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Professor Helge Ritter wird Mitglied der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste

Veröffentlicht am 6. Mai 2010, 14:09 Uhr

Jubiläumsfeier der NRW Akademie am 12. Mai

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat den Bielefelder Informatiker Professor Dr. Helge Ritter zum Mitglied berufen. Im Jubiläumsjahr hat die Akademie 22 neue ordentliche Mitglieder gewählt. Im Rahmen einer Feier am 12. Mai werden die neuen Mitglieder feierlich in die Akademie aufgenommen.

Professor Dr. Helge Ritter
Professor Dr. Helge Ritter
Die neuen Mitglieder der drei wissenschaftlichen Klassen und der Klasse der Künste präsentieren sich während der Jahresfeier in der Akademie, Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften in Düsseldorf, der Öffentlichkeit. Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW, wird den etwa 300 hochrangigen Gästen aus Wissenschaft, Industrie und Politik die Glückwünsche der Landesregierung überbringen. Helge Ritter wird als ordentliches Mitglied der Klasse Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften berufen. Die neuen Mitglieder werden auf Lebenszeit gewählt.

Helge Ritter (52) studierte an den Universitäten Bayreuth, Heidelberg und München Physik und Mathematik. Nach seiner Dissertation 1988 und nachfolgenden wissenschaftlichen Aufenthalten an der Helsinki University of Technology und am Beckman Institute for Advanced Science and Technology in Urbana (USA) folgte er 1990 einem Ruf an die Technische Fakultät der Universität Bielefeld. Dort leitet er die Arbeitsgruppe Neuroinformatik, deren Hauptschwerpunkte die Erforschung künstlicher neuronaler Netze im Bereich des Computersehens, der Robotersteuerung und der Modellierung kognitiver Prozesse sind. Professor Ritter war maßgeblich am Bielefelder Sonderforschungsbereich „Situierte künstliche Kommunikatoren“ und später am SFB „Alignment in Communication“ beteiligt. 1996/97 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin.
1999 wurde Helge Ritter für seine Forschungsarbeiten zum Thema Neuroinformatik mit dem Forschungspreis Technische Kommunikation der Alcatel-Lucent Stiftung ausgezeichnet, 2001 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Helge Ritter ist Mitbegründer und einer der Direktoren des Bielefeld Institute of Cognition and Robotics (CoR-Lab) und Koordinator des Exzellenz Clusters "Cognitive Interaction Technology" (Citec) an der Universität Bielefeld.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ging 1970 aus der am 15. April 1950 durch den damaligen Ministerpräsidenten Karl Arnold gegründeten Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hervor. Sie ist in drei wissenschaftlichen Klassen und einer künstlerischen Klasse organisiert, deren Mitglieder sich regelmäßig zum wissenschaftlichen Gedankenaustausch treffen. Zurzeit gehören ihr 208 ordentliche und 125 korrespondierende Mitglieder an. Ihre weiteren Aufgaben bestehen in der Pflege der Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen, der Anregung wissenschaftlicher Forschungen, der Verleihung von Preisen für herausragende wissenschaftliche Leistungen, den Veröffentlichungen der Sitzungsberichte, der Herausgabe von wissenschaftlichen Abhandlungen sowie der Durchführung von wissenschaftlichen Vorhaben des Akademienprogramms und öffentlicher Veranstaltungen.

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