[litwis] zusätzliches Seminar für das SoSe 2016: Echtzeit im Film ( 03.05.16 )
Per E-Mail eingestellt von ellen.beyn@uni-bielefeld.de:

Liebe Studentinnen, liebe Studenten,

für das laufende Sommersemester hatten wir einen Lehrauftrag mit Stefan
Brams, dem Leiter des Feuilletons der NW, geplant. Dieser Lehrauftrag
musste leider aus gravierenden persönlichen Gründen kurzfristig abgesagt
werden. Nun möchte ich natürlich nicht, dass von Ihnen irgend jemand in
seiner Studienplanung dadurch in die Klemme gerät. Ich habe deshalb
gleich einen neuen Lehrauftrag organisiert, der von Dr. Jean-Pierre
Palmier, derzeit Referent bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes,
übernommen wird. Herr Palmier hat bis vor wenigen Semestern an unserer
Fakultät gelehrt und ist ein ganz ausgezeichneter, breit ausgewiesener
Literatur- und Filmwissenschaftler.
Dieser Lehrauftrag kann jetzt leider nur noch als Blockseminar
stattfinden, und zwar in der ersten Semesterferienwoche
Montag, 25. Juli bis Donnerstag, 28. Juli, jeweils 9 bis 16 Uhr (mit
einer Stunde Mittagspause).

Folgenden Text hat mir Herr Palmier als Ankündigungstext zur Verfügung
gestellt:

Echtzeit im Film

Die filmische Darstellung von Echtzeit setzt keine Spezialeffekte und
keinen hohen technischen Aufwand voraus; sie ist seit jeher ein
besonderes Ausdrucksmittel von Filmerzählungen. Als Hauptreferenz für
Echtzeit im Film gilt Hitchcocks /Rope/ (1948). In der jüngeren
Filmgeschichte werden Echtzeitdarstellungen nicht nur zunehmend komplex,
sondern auch spielerisch reflektiert, wie beispielsweise in /Birdman/
(2015). Das Seminar bestimmt zunächst, was Echtzeit im Film überhaupt
ist, denn Echtzeit liegt nicht nur bei Plansequenzen vor, also wenn
technisch in Echtzeit erzählt wird. Vielmehr gibt es zahlreiche
Beispiele für zeitdeckendes Erzählen auch mit Schnitten, von /12 Angry
Men/ (1957) bis hin zu /Locke/ (2013). In einem zweiten Schritt werden
spezifisch filmische von transmedialen, also auch in der Literatur oder
im Theater zur Anwendung kommenden Verfahren, unterschieden. Drittens
wird die Wirkung insbesondere jüngerer Beispiele filmischer Echtzeit,
die zwischen Illusionsbildung und Illusionsstörung changieren, auf den
Zuschauer untersucht.
Das Seminar wird auch Einblicke in die Praxis der Filmproduktion geben.

Die Studienleistung besteht in der Übernahme eines Kurzreferats;
benotete Leistungen können in Form von Referaten mit Ausarbeitung und
Hausarbeiten erbracht werden. Mögliche Referatsthemen, Lektürehinweise
und eine Filmografie werden rechtzeitig vor Seminarbeginn mitgeteilt.

!!!!!
Was nun folgt, ist besonders wichtig und dringend: Damit wir den
Lehrauftrag überhaupt planen können, bitte ich um eine verbindliche
Anmeldung bis Freitag nächster Woche (13. Mai); verbindlich heißt:
Zusätzlich zum Eintrag im ekVV bitte schriftlich, ausgedruckt mit
Mail-Adresse, Name und Unterschrift bei Frau Beyn abgeben (vormittags,
D4-110) oder in mein Postfach auf dem Flur im Bereich C/M/D, 4. Stock,
Postfachnummer 251.
Diese Veranstaltung ist im ekVV unter der Belegnummer 230627 Echtzeit im
Film angekündigt. Dort sehen Sie auch die Fachzuordnungen. Die
Seminarleitung hat Herr Dr. Jean-Pierre Palmier.

Falls wir mehr als 30 Teilnehmer haben sollten, muss das Los
entscheiden. Bitte bedenken Sie also wieder: Wenn Sie einen Platz in
Anspruch nehmen, aber dann unter Umständnen doch nicht kommen sollten,
leiden eventuell Ihre Kommilitonen darunter.

Nun hoffe ich, dass ich Ihnen mit diesem Angebot helfen kann, und grüße
Sie freundlich

Ihr Wolfgang Braungart

--
Prof. Dr. Wolfgang Braungart
Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld
Paketadresse: Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld

Tel.: 0521/106-5264
Tel.: 0521/106-6983 (Sekretariat: Ellen Beyn)
Fax: 0521/106-156983
E-Mail:wolfgang.braungart@uni-bielefeld.de
E-Mail:ellen.beyn@uni-bielefeld.de (Sekretariat)
Homepage:http://www.uni-bielefeld.de/lili/personen/braungart