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Universität Bielefeld tritt dem Scholars at Risk Network bei

Veröffentlicht am 30. Juni 2016, 15:33 Uhr

Ziel: Wert der akademischen Freiheit verteidigen 

Die Universität Bielefeld tritt dem Scholars at Risk Network (SAR) bei. Den Beschluss fasste das Rektorat am Dienstag, 28. Juni. SAR ist ein internationales Netzwerk, in dem über 400 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere Wissenschaftsorganisationen in 39 Staaten zusammenarbeiten. Ziel ist es, gefährdete Forschende zu schützen und Werte, vor allem die akademische Freiheit, zu stärken. Als Hauptvertreterin der Universität im Netzwerk wurde Eleni Andrianopulu entsandt, Leiterin des Welcome Centre für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.


Jedes Jahr unterstützt SAR hunderte Forscherinnen und Forscher durch befristete Stellen an Mitgliedsinstitutionen, mit vor Ort-Hilfen für Forschende und ihre Familien sowie mit Rat und Vernetzung für Forschende und ihre Gastinstitutionen. Die Mitgliedschaft im SAR ist keine Voraussetzung für die Unterstützung bei der Aufnahme. Mitgliedshochschulen und ihre Studierendenschaften können jedoch zusätzliche Leistungen nutzen, zum Beispiel Recherchen, Interessenvertretung, Schulungen für Mitarbeitende und Studierende, sowie Konferenzen und Workshops.

Die deutschen Universitäten entdecken das Netzwerk zunehmend durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, die demnächst eine Geschäftsstelle für eine deutsche Sektion des Netzwerks einrichtet. Zudem kooperiert die Alexander von Humboldt-Stiftung mit SAR innerhalb der neu geschaffenen Philipp-Schwartz-Initiative für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen.

Weitere Informationen im Internet:
www.scholarsatrisk.org/
www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html

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