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Neu: Instant Messaging-Dienst „TeamChat“ soll Zusammenarbeit unterstützen

Veröffentlicht am 5. Februar 2020, 14:00 Uhr
Kurze Kommunikationswege, schneller Informationsaustausch, Gruppen- oder Einzelunterhaltungen – längst schon wird das sogenannte „Instant Messaging“ (kurz Chat) zu mehr genutzt, als Smileys zu versenden. Auch im universitären Kontext spielen Messaging-Dienste zunehmend eine Rolle. Als Hilfsmittel für die kollaborative Zusammenarbeit, sind sie gerade für Wissenschaftler*innen, die in ständig wechselnden Konstellationen und über die Grenzen der eigenen Universität hinaus aktiv sind, interessant. Aus diesem Grund stellt eine Initiative aus dem Haus unter der gemeinsamen Projektleitung von Dr. Robert Glowienka, Marcus Schopen und Dr. Meik Teßmer eine Alternative zu kommerziellen Lösungen (wie etwa WhatsApp) bereit, die konform zum europäischem Datenschutz ist.

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Seit Anfang 2017 wird der Open Source* basierte Messaging-Dienst „TeamChat“ mit inzwischen 600 interessierten Nutzer*innen getestet. Da mittlerweile die Freigabe des Dienstes sowie der Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen durch die Datenschutzbeauftragte und den Informationssicherheitsbeauftragten der Universität Bielefeld vorliegen, kann TeamChat nun auch fakultätsübergreifend genutzt werden und steht damit ab sofort allen Beschäftigen der Universität Bielefeld zur Verfügung.
Der Dienst wird auf Servern des BITS betrieben und analog zu dem Cloud-Dienst Sciebo erfolgt die Authentifizierung über das sogenannte Shibboleth-Verfahren. Benötigt dafür werden der BITS-Benutzername und das Web-Passwort. Die Anmeldung zu TeamChat erfolgt dann über den Browser  unter der Web-Adresse https://teamchat.uni-bielefeld.de. Alternativ stehen Apps für mobile Geräte (iPhone/iPad, Android) sowie ein Desktop-Programm (Windows/macOS/Linux) zur Installation zur Verfügung.

Derzeit kann TeamChat nur von Mitgliedern/Beschäftigen der Universität Bielefeld genutzt werden. Eine Ende 2019 ins Leben gerufene fakultäts- und einrichtungsübergreifende Arbeitsgruppe prüft derzeit, ob eine Ausweitung der Nutzergruppe (zum Beispiel auf externe Nutzer anderer Universitäten und Hochschulen) technisch realisierbar ist. Ein Ergebnis soll noch in diesem Jahr vorliegen.

Bei Fragen und Problem ist die jeweilige EDV-Betreuung der Fakultät oder Einrichtung zuständig.

*Open Source bedeutet, dass der Quellcode einer Software offen und frei zugänglich ist. So können Programme von Anwender*innen selbst bearbeiten und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Dafür sind in der Regel Programmierkenntnisse erforderlich. TeamChat basiert auf der Open Source Software Rocket.Chat.

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