Hintergrundbild

Publikationen in pseudowissenschaftlichen Verlagen

Veröffentlicht am 27. September 2018, 13:29 Uhr
Bibliothek berät beim Open-Access-Publizieren

In den Medien sind nach Recherchen von NDR, WDR und dem SZ Magazin derzeit verstärkt Berichte über „Predatory Publishing“, „Fake Science“, scheinwissenschaftliche Zeitschriften und „Raubverlage“ zu lesen. Bibliotheken sind diese Probleme bekannt. Die Universitätbibliothek bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen des Beratungsangebots zum Open-Access-Publizieren Hilfestellung bei der Auswahl von geeigneten Fachzeitschriften und beim Bewerten von möglicherweise zweifelhaften Publikationsangeboten an:

  • Ist die Zeitschrift in einschlägigen Datenbanken verzeichnet? Für Open-Access-Zeitschriften ist dies beispielsweise das Directory of Open Access Journals (DOAJ).
  • Wird die Zeitschrift in der Liste der high-impact OA journals des Nationalen Open-Access-Kontaktpunkts OPEN ACCESS 2020 DE geführt?
  • Wie ist die Aufmachung des Webauftritts des Verlages oder der Zeitschrift? Ist der Herausgeber deutlich angegeben?
  • Welche Inhalte wurden bisher in diesem Publikationsorgan publiziert?
  • Wie ist die Aufmachung von „Call for Papers“ für Konferenzen und wissenschaftliche Zeitschriften?
Diese Aspekte können Anhaltspunkte für fehlende Qualitätssicherungsprozesse und sogenannte „Fake Journals“ sein. Die Bewertung kann jedoch immer nur vor dem Hintergrund vieler Kriterien erfolgen. Trifft einer der genannten Punkte zu, lohnt sich ein kritischer Blick, bei dem die Bibliothek unterstützt.
Fragen zum Thema an: publikationsdienste.ub@uni-bielefeld.de

Kommentare:

Senden Sie einen Kommentar:
Kommentare sind ausgeschaltet.

Kalender

« April 2019
MoDiMiDoFrSaSo
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
26
27
28
29
30
     
       
Heute

Newsfeeds