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Schulministerin Löhrmann verabschiedet Laborschulleiterin

Veröffentlicht am 5. Juli 2013, 10:46 Uhr
Professorin Dr. Susanne Thurn geht nach 23 Jahren 

Die Laborschule verabschiedet am Freitag, dem 12. Juli, ab 17 Uhr in der Mensa der Laborschule ihre Schulleiterin, Professorin Dr. Susanne Thurn, sowie einige langjährige Mitarbeiterinnen. Unter den Gästen ist auch die nordrhein-westfälische Schulministerin Silvia Löhrmann.  


Susanne Thurn, Lehrerin an der Laborschule seit 1978, verlässt die Laborschule nach 23 Jahren, in denen sie die Versuchsschule gesteuert, gestaltet und vorangebracht hat. Zugleich hat sie großen Anteil daran, dass die Laborschule seit vielen Jahren wichtige Impulse für Schulen und Schulentwicklung in Deutschland und im Ausland gibt.

Sie wird – gemeinsam mit vier weiteren langjährigen Mitarbeiterinnen - vom Kollegium, von vielen ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch von der Schulministerin Silvia Löhrmann, der Leitenden Regierungsschuldirektorin Mechthild Krämer von der Bezirksregierung Detmold, von Professor Dr. Hilbert Meyer, dem stellvertretenden Beiratsvorsitzenden der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule, Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, dem Rektor der Universität Bielefeld, und vielen anderen Gästen im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten.

Kontakt:
Dr. Christine Biermann
Didaktische Leiterin der Laborschule
Telefon: 0521 106-2421
E-Mail: christine.biermann@uni-bielefeld.de

Der Pressetermin:

Datum: 12. Juli 2013        
Ort: Mensa Laborschule, Universitätsstraße 21        
Zeit: 17 Uhr

Hintergrundinformationen

Susanne Thurn, Jahrgang 1947, kam 1978 – nach ihrem Referendariat in der damals einzigen, großen Gesamtschule in Bielefeld-Schildesche – zur Laborschule.

Sie hatte 1971 ihr Grund- und Hauptschullehrerexamen in Geschichte/Politische Bildung, Deutsch und Englisch in Bonn gemacht, hatte zwischen 1972 und 1974 an einem Forschungsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung über historisch-politische Friedenserziehung (Leitung Professorin Annette Kuhn, bei der sie später promovierte) gearbeitet, war anschließend wissenschaftliche Angestellte (von 1974 bis 1976) der Universität Bremen mit Arbeitsplatz in Amsterdam und hat dort den Briefwechsel zwischen Karl Kautsky und Eduard Bernstein im Rahmen eines Forschungsvorhabens editiert.

Ab 1978 war sie Lehrerin an der Laborschule, von 1980 bis 1990 Mitglied der Landesschulbuchkommission NRW für Politische Bildung; sie hatte zehn Jahre lang einen Lehrauftrag für Geschichtsdidaktik an der Universität Bielefeld und war von 1988 bis 1990 Lehrerin im Hochschuldienst an der Fakultät für Soziologie. Ab 1990 war sie Leitende Direktorin der Laborschule (Versuchsschule des Landes NRW) und zugleich stellvertretende Leiterin der Gemeinsamen Leitung von Laborschule und Wissenschaftlicher Einrichtung Laborschule der Universität Bielefeld. Sie promovierte 1993 in der Philosophie an der Universität Osnabrück, hat weit über hundert Veröffentlichungen und ist seit Oktober 2003 Honorarprofessorin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Bereich Schulpädagogik. Sie hat die Laborschule in ihren Jahren als Lehrerin und Leiterin maßgeblich mit geprägt. Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer praktischen wie theoretischen Arbeit sind in das Regelschulsystem, die Erziehungswissenschaft und Geschichtsdidaktik eingegangen. Dazu zählen zum Beispiel: Frühbeginn Englisch, Jahrgangsübergreifendes Lernen, Frauen in der Geschichte, ein erweitertes Leistungsverständnis, Schule für Alle (Inklusion).
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