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’Grenzen’ in den Amerikas

Veröffentlicht am 19. Juni 2009, 16:26 Uhr

Konferenz am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld

Vom 29. Juni bis 1. Juli findet am Zentrum für interdisziplinäre Forschung eine Konferenz zu dem Thema „’Grenzen’ in den Amerikas (Beyond Borders: Reconceptualizing Fine Lines, Fences, and Frontiers in the Americas)“ statt. Ziel dieses Symposiums ist es, die mannigfaltigen Bedeutungen des Begriffs ‚Grenze’ und des diskursiven sowie des handlungsorientierten Umgangs mit verschiedenen Formen der Grenze in den Amerikas zu untersuchen. Besonders einladen möchten die Organisatoren zu zwei öffentlichen Veranstaltungen, die im Rahmenprogramm der Tagung stattfinden.

Am Montag, dem 29. Juni, wird um 19.30 Uhr die Kunstausstellung „Las Mujeres Nobles de la Frontera” (Noble Women of the Borderlands—A Visual Interpretation) mit einem Vortrag der Künstlerin Santa Barraza (Kingsville, Texas, USA) eröffnet. Die Ausstellung ist bis Freitag, 14. August 2009 im unteren Foyer des ZiF zu besichtigen.
Die Malerin Santa Barraza zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen amerikanischen Künstlerinnen mexikanischer Abstammung. Ihre Bilder befassen sich mit der Grenzregion zwischen den USA und Mexiko sowie mit dem Schicksal von Frauen in diesem kulturellen Zwischenraum. Für die Ausstellung hat die Künstlerin 15 Bilder zusammengestellt, in denen das Aufeinandertreffen patriarchaler, feministischer, mythologischer, religiöser, nationaler und historischer Standpunkte in intensiven Farben und mit eindrucksvollen Symbolen thematisiert wird.

Am Dienstag, dem 30. Juni, liest Helena Maria Viramontes (Cornell University) aus ihren Werken. Die Lesung in englischer Sprache beginnt um 19.30 Uhr im Plenarsaal des ZiF.
Die Autorin gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen amerikanischen Schriftstellerinnen mexikanischer Abstammung. Aufgewachsen ist sie im mexikanisch geprägten Osten von Los Angeles. Ihre Werke behandeln vielfach Frauenschicksale in einer Lebenswelt, die geprägt ist von Migration, Diskriminierung, Religion, Gewalt und Trauma.
Im Anschluss an die Lesung wird der Dokumentarfilm ALTAR: Cruzando Fronteras, Building Bridges über die mexikanisch-amerikanische Autorin Gloria Anzaldúa gezeigt.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Das Symposium ist Teil der aktuellen Forschungsgruppe „E Pluribus Unum? Ethnische Identitäten in transnationalen Integrationsprozessen in den Amerikas“. Die Konferenz findet unter der Leitung der Literaturwissenschaftler María Herrera-Sobek (Santa Barbara, CA) und Josef Raab (Universität Duisburg-Essen) statt. Eingeladen sind Experten aus Europa und den Amerikas, die sich mit nationalen, ethnischen, kulturellen, sprachlichen, wirtschaftlichen und sozialen Grenzen beschäftigen.


Tagungszeiten:    
29. Juni, 10.00 – 20.30 Uhr
30. Juni, 9.00 – 21.00 Uhr
1. Juli, 9.00 – 18.00 Uhr

Die Arbeitssprachen der Tagung sind Englisch und Spanisch.

Weitere Informationen zur Konferenz im Internet:
www.uni-bielefeld.de/(en)/ZIF/AG/2009/06-29-Herrera-Sobek.html

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