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Zugang zum GPU-Hochleistungsrechner für Forschende der Universität

Veröffentlicht am 6. November 2019, 14:43 Uhr
Am 20. Mai dieses Jahres wurde der neue Hochleistungsrechner der Fakultät für Physik eingeweiht. Um auch Forschenden anderer Fachbereiche die spezialisierten GPU-Ressourcen zugänglich zu machen, hat die Universität Bielefeld einen Teil des Rechners mitfinanziert.

Marius Neumann (l.) und Luis Altenkort im Kältegang des GPU-Clusters. Die wissenschaftlichen Hilfskräfte helfen bei Fragen zur Nutzung.Foto: Universität Bielefeld
Marius Neumann (l.) und Luis Altenkort im Kältegang des GPU-Clusters. Die wissenschaftlichen Hilfskräfte helfen bei Fragen zur Nutzung. Foto: Universität Bielefeld

Bislang wurde dieses Angebot aus zwei Arbeitsgruppen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften wahrgenommen, die einen Zugang zum neuen GPU-Cluster beantragt haben und diesen bereits erfolgreich nutzen. Diese Ressourcen sind aber noch nicht ausgeschöpft. „Wir haben noch Kapazitäten frei, um auch anderen Projekten, die GPU-Computing nutzen, einen Zugang zu ermöglichen“, wirbt Dr. Olaf Kaczmarek aus der Fakultät für Physik. „Das Antragsverfahren ist formlos per E-Mail möglich.“ Die Antragstellenden werden bei der Umsetzung ihrer Projekte auf dem Cluster von den beiden wissenschaftlichen Hilfskräften des BITS, Luis Altenkort und Marius Neumann, betreut.

Antragsverfahren:
E-Mail an: gpucluster@physik.uni-bielefeld.de:
•    Kurzbeschreibung des Projektes
•    Auflistung eingesetzter Programme / Libraries
•    Angabe voraussichtlich genutzter Rechenleistung
Um auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Fakultäten das Thema „GPU-Computing“ näher zu bringen, bietet die Fakultät für Physik einmal pro Jahr einen GPU-Programmierkurs anbieten.

 

 Bei der Mondlandung der Apollo 11 Mission und der Rückkehr zur Erde vor 50 Jahren half den Astronauten ein Computer, dessen Rechenleistung nur ein Bruchteil derer unserer heutigen Smartphones oder PCs entsprach. Was die Rechenleistung betrifft, ist der neue GPU-Cluster der Fakultät für Physik dem normalen Desktop-PC am Arbeitsplatz ähnlich überlegen. Er ist einige tausendmal schneller als ein üblicher PC. Wofür steht GPU eigentlich? GPU steht für „Graphics Processing Unit“, da diese Prozessoren ursprünglich für die sehr schnelle Berechnung von 2D/3D-Computergrafiken zum Beispiel in Computerspielen entwickelt worden sind. Ihr Vorteil gegenüber „normalen“ Prozessoren eines Arbeitsplatz-PCs liegt in ihrer Fähigkeit, sehr viele Rechenoperationen parallel abarbeiten zu können. Ein guter Arbeitsplatz-PC würde für die komplexen Matrix-Rechnungen der Wissenschaftler Jahrzehnte benötigen, der GPU-Cluster im Maschinensaal des BITS benötigt dafür nur Minuten.

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