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Medien zwischen Informationsmacht und Verantwortung

Veröffentlicht am 8. November 2016, 13:29 Uhr
Öffentliche Podiumsdiskussion in der Universität Bielefeld

Macht und Ohnmacht kennzeichnen das Spannungsverhältnis, in dem sich Medien bewegen, wenn es um die Rezeption ihrer Berichterstattung geht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Uni ohne Vorurteile" (UoV) lädt die Arbeitsgruppe Uni ohne Vorurteile der Universität Bielefeld am Donnerstag, 17. November, zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Die ‚vierte Gewalt‘? – Medien zwischen Informationsmacht und Verantwortung". Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Gebäude X, Hörsaal X-E0-001.


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Wie viel Verantwortung tragen Journalistinnen und Journalisten für ihre Berichterstattung? Wie kann kritischer Journalismus seiner Aufgabe noch gerecht werden, wenn sich zum Beispiel Ereignisse überschlagen? Und welche Folgen hat es, wenn Journalistinnen und Journalisten mit Parallelöffentlichkeiten, beispielsweise sozialen Medien um Deutungshoheiten und Wahrheiten ringen?

In einer Gesprächsrunde mit Moderator Senol Keser berichten Timo Fratz (Chefredakteur Radio Bielefeld) und Asli Sevindim (WDR, Neue Deutsche Medienmacher) aus ihrem journalistischen Alltag und darüber, welche Rolle sie sozialen Medien in der Informationsverbreitung und -rezeption beimessen. Für die Soziologin Jasmin Siri (Universität Bielefeld) gewinnen soziale Medien als parallele Öffentlichkeiten zunehmend an Deutungsmacht. Die Herausforderungen, die sich dabei nicht nur für Journalistinnen und Jouirnalisten, sondern auch für Leserinnen und Leser beziehungsweise Zuhörer und Zuschauer ergeben, diskutiert sie mit Svenja Schulze (Wissenschaftsministerin NRW) und Communikator-Preisträger Andreas Zick (Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung). In ihren Rollen als Politikerin und als Wissenschaftler sind beide häufig prominentes Thema in den Medien und legen ihre Einschätzungen zu den derzeitigen Entwicklungen in der Medienlandschaft dar.

Die NRW-Wissenschaftsministerin besucht die Podiumsdikussion im Rahmen der landesweiten „Woche des Respekts“. Die Landesregierung will vom 14. bis zum 18. November ein Zeichen gegen Hass und Gewalt, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander setzen.

Die Arbeitsgruppe „Uni ohne Vorurteile“ arbeitet seit 2013 an der Universität Bielefeld mit Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen für eine Hochschule ohne Menschenfeindlichkeit. Sie wird von Rektorat, Studierenden und Lehrenden unterstützt.

Weitere Informationen Internet:
www.uni-bielefeld.de/ohne-vorurteile

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