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Geprüfter Arbeits- und Gesundheitsschutz

Veröffentlicht am 11. April 2013, 14:15 Uhr
Die Universität Bielefeld betreibt seit Jahren einen systematischen Arbeits- und Gesundheitsschutz und stellt sich seit drei Jahren erfolgreich den Herausforderungen des britischen Standards „Occupational Health and Safety Assessment Series“ (OHSAS 18001). Dazu wurden die Aktivitäten für einen effektiven und systematischen Arbeits- und Gesundheitsschutz im Frühjahr 2013 erneut durch den TÜV Nord geprüft und bestätigt. Im Rahmen der Überprüfung bewertete der Gutachter die Biochemie I und Biochemie III und die Mechanische Werkstatt der Fakultät für Chemie als besonders herausragend. Diese Bereiche erhalten für ihre gute Arbeit eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro aus Mitteln, die die Universität Bielefeld 2010 von der Unfallkasse NRW erhalten hat.

Der Gutachter war zwei Tage in den Laboren und der Mechanischen Werkstatt der Fakultät für Chemie, in der Buchbinderei der Bibliothek sowie im Kältewerk des Dezernats Facility Management. Alle Bereiche haben die Anforderungen des OHSAS 18001 erfolgreich bestanden. Die drei Bereiche der Fakultät für Chemie wurden darüber hinaus als „Best Practice Bereiche“ beurteilt.

Für die überdurchschnittlich gute Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erhielten der Arbeitskreis von Professor Dr. Thomas Dierks (Biochemie I) gemeinsam mit dem Arbeitskreis von Professorin Dr. Gabriele Fischer von Mollard (Biochemie III) sowie die Mechanische Werkstatt der Fakultät für Chemie unter der Leitung von Manfred Hoffmann eine Geldprämie in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

Dass ein Prämiengeld an die Bereiche ausgezahlt werden kann, ist der Unterstützung der Unfallkasse NRW zu verdanken. Sie hat im Jahr 2010 der Universität Bielefeld für die sehr gute Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes eine Höchstprämie von 20.000 Euro ausgezahlt. Ein Teil des Geldes wird nun an die Bereiche vergeben, die sich an der Zertifizierung der Universität beteiligen und vom Gutachter als „Best Practice“-Bereich benannt werden. Mit dem Prämiensystem sollen Fakultäten und Einrichtungen motiviert werden, über den gesetzlich geforderten Standard hinaus Präventionsarbeit im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu leisten. Bereiche, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz optimieren und die Führungs- und Managementprozesse vorbildlich umsetzen, werden belohnt. Die Entscheidung trifft ein externer Auditor im Rahmen der Zertifizierung des Managementsystems der Universität Bielefeld.

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