Hintergrundbild

Personalnachrichten

Veröffentlicht am 31. Januar 2019, 00:00 Uhr

•    Professor Dr. Friedrich Götze neuer Präsident der Mathematiker-Vereinigung
•    Juniorprofessor Dr.-Ing. Alexander Grünberger in Junges Kolleg aufgenommen
•    Professor Dr. Wolfgang Greiner erneut in den Sachverständigenrat berufen

•    Professor Thomas Hellweg im Beirat des Maier-Leibnitz-Zentrums
•    Professorin Dr. Anne Sanders erhält „Helmut-Schippel-Preis“
•    Professor Ansgar Staudinger neuer Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstages

Prof. Dr. Friedrich GötzeFoto: Universität Bielefeld
Prof. Dr. Friedrich Götze
Foto: Universität Bielefeld
Professor Dr. Friedrich Götze (67), Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld, ist neuer Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Er war in den Jahren 2017 und 2018 Vizepräsident der DMV und folgt auf den Bielefelder Mathematikprofessor Michael Röckner. Der neue DMV-Präsident beschäftigt sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik und Zahlentheorie. Er wurde an der Universität zu Köln promoviert, wo er sich 1983 auch habilitierte. Ein Jahr später wurde er Professor für Mathematik in Bielefeld. Götze war von 2008 bis 2010 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Berliner Weierstraß-Instituts, zu dessen Gründungsmitgliedern er gehört, und ist Vorsitzender der Gesellschaft für Mathematische Forschung Oberwolfach. Er ist Fellow des Institute for Mathematical Stochastics (IMS) und Mitglied der Leopoldina sowie der European Academy of Sciences (EurASc).


Juniorprof.Dr.-Ing Alexander GrünbergerFoto: Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW
Juniorprof. Dr.-Ing Alexander Grünberger Foto: Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW
Juniorprofessor Dr.-Ing. Alexander Grünberger (33) von der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld ist in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das Junge Kolleg fördert hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler – maximal 30 – für jeweils vier Jahre und bietet ihnen interdisziplinären Austausch sowie ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind zusätzlich zur Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen.
Alexander Grünberger arbeitet seit April 2017 im Bereich Biotechnologie an der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld. Er leitet die Arbeitsgruppe „Multiscale Bioengineering“ und ist gleichzeitig mit dem Forschungszentrum Jülich assoziiert. Alexander Grünberger interessiert sich besonders für den interdisziplinären Austausch an der Schnittstelle zwischen Mikrobiologie, Synthetischer Biologie, Mikrofluidik und Bioprozessentwicklung. Er hat Bioingenieurwesen an der Universität Karlsruhe studiert, war zu Forschungsaufenthalten an der University of Queensland (Australien) und der University of Delaware (USA) und promovierte im Bereich mikrofluidische Einzelzelluntersuchungen am Forschungszentrum Jülich/Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen. Im August 2017 wurde Grünberger in das Zukunftsforum Biotechnologie der DECHEMA, der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, aufgenommen.

Professor Dr. Wolfgang Greiner, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, ist im Januar von Gesundheitsminister Jens Spahn erneut für vier Jahre in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen worden. Er gehört dem Expertengremium bereits seit 2010 an. Der Sachverständigenrat hat die Aufgabe, Gutachten für die Bundesregierung zur Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung mit ihren medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu erstellen. Wolfgang Greiner (Jahrgang 1965) lehrt und forscht seit 2005 „Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement“ an der Universität Bielefeld.

 

Prof. Dr. Thomas Hellweg
Prof. Dr. Thomas Hellweg

Professor Dr. Thomas Hellweg (53), Fakultät für Chemie, ist für die nächsten drei Jahre in den wissenschaftlichen Beirat des Maier-Leibnitz-Zentrums in München berufen worden. Das Maier-Leibnitz-Zentrum (MLZ) repräsentiert die Zusammenarbeit der Technischen Universität München und dreier Forschungszentren der Helmholtz Gemeinschaft: dem Forschungszentrum Jülich, dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) und dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB). Das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum unterstützt maßgeblich nationale und internationale Wissenschaftler bei der Lösung grundlegender aktueller Fragestellungen der Gesellschaft, zum Beispiel in den Bereichen Energieforschung, Gesundheit und Nanotechnologie. Professor Hellweg ist Experte auf dem Gebiet der Erforschung von Materie mit Neutronen. Er arbeitet insbesondere an sogenannten „intelligenten“ Materialien und im Bereich der Nanotechnologie. Hellweg ist seit 2010 Professor für Physikalische und Biophysikalische Chemie an der Universität Bielefeld.

 

Prof. Dr. Anne Sanders
Prof. Dr. Anne Sanders
Professorin Dr. Anne Sanders (41) wird von der Deutschen Notarrechtlichen Vereinigung mit dem Helmut-Schippel-Preis“ 2018 ausgezeichnet. Der Preis wird für eine hervorragende praxisbezogene wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet des Notarrechts vergeben. Sanders erhält den Preis für ihre Habilitationsschrift zum Thema „Mehrelternschaft“. Darin analysiert die Rechtswissenschaftlerin die aktuellen Rechtsprobleme der Elternschaft von der Stiefkindfamilie bis zur Reproduktionsmedizin. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Anne Sanders wurde im Januar 2018 zur Professorin der Universität Bielefeld ernannt. Seit 2019 ist sie Direktorin des Instituts für Familienunternehmen Ostwestfalen-Lippe (IFUn). 2018 erhielt sie den Karl Peter Grotemeyer-Preis für besonderes Engagement und hervorragende Leistungen in der Lehre.


Prof. Dr. Ansgar Staudinger Foto: VGT
Prof. Dr. Ansgar Staudinger Foto: VGT
Professor Dr. Ansgar Staudinger (50) ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Verkehrsgerichtstages (VGT) gewählt worden. Er tritt die Nachfolge Nachfolger von Kay Nehm an. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) ist eine jährlich stattfindende Konferenz für Straßenverkehrsrecht. Er hat bundesweit Relevanz, da die Empfehlungen in der Politik bei der Ausgestaltung von Gesetzen und Vorschriften berücksichtigt werden. Staudinger ist Experte für Zivil-, Verkehrs- und Versicherungsrecht und seit 2003 Rechtswissenschaftler an der Universität Bielefeld. Er ist zugleich Direktor der Forschungsstelle für Reiserecht der Universität Bielefeld, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht und geschäftsführender Direktor des Centrums für Europäische Rechtspraxis (CERP).

 

Kommentare:

Senden Sie einen Kommentar:
Kommentare sind ausgeschaltet.

Kalender

« März 2019
MoDiMiDoFrSaSo
    
1
2
3
4
5
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
       
Heute

Newsfeeds