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Internationale Tagung: Verantwortungsvolle Forschung

Veröffentlicht am 21. März 2017, 10:53 Uhr
Am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld   

Ergebnisse aus der Wissenschaft können der Gesellschaft großen Nutzen bringen, aber auch Risiken bergen oder umstrittene Möglichkeiten schaffen. Das Konzept „Verantwortungsvolle Forschung und Innovation“ (auf Englisch: Responsible Research and Innovation, kurz: RRI) steht für den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft über die wissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse. Zu diesem Thema findet die Tagung „Responsible Research and Innovation (RRI): Coming to Grips with a Contentious Concept“ vom 30. März bis zum 1. April am Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) statt. Dort werden Forscher diskutieren, wie eine solche Verständigung über Wissenschaft gelingen kann.

Prof. Dr. Martin Carrier
Der Philosoph Professor Dr. Martin Carrier ist einer der Leiter der Tagung zum Thema „Verantwortungsvolle Forschung und Innovation“. Foto: Universität Bielefeld
Das Phänomen gibt es nicht erst, seit über Fake-News diskutiert wird: Viele Menschen begegnen den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung und vor allem ihrer Umsetzung in die Praxis mit Misstrauen. „Verantwortungsvolle Forschung und Innovation ist dazu gedacht, dieser Art von Skeptizismus entgegenzuwirken und die wissenschaftliche Forschung und die Interessen, Befürchtungen und Wertvorstellungen der Menschen wieder näher zusammenzubringen“, erklären die Leiter der Tagung, der Philosoph Professor Dr. Martin Carrier, der Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Rolf König und der Soziologe Professor Dr. Peter Weingart (alle von der Universität Bielefeld). Dabei geht es unter anderem darum, wie Effekte und Nebeneffekte von Forschungsansätzen und -arbeiten abgeschätzt werden können, ohne die Freiheit der Forschung zu beschränken, und wie qualitativ hochwertige und transparente Forschung gefördert werden kann.

Für ihre internationale und interdisziplinäre Konferenz haben die Forscher drei Themenbereiche auf die Agenda gesetzt:
  • „Wissenschaft für die Gesellschaft“ soll untersuchen, wie gesellschaftlich erwünschte Forschungsthemen identifiziert, ausgewählt und umgesetzt werden können.
  • „Wissenschaft mit der Gesellschaft“ soll Modelle der Mitwirkung von Laien bei der Auswahl von Forschungsthemen durchleuchten.
  • „Wissenschaftskommunikation“ soll Methoden für die Herstellung eines Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft betrachten.
Die Tagung steht im Kontext eines Projekts zum Thema RRI im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. Die Tagungssprache ist Englisch.

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/(de)/ZIF/AG/2017/11-16-Carrier.html

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