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Studierende der Universität Bielefeld entwickeln Geschäftsideen

Veröffentlicht am 30. Juni 2015, 12:35 Uhr

Deutschland ist wirtschaftlich erfolgreich – keine Frage, aber gilt das auch noch morgen? Die Welt ist im Wandel – jeder bekommt es mit: Bei der Kommunikation mit seinen Mitmenschen, beim Einkaufen im Internet, bei der Konfrontation mit Begriffen wie „Digitale Revolution“. Damit Deutschland auch morgen noch erfolgreich ist, bedarf es an frischen Ideen und mutigen Menschen.

Der Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement (ITM) von Prof. Dr. Christian Stummer an der Universität Bielefeld möchte dies unterstützen und bietet im Rahmen der (strukturierten) individuellen Ergänzung das Modul Gründungs-management an, welches für Hörer/-innen aller  Fakultäten  geöffnet  ist.  Das  Modul  umfasst  neben  der  Vorlesung  „Grundzüge  des  Gründungsmanagements“,  die  Inhalte  wie  beispielsweise  die Ideengenerierung  und  -umsetzung,  die Rechtsformwahl, die Besteuerung sowie den Business Plan thematisiert, auch einen großen Anteil an praktischen Bezug. Zum einen durch die „Meet an Entrepreneur“-Vorträge, in denen Gründer/-innen aus ihrer  Unternehmensgeschichte  berichten.  Und  zum  anderen  durch  die  „Praktische Übung zum Gründungsmanagement“, die entweder in Form eines Planspiels stattfindet und/oder die Basis zur Geschäftsmodellentwicklung in Theorie und Praxis legt.

Am 19. und 20. Juni 2015 haben zahlreiche Studierende an der praktischen Übung „Ideenentwicklung mit dem Business Model Canvas“ teilgenommen. Dazu haben die Studierenden eine eigene Geschäftsidee mitgebracht oder sich von einer vorgegebenen Idee für ein Geschäftskonzept inspirieren lassen. Nach Vermittlung des  theoretisch  notwendigen  Handwerkzeugs  –  zum  einen  durch  die  Theorie  aus Lehrbüchern und zum anderen aus praktischem Anwendungswissen – haben die Teams ein konkretes Geschäftskonzept entwickelt. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Konzepte von den Studierenden  präsentiert. Die Lehrveranstaltungsleiterin Sabrina Backs wurde unterstützt von den wissenschaftlichen Kollegen Lars Lüpke und Wilhelm Klat und kürte gemeinsam mit einer Fachjury, bestehend aus Dr. Robert Rae (PerFact GmbH), Maik Sloatta (Sparkasse Bielefeld), Tanja Siepke (Sparkasse Bielefeld) und Jens Möllerfeld (NRW.Bank), die besten Ideen.

Zu den prämierten Ideen gehörte ein  intelligenter, sicherer Reisekoffer, eine Babysitter-Vermittlung und einer Sharing-Plattform für Studentendokumente. Einen Sonderpreis gab es für das Projekt GeNiuS.  Sie zeigten, wie man Flüchtlinge und ältere Personen zusammenbringen kann, um Integration und soziale Teilhabe zu fördern.

 

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