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Personalnachrichten aus der Universität Bielefeld

Veröffentlicht am 30. Juli 2018, 10:22 Uhr
  • Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus erhält Goldmedaille des Combustion Institute
  • Professor Dr. Thomas Wischmeyer in Datenethikkommission der Bundesregierung berufen

Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus Foto: Universität Bielefeld
Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus Foto: Universität Bielefeld
Professorin Katharina Kohse-Höinghaus wird mit der Alfred C. Egerton Gold Medal des Combustion Institute geehrt. Als erste Frau erhält sie diesen Preis für ihre international anerkannten Arbeiten zur Chemie und Diagnostik von Verbrennungsprozessen. Mit dieser Goldmedaille, die seit 1958 alle zwei Jahre vergeben wird, werden "herausragende, kontinuierliche und ermutigende Beiträge" zur Verbrennungsforschung ausgezeichnet. Letztmalig nach Deutschland verliehen wurde sie im Jahr 1962 an Wilhelm Jost, Physikochemiker an der Universität Göttingen und einen der Begründer der deutschen Verbrennungskinetik, nach dessen Lehrbuch Katharina Kohse-Höinghaus Anfang der 1970er Jahre studierte. Sie erhält die höchste Auszeichnung des internationalen Fachverbands beim diesjährigen Weltkongress der Verbrennungsforschung in Dublin vom 29. Juli bis 3. August. Katharina Kohse-Höinghaus (Jahrgang 1951), Ehrensenatorin der Universität Bielefeld, hatte von 1994 bis 2017 den Lehrstuhl für Physikalische Chemie I inne. Seit August 2017 ist sie Seniorprofessorin an der Fakultät für Chemie. Sie wurde mit hochrangigen Preisen aus dem In- und Ausland ausgezeichnet und ist gewähltes Mitglied mehrerer Akademien. Sie hat sich vielfältig in Wissenschaftsorganisationen engagiert, so war sie 2011 bis 2018 Mitglied des Wissenschaftsrats. Kohse-Höinghaus ist auch die Gründerin des seit 2000 an der Universität Bielefeld bestehenden Mitmachlabors teutolab.


Juniorprof. Dr. Thomas Wischmeyer
Juniorprof. Dr. Thomas Wischmeyer
Foto: Universität Bielefeld
Professor Dr. Thomas Wischmeyer, Juniorprofessur für Öffentliches Recht und Recht der Digitalisierung, ist am 18. Juli von der Bundesregierung in die Datenethikkommission berufen worden. Die Datenethikkommission soll auf der Basis wissenschaftlicher und technischer Expertise ethische Leitlinien für den Schutz des Einzelnen, die Wahrung des gesellschaftlichen Zusammenlebens und die Sicherung des Wohlstands im Informationszeitalter entwickeln. Sie wird der Bundesregierung unter Federführung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz bis Sommer 2019 Handlungsempfehlungen geben und Regulierungsmöglichkeiten vorschlagen. Thomas Wischmeyer (Jahrgang 1983) ist seit 2017 Juniorprofessor (Tenure Track) für Öffentliches Recht und Recht der Digitalisierung an der Universität Bielefeld. Forschungsaufenthalte führten ihn an die Yale Law School und die New York University. Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Gegenwärtig leitet Thomas Wischmeyer ein DFG-Projekt zum Recht der Informationssicherheit.


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