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Schnick schnack schnuck gegen Roboter NAO

Veröffentlicht am 9. Februar 2012, 14:41 Uhr
Bielefelder teutolab-robotik auf der Bildungsmesse didacta 2012 in Hannover

Schnick schnack schnuck – oder Schere, Stein, Papier – hat wohl jeder schon einmal gespielt. Aber die wenigstens haben sich in dem Knobelspiel mit einem Roboter gemessen. Am Donnerstag, dem 16. Februar, ist das auf der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover möglich. Dort wirbt das Mitmach- und Experimentierlabor teutolab-robotik der Universität Bielefeld zusammen mit NAOs Herstellerfirma Aldebaran Robotics für Interaktion und neue Impulse im naturwissenschaftlichen Unterricht. Zu finden ist NAO am Stand von LPE Technik, einem Hersteller von Lehr- und Lernmittel für naturwissenschaftlich-technischen Unterricht (Halle 23, Stand A16). Unter allen, die NAO im Knobeln geschlagen haben, wird die Teilnahme an einem teutolab-robotik-Workshop verlost.


Roboter NAO aus dem teutolab-robotik der Universität Bielefeld kann sehen, hören, sprechen, tasten und kommunizieren – oder wie hier Schnick schnack schnuck spielen.
Roboter NAO aus dem teutolab-robotik der Universität Bielefeld kann sehen, hören, sprechen, tasten und kommunizieren – oder wie hier Schnick schnack schnuck spielen.
Kinder und Jugendliche spielerisch an Technik- und Naturwissenschaften heranzuführen, ist das Ziel der teutolabs der Universität Bielefeld. Im teutolab-robotik können zum Beispiel Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an NAO erkennen, wie Roboter lernen. Dazu haben sie ihm unter anderem das Spiel „Schere, Stein, Papier“ beigebracht. Auf der Fachmesse für Didaktik „didacta“ können die Besucherinnen und Besucher NAOs Können testen.

Das teutolab-robotik ist eine Initiative des Bielefelder Forschungsinstituts für Kognition und Robotik (Research Institute for Cognition and Robotics, CoR-Lab) in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology (CITEC) und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, altersgerecht Einblick in die Robotik zu gewinnen. Dabei werden Elemente aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) aufgegriffen und bieten so eine spannende Ergänzung zum Schulunterricht. Damit führt das teutolab-robotik die lange Tradition der Schülerlabore an der Universität Bielefeld fort, für die bereits im Jahr 2000 der Grundstein mit dem teutolab-chemie gelegt wurde. Physik und Mathematik sowie Robotik und Biotechnologie folgten.

Seit der Eröffnung 2009 besuchten rund 800 Schülerinnen und Schüler die Roboter-Workshops und versetzten sich einen Nachmittag lang in die Rolle von Nachwuchswissenschaftlern. Die Universität Bielefeld fördert damit den naturwissenschaftlichen Unterricht sowie die Interaktionen zwischen Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen.

Der humanoide Roboter NAO ist ein Produkt von Aldebaran Robotics. Auf der Hannover-Messe im vergangenen Jahr hat Geschäftsführer Bruno Maisonnier der Universität Bielefeld den EPP-Award (Educational Partnership Program, Programm Bildungspartnerschaft) überreicht. Das Programm soll Universitäten und Schulen ermutigen, Kursangebote mit Robotern zu schaffen und Studierende der Ingenieurwissenschaften mit Hilfe des humanoiden Roboters NAO als einem einfach zu bedienendem, innovativen Lehrmittel auszubilden. Die Universität Bielefeld hat den EEP-Award erhalten, weil sie die Roboter im Schülerlabor wie auch in verschiedenen Forschungsprojekten einsetzt.

Aldebaran Robotics wurde 2005 von Bruno Maisonnier gegründet und unterhält Niederlassungen in Frankreich, China, Japan sowie den USA. Das Unternehmen designt, produziert und vermarktet autonome humanoide Roboter mit dem Ziel, zur Verbesserung des Wohlergehens der Menschen beizutragen. Heute werden weltweit mehr als 2.000 NAOs in 45 Ländern als Forschungs- und Lehrplattformen eingesetzt. Bei Aldebaran Robotics sind mehr als 150 Mitarbeiter – einschließlich 60 Ingenieure und Doktoren – an der Entwicklung und Produktion der Roboter beteiligt.

Weitere Informationen im Internet:

www.teutolab-robotik.de
www.aldebaran-robotics.com
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