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Sparkassenstiftung schreibt zum achten Mal den „Bielefelder Wissenschaftspreis“ aus

Veröffentlicht am 1. Februar 2018, 15:38 Uhr
Die Stiftung der Sparkasse Bielefeld verleiht in diesem Jahr zum achten Mal den Bielefelder Wissenschaftspreis. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre im Gedächtnis an den großen Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann vergeben. “Mit dem Preis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, deren Forschung höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt“, erklärt Michael Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bielefeld und ihrer Stiftung.

Wissenschaftspreis Blickpunkt
„Niklas Luhmann interessierte sich für alle Aspekte der modernen Gesellschaft. Mit seinem interdisziplinären Forschungsansatz hat er Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Die herausragenden Forscherinnen und Forscher, die den Preis bislang erhielten, haben auf ihren Forschungsfeldern Vergleichbares geleistet“, so Professor Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, der die Jury für den Bielefelder Wissenschaftspreis leitet. Der Wissenschaftspreis wurde 2004 zum ersten Mal verliehen. Letzter Preisträger war der französische Historiker und Demokratietheoretiker Pierre Rosanvallon vom Collège de France, Paris, im Jahr 2016.

Für die Stiftung der Sparkasse ist der Preis ein wichtiges Element ihres Förderschwerpunktes „Wissenschaft und Forschung“, mit dem sie
ihren Beitrag zur Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Bielefeld leisten möchte. Begründete Vorschläge für Preisträger aus dem In- und Ausland können bis zum 31. März bei der Stiftung der Sparkasse eingereicht werden. Im Frühsommer entscheidet dann hochkarätig besetzte Jury über die eingereichten Vorschläge. Bisherige Preisträger des Bielefelder Wissenschaftspreises:

  • 2004: Die Soziologen Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf
  • 2006: Der Rechtsphilosoph Ronald Dworkin
  • 2008: Der Politikwissenschaftler/Historiker Quentin Skinner
  • 2010: Der Soziologe und Sozialphilosoph Hans Joas
  • 2012: Der Psychologe Josef Perner
  • 2014: Die Wissenschaftshistorikerin Lorraine Daston
  • 2016: Der Historiker Pierre Rosanvallon


Mehr Informationen auch unter:
www.stiftung-der-sparkasse-bielefeld.de

Der Bielefelder Wissenschaftspreis in Kürze:

  • Seit 2004 verliehen durch die Stiftung der Sparkasse Bielefeld im Gedenken an Niklas Luhmann, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld.
  • Für die Stiftung der Sparkasse ist der Preis ein wichtiges Element ihres Förderschwerpunktes „Wissenschaft und Forschung“, mit dem sie ihren Beitrag zur Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Bielefeld leisten möchte.
  • Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen.
  • Er richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, insbesondere aus den Gesellschafts-, Sozial und Lebenswissenschaften.
  • Über die Preisträger entscheidet eine Jury, die sich aus namhaften Persönlichkeiten zusammensetzt. Den Vorsitz hat Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (Rektor Universität Bielefeld). Die weiteren Jurymitglieder sind: Prof. em. Dr. Dieter Grimm (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Ulrike Davy (Universität Bielefeld), Prof. Dr. Julia Fischer (Universität Göttingen), Prof. Dr. Bettina Heintz (Universität Luzern), Dr. Thomas Assheuer (Wochenzeitung „Die Zeit“). Beratende Mitglieder: Pit Clausen (Oberbürgermeister Stadt Bielefeld), Michael Fröhlich (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bielefeld und ihrer Stiftung).
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