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Mehr Schutzimpfungen als je zuvor: ein logistischer Kraftakt

Veröffentlicht am 4. Dezember 2020, 09:00 Uhr
So viele Impfungen wie noch nie haben die Mitarbeiter*innen des Arbeitsbereiches Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz (AGUS) Anfang Oktober möglich gemacht – und das unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie. 463 Schutzimpfungen gegen Grippe (200 mehr als in den Jahren zuvor) und 60 Schutzimpfungen gegen Pneumokokken wurden durch den Betriebsärztliche Dienst durchgeführt.

Das musste alles organisiert werden – in Corona-Zeiten – mit tragfähigem Hygienekonzept. Während Mitarbeitende in den Jahren zuvor zwischendurch den Arbeitsplatz verlassen und zur Impfung gehen konnten, war in diesem Jahr eine Anmeldung und eine Terminvergabe unbedingt notwendig. Nur so konnte gewährleistet werden, dass sich nicht zu viele Menschen im Wartebereich des Betriebsärztlichen Dienstes aufhalten. Terminänderungen waren deshalb nur sehr schwer zu realisieren. Alles war eng getaktet, damit die vielen Mitarbeiter*innen ihre Impfung erhalten konnten und es nicht zu unnötigen Begegnungen kam.

Schon die Vorbereitung war schwierig, da die Universität zusätzlich eine Pneumokokkenimpfung für die Beschäftigten angeboten hatte, um besonders gefährdete Menschen besser zu schützen. Aufgrund der hohen bundesweiten Nachfrage war sowohl der Grippeimpfstoff als auch der Pneumokokkenimpfstoff schwer zu erhalten.

Durch die Corona-Pandemie musste das gesamte Verfahren umgestellt werden. Online, per extra erstellter Internetseite wurden die Impfinteressierten genau über den Ablauf informiert. Die Anmeldung zur Impfung konnte nur telefonisch erfolgen, weil in der Kürze der Zeit kein datensicheres Online-Tool getestet werden konnte. Abschließend mussten vom gleichen Team für die gesetzlich versicherten Beschäftigten die Abrechnungen für die Krankenkassen fertiggestellt werden.

Dieses Angebot ist ein freiwilliges Serviceangebot der Universität für ihre Beschäftigten und wäre ohne die Unterstützung durch den Betriebsärztlichen Dienst nicht durchführbar. Es sollte von allen Mitarbeiter*innen als solches geschätzt werden. Darüber würden sich auch die Organisator*innen sowie der Betriebsärztliche Dienst sehr freuen.

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