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BaBi-Studie feiert einjähriges Jubiläum

Veröffentlicht am 4. September 2014, 10:35 Uhr
Wissenschaftler der Universität Bielefeld nehmen die Gesundheit von Bielefelder Babys und Kindern in den Fokus

Die BaBi-Studie ist ein langfristig angelegtes Forschungsprojekt der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, um die Gesundheit von Babys und Kindern in Bielefeld umfassend zu erforschen. Im Mittelpunkt stehen dabei Verhaltensweisen und Umwelteinflüsse, die Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder haben. Im Oktober feiert die Studie ihr einjähriges Jubiläum. Gemeinsam mit dem Schirmherr der Studie, Oberbürgermeister Pit Clausen, freuen sich die Wissenschaftler über das gute Voranschreiten der Forschung: Seit dem Start im vergangenen Jahr sind bereits mehr als 200 Bielefelder Neugeborene und ihre Familien Teilnehmer der Studie geworden.

Die Forscherinnen und Forscher der BaBi-Studie sind ein Jahr nach Start der Erhebung weiterhin auf der Suche nach Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern. Foto: Universität Bielefeld
Die Forscherinnen und Forscher der BaBi-Studie sind ein Jahr nach Start der Erhebung weiterhin auf der Suche nach Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern. Foto: Universität Bielefeld
„Unser Ziel ist es, Daten von 1.500 Neugeborenen in die Studie einfließen zu lassen“, erklärt Juniorprofessor Dr. Jacob Spallek, der die Studie leitet. „Dafür nehmen wir noch bis in das Jahr 2016 neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf.“ Die BaBi-Studie ist eine prospektive Geburtskohorte, das heißt Frauen werden während der Schwangerschaft in die Studie eingeschlossen und ihre Kinder werden dann von der Geburt an begleitet. Anhand von solchen Geburtskohorten können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler individuelle und kontextuelle Umstände in der frühen Kindheit in Beziehung setzen zu gesundheitlichen Risiken in späteren Lebensphasen. Dadurch können sie Risikogruppen identifizieren sowie Erklärungsansätze und Präventionsmaßnahmen ableiten.

Studien-Team und Oberbürgermeister freuen sich über das einjährige Jubiläum der BaBi-Studie (v.l.): Emine Ergin-Akkoyun, Studienleiter Prof. Dr. Jacob Spallek, Pit Clausen (Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld), Prof. Dr. Martin Egelhaaf (Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bielefeld) und Angelique Grosser.
Studien-Team und Oberbürgermeister freuen sich über das einjährige Jubiläum der BaBi-Studie (v.l.): Emine Ergin-Akkoyun, Studienleiter Prof. Dr. Jacob Spallek, Pit Clausen (Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld), Prof. Dr. Martin Egelhaaf (Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bielefeld) und Angelique Grosser.
Die Studie ist in ihrer Form und Ausrichtung einzigartig in Deutschland: Als Studienteilnehmer kommt jedes Bielefelder Baby – unabhängig von seiner Herkunft – in Frage, ein besonderer Fokus liegt aber auf Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund, die in bisherigen Studien in Deutschland nicht ausreichend abgebildet werden. Spallek ist sich sicher, dass die Forschungsarbeit neue Erkenntnisse über die Gesundheit von Kindern liefern wird: „Die Ergebnisse leisten einen Beitrag, den Kindern in Bielefeld in Zukunft einen noch besseren Start ins Leben und damit bessere Gesundheitschancen bis ins höhere Lebensalter zu ermöglichen. Gesundheit, gerade der von Kindern, kommt eine Schlüsselfunktion für unsere zukünftige Gesellschaft und bei der Integration zu. Es ist ein wichtiges Signal an alle Eltern in Bielefeld, insbesondere auch jene mit Migrationshintergrund, dass die Gesundheit ihrer Kinder ein wichtiges Thema für Wissenschaftler, Mediziner und Politiker in der Region ist.“

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/projekte/BaBi
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