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Hajime-Hoshi-Preis für Doktorandin Aki Mizumori

Veröffentlicht am 22. Juli 2013, 12:28 Uhr
Erstmalig Preis für hervorragende japanische Studierende vergeben 

Die aus Japan stammende Aki Mizumori, Doktorandin an der Universität Bielefeld, hat am Freitag, dem 19. Juli, den Hajime-Hoshi-Preis erhalten. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld (DJG) für japanische Studierende an der Universität Bielefeld gestiftet, die sich durch besonders gute Leistungen und ihr Engagement für ein gutes Miteinander auszeichnen. Die Urkunde überreichten Peter H. Meyer, Präsident der DJG, und Vizepräsidentin Mami Busse.


Peter H. Meyer, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, und Vizepräsidentin Mami Busse mit Preisträgerin Aki Mizumori und Laudator Prof. Dr. Wolfgang Braungart von der Universität Bielefeld (v.l.).
Peter H. Meyer, Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, und Vizepräsidentin Mami Busse mit Preisträgerin Aki Mizumori und Laudator Prof. Dr. Wolfgang Braungart von der Universität Bielefeld (v.l.).
Aki Mizumori kam im Wintersemester 2011 nach Bielefeld, um mit Hilfe eines einjährigen Stipendiums der Rotary-Stiftung hier zu studieren. Seit vergangenem Jahr promoviert sie bei Professor Dr. Wolfgang Braungart über die Verbindung von Poetik und religiöser Sehnsucht bei dem Autor Joseph von Eichendorff. Darüber hinaus hilft sie japanischen Studierenden und „Neuankömmlingen“ in Bielefeld, unterstützt Kooperationen der Universität mit japanischen Hochschulen und gibt Sprachkurse an der Volkshochschule. Sie engagiert sich bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und im Rotary-Club Bielefeld. Professor Braungart, der die Laudatio hielt, lobte zudem Mizumoris ausgezeichnete Deutschkenntnisse und ihre akademischen Leistungen. Er sagte: „Frau Mizumori bringt ihre japanische Herkunft und Sozialisation in das akademische Leben hier ein: in meine Arbeits- und Doktorandengruppe, in das Fach Literaturwissenschaft und seine Lehrveranstaltungen – und dies auf eine so freundliche, hilfsbereite und offene Weise, dass ich nur sagen kann: Eine bessere Botschafterin japanischer Kultur kann man sich kaum denken.“

Der Hajime-Hoshi-Preis wird jährlich verliehen und trägt den Namen eines bedeutenden japanischen Wissenschaftsförderers. Der Pharmazieunternehmer Hajime Hoshi (1873 bis 1951) war mehrfach Abgeordneter im japanischen Parlament und stellte kurz nach dem Ersten Weltkrieg der „Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft“ beträchtliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Aus diesem „Hoshi-Fonds“ wurden in der Folgezeit mehr als einhundert deutsche Nachwuchswissenschaftler gefördert.
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