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Bielefelder Literaturwissenschaftler Martin von Koppenfels in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften berufen

Veröffentlicht am 30. Juni 2009, 12:24 Uhr
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat im Rahmen ihres Leibniztages am 27. Juni sieben neue Mitglieder berufen. Unter ihnen ist auch der Bielefelder Literaturwissenschaftler Professor Dr. Martin von Koppenfels. Auch die langjährige Bielefelder Historikerin und Leibniz-Preisträgerin Professorin Dr. Ute Frevert, jetzt Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, gehört zu den Neugewählten. Zum Mitglied kann berufen werden, wer sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat.

Prof. Dr. Martin von Koppenfels
Prof. Dr. Martin von Koppenfels

Martin von Koppenfels, Jahrgang 1967, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwis-senschaft, Lateinische und Spanische Philologie sowie Philosophie in Charlottesville, VA. (USA), München, Barcelona und an der Freien Universität Berlin, promovierte 1997 in Berlin und habilitierte sich dort 2006 in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft und Romanistik. Er leitete die von der VolkswagenStiftung geförderte Nachwuchsarbeitsgruppe "Rhetorik der Immunität" und folgte 2007 dem Ruf auf eine Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bielefeld.
Seit 1994 ist er als Übersetzer für verschiedene Verlage tätig. 2001 erhielt er den Paul-Scheerbart-Preis für Lyrikübersetzung der Rowohlt-Stiftung. 2004 wurde er in "Die Junge Akademie" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt, war deren Vorstandsmitglied (2005/06) und Sprecher der Arbeitsgruppe "Rhythmus". Im Februar 2009 erhielt er den Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs Berlin.

Die Akademie begründet die Wahl unter anderem folgendermaßen:
„Martin von Koppenfels gehört zu den anregendsten, produktivsten und innovativsten jüngeren Literaturwissenschaftlern in Deutschland. Indem es ihm gelingt, anhand philologischer Studien zu herausragenden Werken vor allem der spanischen und französischen Literatur grundsätzliche Probleme der modernen Gattungstheorie, der Narratologie und der Affektgestaltung sowohl in der Lyrik als auch im Roman am Detail herauszuarbeiten, sie theoretisch zu durchdringen und sie in einer weit über das Einzelwerk hinausweisenden Art literatur- und affekttheoretisch grundsätzlich für das Verständnis der Literatur der Moderne fruchtbar zu machen, erstreckt sich die Wirkung seiner Schriften weit über die Romanistik und die Komparatistik hinaus auch auf die anderen Philologien.“

Weitere Informationen im Internet:
www.bbaw.de

 

 

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