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Lesung: „Die juristische Unschärfe einer Ehe“

Veröffentlicht am 9. Januar 2015, 14:33 Uhr
Olga Grjasnowa am 13. Januar im Oberstufen-Kolleg

Aus ihrem neuen Roman „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ liest die Autorin Olga Grjasnowa am Dienstag, 13. Januar, um 20 Uhr, auf dem Feld II des Oberstufen-Kollegs, Universitätsstraße 23. Die Lesung wird in der Reihe „Lektüren und Lektionen“ von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld organisiert.


Olga Grjasnowa, Jahrgang 1984, liest im Oberstufen-Kolleg aus ihrem neuen Roman. Foto: Universität Bielefeld
Olga Grjasnowa, Jahrgang 1984, liest im Oberstufen-Kolleg aus ihrem neuen Roman. Foto: Universität Bielefeld
„Man braucht nicht auf die Midlife-Crisis zu warten, man kann sein Leben auch schon mit Mitte Zwanzig wunderbar gegen die Wand fahren“, heißt es in dem Buch. Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Eine rasante Dreiecksgeschichte über Glück und Unglück in einer Zeit, da alles möglich scheint: Jonoun, Altay und Leyla haben alle Freiheiten der Welt, doch sie entscheiden sich für eine Liebe, die auch heutzutage reichlich riskant ist. Seitdem Leyla denken kann, wollte sie nur eins: Tanzen. Doch nach einem Unfall muss sie das Moskauer Bolschoi-Theater verlassen. Altay ist Psychiater. Nachdem sich seine große Liebe umgebracht hat, lässt er keinen Mann mehr an sich heran. Leyla und Altay führen eine Scheinehe, um ihre Familien ruhigzustellen. Als die beiden in Berlin von vorne anfangen, tritt Jonoun in ihr Leben. Jonoun ist chaotisch, verfressen und unberechenbar. Und sie liebt Leyla. Aber das kann Altay nicht zulassen.

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, wuchs im Kaukasus auf und kam mit ihrer Familie 1996 nach Deutschland. Sie lebte für längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland sowie in Israel und absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 erhielt Olga Grjasnowa das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Für ihren viel beachteten Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde sie 2012 mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet.

Seit 2001 organisiert Professor Friedmar Apel von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft die Reihe "Lektüren und Lektionen“ in Kooperation mit der Fachkonferenz Deutsch des Oberstufen-Kollegs. Diese Veranstaltungsreihe bietet jüngeren deutschen Gegenwartsautoren ein Forum zur Vermittlung ihrer Werke vor einem breiteren Publikum.
Die Lesungsreihe wird unterstützt vom Ästhetischen Zentrum der Universität Bielefeld und ist inzwischen fester Bestandteil des kulturellen Angebots der Universität Bielefeld.

Kontakt:
Professor Dr. Friedmar Apel, Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Telefon: 0521 106-3491
E-Mail: friedmar.apel@uni-bielefeld.de  

Weitere Informationen im Internet:
http://uni-bielefeld.de/kultur/

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