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Léda Forgó liest im Oberstufen-Kolleg

Veröffentlicht am 29. April 2011, 13:33 Uhr
Eine literarische Integration: Die ungarische Schriftstellerin Léda Forgó lebt in Berlin. Ihre Romane veröffentlicht sie auf Deutsch – obwohl sie angeblich immer noch mit der Sprache kämpft. Das Ergebnis ist ein reizvolles Spannungsverhältnis von Eigenem und Fremden. Sprachliche Expressivität geht einher mit einem skeptischen Blick auf die deutsche Wirklichkeit. Léda Forgó liest am Dienstag, dem 3. Mai um 20 Uhr im Oberstufen-Kolleg an der Universität Bielefeld in Raum Feld II. Der Eintritt ist frei.

Léda Forgó wurde 1973 in Ungarn geboren. Seit 1998 lebt sie mit ihren drei Kindern in Berlin. Hier hat sie an der Universität der Künste Szenisches Schreiben studiert. Für ihren ersten Roman „Der Körper meines Bruders“ erhielt sie 2008 den Chamisso-Preis, für ihren zweiten Roman „Vom Ausbleiben der Schönheit“ (2010) den Preis des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. Léda Forgó erzählt bittere, manchmal beklemmende Geschichten, in denen aber immer wieder ein schräger Humor aufblitzt. So sind ihre Romane eine Ermutigung zur Selbstbehauptung.

Die Lesung ist Teil der Reihe "Lektüren und Lektionen". Sie wird von Professor Dr. Friedmar Apel von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft sowie der Fachkonferenz Deutsch am Oberstufen-Kolleg Bielefeld organisiert. Die Reihe wird unterstützt vom Ästhetischen Zentrum der Universität Bielefeld.

Kontakt:
Professor Dr. Friedmar Apel, Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Telefon: 0521 / 106-3491
E-Mail: friedmar.apel@uni-bielefeld.de  
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