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„Willkommenskultur – was nun?!“ – Erfolgreich zusammenleben in Zeiten der Einwanderung

Veröffentlicht am 2. November 2016, 15:37 Uhr

Vertreterinnen und Vertreter von Universität Bielefeld und Bielefelder Bürgerstiftung diskutierten 

Eine gelungene Integration von Geflüchteten stellt auch für die Bielefelder Stadtgesellschaft eine große Herausforderung dar. Die Bielefelder Bürgerstiftung unterstützt zu diesem Zweck bereits 27 Projekte, die eine chancengleiche Teilhabe von Geflüchteten in allen Lebensbereichen zum Ziel haben. Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und die Bielefelder Bürgerstiftung veranstalteten heute (02.11.2016) die Tagung „Willkommenskultur – was nun?!“ am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF).  130 Interessierte aus Theorie und Praxis, darunter 20 Geflüchtete,  entwickelten gemeinsam Impulse für die Zukunft und legten den Grundstein für ein nachhaltiges Interessennetzwerk.

Die Tagung sei ein Beispiel gewesen, wie Forschung und Stadtgesellschaft wunderbar zusammenarbeiten können, finden Prof. Dr. Andreas Zick (Leiter IKG), Maren Rusch (Projektleitung Bürgerstiftung), Birgit Wittenbreder (Spenderin), Sigrid Zinser (Vorstandsmitglied Bürgerstiftung) und Ulrich Dubbert (IKG). Foto: Universität Bielefeld
Die Tagung sei ein Beispiel gewesen, wie Forschung und Stadtgesellschaft wunderbar zusammenarbeiten können, finden Prof. Dr. Andreas Zick (Leiter IKG), Maren Rusch (Projektleitung Bürgerstiftung), Birgit Wittenbreder (Spenderin), Sigrid Zinser (Vorstandsmitglied Bürgerstiftung) und Ulrich Dubbert (IKG). Foto: Universität Bielefeld
Professor Dr. Andreas Zick, Institutsleiter des IKG, zeigte in seinem Vortrag Chancen, aber auch mögliche Konflikte im Integrationsprozess auf, die es frühzeitig zu erkennen gelte. Er betonte aber gleichzeitig das Potenzial, das in einer gelungenen Integration für Zugewanderte und Bielefelderinnen und Bielefelder  besteht. Um eine Win-win-Situation für alle zu erreichen, hält er ein Engagement von zivilgesellschaftlichen Netzwerken für unerlässlich: „Damit wir wissen, wer, wo, was macht und um Konflikten präventiv begegnen zu können, treffen wir uns. Integrationsprozesse dauern und darauf stellen wir uns ein.“

Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort der Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Bielefeld, Professorin Dr. Angelika Epple, sowie der stellvertretenden Vorsitzenden der Bielefelder Bürgerstiftung, Sigrid Zinser. Maren Rusch von der Bielefelder Bürgerstiftung stellte Projekte vor, die Geflüchteten das Ankommen in Deutschland erleichtern.  Darunter befinden sich Angebote wie zum Beispiel „Spiel, Sport und ein Kaffee“, „Fahrräder für Geflüchtete“ oder „Dialog in Deutsch“.

Für die Veranstalterinnen und Veranstalter steht fest: „Bielefeld hat eine offene Willkommenskultur und die Vielzahl der tätigen Initiativen verspricht auch in Zukunft gute Integrationsangebote für Geflüchtete in der Stadt.“
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