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Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld

Veröffentlicht am 31. März 2018, 00:00 Uhr
  • Professorin Dr. Petra Kolip und Professor Dr. Oliver Razum in Kommission des Robert-Koch-Instituts berufen
  • Professorin Dr. Michaela Rehm im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Philosophie
  • Dr. Tilmann Kottke: Heisenbergstipendium verlängert
  • Ehemaliger ProrektorProfessor Dr. Dietrich Boueke verstorben

Prof. Dr. Oliver Razum
Prof. Dr. Oliver Razum
Professor Dr. Oliver Razum (57), Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, und Professorin Dr. Petra Kolip (56), Leiterin der AG Prävention und Gesundheitsförderung, sind im März erneut für vier Jahre in die Kommission Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring am Robert Koch-Institut (RKI) berufen worden. Das Robert Koch-Institut ist im Auftrag der Bundesregierung unter anderem dafür zuständig, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu erfassen. Darüberhinaus erabeitet es wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Grundlage für gesundheitspolitische Entscheidungen bilden und erstellt entsprechende Gesundheitsberichte zu Gesundheitsverhalten, Inanspruchnahme der Versorgung sowie Kosten und Finanzierung des Gesundheitssystems. Die Kommission berät das RKI fachlich und unterbreitet Vorschläge für die Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung und des Monitorings. Die Kommission setzt sich aus 18 Mitgliedern zusammen, die aus den
Prof. Dr. Petra Kolip
Prof. Dr. Petra Kolip
Bereichen der Gesundheitswissenschaften, der Gesundheitsberichterstattung sowie des Gesundheitssystems stammen und für vier Jahre berufen wurden. Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld gilt als zentraler Public Health-Standort – nicht zuletzt aufgrund dieser gebündelten Expertise wurden gleich zwei Mitglieder in die Kommission berufen. Professorin Petra Kolip wurde in der konstituierenden Sitzung zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt.


Prof. Dr. Michaela Rehm
Prof. Dr. Michaela Rehm
Professorin Dr. Michaela Rehm (49) ist auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) in den erweiterten Vorstand gewählt worden. Mit über 2.000 Mitgliedern ist die DGPhil die größte philosophische Gesellschaft im deutschen Sprachraum und eine der größten der Welt. Sie vertritt die Belange der Philosophie an Hochschulen und Schulen und fördert den Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse in der Philosophie. Michaela Rehm arbeitet seit dem Sommersemester 2017 als Professorin für die Geschichte der Philosophie und für Praktische Philosophie. Ihre Arbeitsgebiete sind Ethik und Politische Philosophie, Rechtsphilosophie sowie Religionsphilosophie.


PD Dr. Tilman Kottke
PD Dr. Tilman Kottke
Privatdozent Dr. Tilman Kottke (44), Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld, erhält für weitere zwei Jahre ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit dem Heisenberg-Stipendium fördert die DFG Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die bereits auf Professuren berufbar sind und die sich darüber hinaus durch besonders herausragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Das Stipendium ermöglicht es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, bis zu fünf Jahren frei ihrer Forschungstätigkeit nachzugehen. Die Universität Bielefeld stellt dazu die Infrastruktur. Tilman Kottke forscht auf dem Gebiet der Blaulichtrezeptoren in der Biophysikalischen Chemie der Universität Bielefeld. Er leitet seit 2006 eine Nachwuchsforschungsgruppe an der Universität Bielefeld.

Professor Dr. Dietrich Boueke, ehemaliger Prorektor für Lehre, Studienangelegenheiten und Weiterbildung der Universität Bielefeld ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Nach Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Bielefeld, kam er 1980 als Professor für Linguistik und Deutschdidaktik an die Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität. Vom 1. Oktober 1983 bis zum 30. September 1984 diente er der Fakultät als Dekan. Vom 15. Juli 1993 bis zum 31. Mai 1996 der Universität als Prorektor für Lehre, Studienangelegenheiten und Weiterbildung. Aus gesundheitlichen Gründen schied er am 30. April 1997 vorzeitig aus dem Dienst aus. Dietrich Boueke prägte in diesen Jahren die Deutschdidaktik maßgeblich, unter anderem durch seine Forschungen zur Erzähldidaktik, und trug damit wesentlich zur empirischen Grundlegung der Unterrichtsforschung bei. Als Hochschullehrer und Kollege war er von hoher Integrität und frei von jeder Eitelkeit und damit gleichermaßen vorbildlich und beliebt.


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