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Gewaltforschung auf drei Kontinenten

Veröffentlicht am 4. November 2013, 15:26 Uhr
Wissenschaftler weltweit im Einsatz für Projekt der Universität Bielefeld / Winter School zum Start

Sie kommen aus Ägypten, El Salvador, Nigeria, Pakistan und Peru und erforschen die Gewalt in ihren Heimatländern: 20 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom 4. bis 22. November an der Universität Bielefeld tagen. Die Forscher untersuchen in Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Gewalt in ihren Heimatländern. Einen Einblick in das Projekt „Gewaltforschung und Entwicklung“ gibt eine öffentliche Podiumsdiskussion am Dienstag, 5. November, ab 15.45 Uhr im Konferenzbereich des Verwaltungsgebäudes des Studentenwerks.


Forscherinnen und Forscher aus aller Welt tauschen sich in einer dreiwöchigen Winter School zu Gewalt im „globalen Süden“ aus. Foto: Universität Bielefeld
Forscherinnen und Forscher aus aller Welt tauschen sich in einer dreiwöchigen Winter School zu Gewalt im „globalen Süden“ aus. Foto: Universität Bielefeld
Pro Land befassen sich je vier Wissenschaftler mit städtischer Gewalt, mit politischer Gewalt sowie Geschlecht und Gewalt. Zwölf Professorinnen und Professoren aus den fünf Staaten betreuen die Nachwuchsforscher. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt tauschen sich 40 Forscherinnen und Forscher auf der dreiwöchigen Winter School über Fälle und Methoden aus.

„Mit jedem der fünf Länder im sogenannten globalen Süden verbindet sich in der öffentlichen Wahrnehmung eine bestimmte Art von Gewalt“, erklärt der Politologe Boris Wilke vom IKG, der das Projekt mit betreut. „Pakistan leidet seit Jahren unter dem Terrorismus, Ägypten wird vom Militär beherrscht, El Salvador hat – gemessen an der Einwohnerzahl – eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten, in Nigeria sind Entführungen an der Tagesordnung und Peru leidet immer noch unter den Folgen eines langjährigen Bürgerkrieges. Wir wollen wissen, was jeweils hinter der Gewalt steckt.“

Zum Start der Winter School laden die Veranstalter zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den fünf beteiligten Ländern sprechen am Dienstag, 5. November, ab 15.45 Uhr über Gewaltforschung aus lokaler Perspektive. Die englischsprachige Diskussion findet im Verwaltungsgebäude des Studentenwerks, Morgenbreede 2 bis 4, statt.

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/icvr

Kontakt:
Sina Birkholz, Universität Bielefeld
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
Telefon: 0176-89780340
E-Mail: sina.birkholz@uni-bielefeld.de

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