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Identität hat viele Gesichter

Veröffentlicht am 9. Oktober 2017, 13:46 Uhr
Kooperationsprojekt beleuchtet komplexen Begriff aus verschiedenen Perspektiven

In schwierigen Zeiten solle man den Begriff „Identität“ nicht den Rechtspopulisten und -nationalisten überlassen, betont Prorektorin Professorin Dr. Angelika Epple bei der Vorstellung des Kooperationsprojektes „Identität“. Auf Einladung des Zentrums für Ästhetik der Universität Bielefeld setzen sich Hochschulen und Kultureinrichtungen der Region im Wintersemester 2017/2018 in zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen aus ihren spezifischen Blickwinkeln mit dem komplexen Begriff auseinander. Sie geben Denkanstöße und treten in den Dialog mit dem Publikum. Höhepunkt wird das von der Universität Bielefeld organisierte arts/science-Festival „Identität“ vom 17. bis 19. Januar 2018 in der Kunsthalle Bielefeld sein.


Die Organisatoren stellten das Programm des Kooperationsprojekts Identität vor (v.l.): Nicole Zielke, Matthias Gräßlin (beide Theaterwerkstatt Bethel), Prof. Dr. Angelika Epple (Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Bielefeld) und Dr. Hans-Martin Kruckis (Programmleiter des Zentrums für Ästhetik der Universität Bielefeld). Foto: Universität Bielefeld
Die Organisatoren stellten das Programm des Kooperationsprojekts Identität vor (v.l.): Nicole Zielke, Matthias Gräßlin (beide Theaterwerkstatt Bethel), Prof. Dr. Angelika Epple (Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Bielefeld) und Dr. Hans-Martin Kruckis (Programmleiter des Zentrums für Ästhetik der Universität Bielefeld). Foto: Universität Bielefeld
Die unübersichtlichen modernen Verhältnisse stellten alles in Frage, so Epple: „Traditionelle Normen und Werte, Lebensentwürfe und festgefügte Weltbilder. Stattdessen herrschen Pluralität und Individualismus – jeder ist heute sozusagen seiner Identität Schmied.“ Die Frage sei daher, was dann „Identität“ im 21. Jahrhundert noch ausmache? „Oder soll man den Begriff lieber ganz vermeiden, weil er anfällig ist für Ideologisierung, Ausgrenzung und Missverständnisse?“ Darüber solle in einem breiten Spektrum von Veranstaltungen nachgedacht werden. Das Spektrum reicht von Vorträgen und Podiumsdiskussionen über Theater und Musik bis zu Ausstellung und Tanzperformance.

Als Vertreter der Kooperationspartner bezeichneten Matthias Gräßlin und Nicole Zielke von der Theaterwerkstatt Bethel das Thema „Identität“ als „wunderbaren Spielball aus der Uni“, den sie mit ihrem inklusiven Theater gerne aufnehmen würden, unter anderem mit ihrer Produktion „Der zweite Mensch“. Der Programmleiter des Zentrums für Ästhetik der Universität Bielefeld Dr. Hans-Martin Kruckis erläuterte das Programm aus mehr als 30 Veranstaltungen und dankte den Kooperationspartnern Fachhochschule Bielefeld, Hochschule OWL, Hochschule für Musik Detmold und der Bielefelder Kunstverein für ihr Engagement. Er hoffe, dass sich durch das Projekt ein kaleidoskopartiger Blick auf den Begriff „Identität“ ergebe, der zu einer differenzierteren Betrachtung führe. Das Programm wende sich an alle am Thema Interessierten. Jedermann sei herzlich eingeladen, Fast alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt.

Das Programm steht demnächst auf der Internetseite des Zentrums für Ästhetik unter: www.uni-bielefeld.de/kultur/identitaet

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