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Kontaktstelle Forschungsdaten jetzt als ständiger Service

Veröffentlicht am 30. Januar 2016, 00:00 Uhr

Universität Bielefeld  im Forschungsdatenmanagement gut aufgestellt

Die bisherigen vielfältigen Aktivitäten der Bibliothek im Bereich Forschungsdatenmanagement hat die Universitätsbibliothek seit Januar als ständigen Service in der Kontaktstelle Forschungsdaten gebündelt. Damit ist die Bielefelder Universitätsbibliothek eine der ersten Bibliotheken in Deutschland, die eine qualifizierte Beratung zu Data-Management-Plänen, Tools, Formaten und DOI-Vergaben sowie Antragshilfen bei Drittmittelvorhaben zu Forschungsdaten und Infrastrukturen als dauerhaften Service anbietet.

Forschungsdaten werden mit großem Aufwand produziert und gehören zu den wertvollen Gütern von wissenschaftlichen Einrichtungen. Forschungsdaten als transparente Grundlage von wissenschaftlichen Aussagen zur Verfügung zu stellen, gehört zur guten wissenschaftlichen Praxis. Systematisches Forschungsdatenmanagement maximiert die Sichtbarkeit, Wirksamkeit und Transparenz von Forschung und ermöglicht die Nachnutzung von bereits generierten Forschungsdaten.

Wie jung dieses neue Aufgabenfeld ist, zeigen die Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz auf der 19. HRK-Mitgliederversammlung am 10. November 2015 „Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können. Orientierungspfade, Handlungsoptionen, Szenarien“ und die „Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung“, die der Wissenschaftsrat am 25. Januar 2016 verabschiedet hat.

Die Universität ist in diesem innovativen Bereich sehr gut aufgestellt. Mit den „Grundsätzen zu Forschungsdaten an der Universität Bielefeld“ vom 19. Juli 2011 und der „Resolution zum Forschungsdatenmanagement“ vom 12. November 2013 hat sie schon sehr früh die Weichenstellung für diese neue Entwicklung eingeleitet. Hochschulleitung, Forschende, Universitätsbibliothek, Hochschulrechenzentrum sowie Verwaltungsbereiche von CIO (Chief Information Officer), Dezernat FFT (Forschungsförderung & Transfer) und Dezernat 1 (Planung und Controlling) haben zur Forschungsdateninfrastruktur zusammenarbeitet.

Bi.research – das Forschungmagazin der Universität Bielefeld  – befasst sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Thema Datenmanagement:  www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Pressestelle/dokumente/BI_research/45-2015/BI.research_45_2015.pdf

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