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Wirtschaftswissenschaften Blog

Eine Simulation des Henne-Ei-Problems bei zweiseitigen digitalen Plattformen

Veröffentlicht am 30. April 2018, 13:25 Uhr

Das Henne-Ei-Problem bei zweiseitigen digitalen Plattformen ist eine der wesentlichen Hürden, die Start-Ups mit einem solchen Geschäftsmodell überwinden müssen. Die Plattform muss nämlich gleichzeitig eine hinreichende große Anzahl an Teilnehmern für jede der beteiligten Seiten (z.B. Käufer und Verkäufer) gewinnen, wobei die Schwierigkeit darin besteht, dass Teilnehmer von einer Seite der Plattform nur beitreten, wenn ausreichend viele Teilnehmer auf der anderen Seite bereits vorhanden sind und vice versa (für einen aktuellen Überblick zu dem Thema vgl. den Aufsatz "Platform launch strategies" (von Christian Stummer, Dennis Kundisch und Reinhold Decker) in der Zeitschrift Business & Information Systems Engineering). In der Praxis hat man in der Regel nur eine einzige Chance, sich für eine dieser Strategien (oder eine Kombination daraus) zu entscheiden. Daher könnte eine Simulation helfen, mit deren Hilfe verschiedene Maßnahmen, quasi im "elektronischen Sandkasten", vorab durchprobiert werden. Eine solche Simulation wurde von Michelle Haurand und Christian Stummer entworfen und unter dem Titel " The early-stage development of two-sided digital platforms: A simulation approach" für die im Juni in Portsmouth stattfindende European Conference on Information Systems (ECIS) zur Präsentation bzw. zum Abdruck in den Conference-Proceedings angenommen. Die ECIS ist eine renommierte Konferenz, deren Proceedings im Journal-Ranking JourQual3 des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft als B-Publikation geführt werden.

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