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Gründer der Universität Bielefeld siegen beim Wettbewerb startklar

Veröffentlicht am 5. Juli 2012, 14:00 Uhr
Alban Shoshi und Sebastian Jan Janowski mit bestem Geschäftskonzept

Gegen 31 innovative Geschäftsideen setzen sich die Doktoranden der Bielefelder Universität Alban Shoshi und Sebastian Jan Janowski mit ihrem Konzept KALIS bei der zweiten Auflage des OWL-Businessplanwettbewerbs startklar durch. Damit gelang es in diesem Jahr erneut Gründern aus der Universität Bielefeld, den ersten Platz zu erlangen. Bereits im vergangenen Jahr konnte das universitäre Start-up TeutoCell die startklar-Jury mit ihrem Gründungskonzept überzeugen.


Die Doktoranden Sebastian Jan Janowski und Alban Shoshi (v.l.) überzeugten mit ihrem Gründungskonzept. Fotos: Jens Sommerkamp/OstWestfalenLippe GmbH
Die Doktoranden Sebastian Jan Janowski und Alban Shoshi (v.l.) überzeugten mit ihrem Gründungskonzept. Foto: Jens Sommerkamp/OstWestfalenLippe GmbH
Das Unternehmenskonzept von KALIS konnte sich am Dienstagabend (3. Juli) im Centrum Industrial IT in Lemgo gegen insgesamt neun Finalisten durchsetzen und den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis gewinnen. Gründer von KALIS sind Alban Shoshi und Sebastian Jan Janowski, Technische Fakultät, Arbeitsgruppe Bioinformatik. KALIS steht für ein webbasiertes Informationssystem zur patientenindividuellen Arzneimittel-Risikoprüfung. Beide Gründer werden derzeit vom Zentrum für Unternehmensgründung – ZUg der Universität Bielefeld betreut.
 
Alban Shoshi promoviert im Bereich der medizinischen Informatik an der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld in der AG Bioinformatik. Ebenso wie Shoshi promoviert auch Sebastian Jan Janowski bei Professor Dr. Ralf Hofestädt. Sein Promotionsthema ist im Centrum für Biotechnologie (CeBiTeC) angesiedelt und liegt im Bereich biomedizinische Netzwerk-Modellierung, -Visualisierung und -Analyse.

Aus der Arbeit an ihren Promotionsvorhaben heraus entwickelte sich die Gründungsidee. Gegenstand des Unternehmens ist ein webbasiertes Informationssystem, mit dessen Hilfe Mediziner, Krankenkassen, Apotheken, Pflegeheime und Versicherte Medikamente auf Wechselwirkungen prüfen und damit die Qualität der Behandlung steigern können.

Ziel ist es anhand der entwickelten Software ein System bereitzustellen, das vor wechselseitigen, medikamentösen Unverträglichkeiten warnt. Es soll von medizinischen Einrichtungen genutzt werden, um so Patienten zu schützen und letztendlich entstehende Kosten durch unbeabsichtigte Arzneimittelinteraktionen zu vermeiden. Eine weitere Komponente des Systems erlaubt dem Nutzer die Einsicht in alternative Therapien.
 
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