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Ausgezeichnete Universitätsabschlüsse 2017

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017, 14:06 Uhr
Themen von Antibiotika über Bettelorden bis Telemonitoring

Am Absolvententag der Universität Bielefeld erhielten Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2017 Auszeichnungen und Preise für herausragende Leistungen.

Fakultät für Gesundheitswissenschaften: AOK-Förderpreise

Preisvergabe für ausgezeichnete Abschlussarbeiten (v.l.): Ralf Bednarz (AOK), Dr. Cona Ehresmann, Stefanie Griep, Carina Oedingen, Lea Stark, Prof. Dr. Kerstin Hämel. Foto: Universität Bielefeld/Ch. Dockweiler
Preisvergabe für ausgezeichnete Abschlussarbeiten (v.l.): Ralf Bednarz (AOK), Dr. Cona Ehresmann, Stefanie Griep, Carina Oedingen, Lea Stark, Prof. Dr. Kerstin Hämel. Foto: Universität Bielefeld/Ch. Dockweiler
Die AOK ehrte vier Absolventinnen und einen Absolventen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften für die besten Abschlussarbeiten im Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengang. Die Arbeiten zeichnen sich durch die herausragende Leistung und durch ihre Bedeutung für das Gesundheitswesen aus. Die Auszeichnungen wurden von Ralf Bednarz (AOK) und Professorin Dr. Kerstin Hämel (Vorsitzende der Auswahlkommission der Fakultät für Gesundheitswissenschaften) überreicht.
Für die beste Bachelorarbeit erhielt Lea Stark die Auszeichnung. Ihr Thema lautete „Telemonitoring bei COPD – Eine systematische Übersichtsarbeit zur Wirksamkeit unter Berücksichtigung gesundheitlicher und ökonomischer Endpunkte“.
Die besten Masterarbeiten verfassten Carina Oedingen („Der Effekt kombinierter oraler Kontrazeptiva auf venöse thromboembolische Ereignisse – Systematisches Review und Metaanalyse“) und Stefanie Griep („Versorgungssituation von schwangeren, asylsuchenden Frauen“).
Dr. Cona Ehresmann wurde für ihre Promotionsarbeit „Burn-out und das Sozialkapital von Organisationen – auf die Bindung kommt es an“ prämiert.


Fakultät für Chemie: Förderpreis der Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung für hervorragende Masterarbeiten und Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie

Auf Vorschlag der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld hat die Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung die beiden Masterabsolventinnen Lisa Hüttemann (Biochemie) und Thomas Weike (Chemie) für ihre hervorragenden Masterabschlüsse im Jahr 2017 mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Thomas Weike, Lisa Hüttemann und Ann-Christin Moritzer (v.l.) wurden bei der Absolventenfeier der Fakultät für Chemie ausgezeichnet.Foto: Universität Bielefeld
Thomas Weike, Lisa Hüttemann und Ann-Christin Moritzer (v.l.) wurden bei der Absolventenfeier der Fakultät für Chemie ausgezeichnet.Foto: Universität Bielefeld
Lisa Hüttemann hat Biochemie an der Universität Bielefeld studiert und fertigte ihre Masterarbeit zum Thema „Arbeiten zur biosynthetischen Darstellung des Aminoglykosid-Antibiotikums Amikacin“ in der Arbeitsgruppe Organische Chemie I unter der Leitung von Professor Dr. Werner Hummel an. Amikacin ist ein häufig in der Zweitlinientherapie verwendetes Antibiotikum. Es wird also verwendet, wenn andere Antibiotika nicht mehr wirken. Da sich Resistenzen gegen Antibiotika rasch ausbreiten, ist die Forschung bestrebt, Wirkmechanismen zu analysieren und neue Strukturen zu entwickeln, die ein hohes Maß an Wirksamkeit mit möglichst geringen Nebenwirkungen kombinieren.

Thomas Weike absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld. Er verfasste seine Masterarbeit zum Thema „Wellenfunktionsbasierte Beschreibung der Quantendynamik ununterscheidbarer Teilchen“ in der Arbeitsgruppe Theoretische Chemie bei Professor Dr. Uwe Manthe. In seiner Arbeit untersuchte Thomas Weike neue effiziente numerische Verfahren zur quantenmechanischen Beschreibung der Bewegung ununterscheidbarer Teilchen. Er führt seine Untersuchungen in seiner Doktorarbeit bei Professor Manthe fort.

Die Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung wurde in Erinnerung an den 1993 verstorbenen Bielefelder Apotheker und Lebensmittelchemiker Friedrich Wilhelm Helweg ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, förderungswürdige Examensarbeiten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich der Universität Bielefeld zu prämieren.

Ann-Christin Moritzer studierte Biochemie und fertigte ihre Masterarbeit in der Arbeitsgruppe Strukturbiochemie von Professor Dr. Hartmut Niemann an. Sie erhielt den Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie für ihre Arbeit „Von der Etablierung eines Expressionsprotokolls bis zur Strukturlösung der Tryptophan 6-Halogenase Thal zur Beleuchtung der Regioselektivität von Tryptophan Halogenasen“. Ihre Arbeitsergebnisse sind ein wichtiger Schritt, um bioenzymatische Prozesse zur Herstellung von chlor- oder bromhaltigen Molekülen zu entwickeln, zu denen unter anderem Antibiotika, Anti-Tumor-Medikamente oder Agrochemikalien gehören. Seit Oktober 2017 promoviert Ann-Christin Moritzer bei Professor Niemann.

Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie: Claudia-Huerkamp-Preis

Lena Gumpert und Christina Löbbering (v.l.) wurden für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Foto: Universität Bielefeld/S. Sättele
Lena Gumpert und Christina Löbbering (v.l.) wurden für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Foto: Universität Bielefeld/S. Sättele
Den Claudia-Huerkamp-Preis 2017 in der Kategorie Bachelor erhielt Christina Löbbering für ihre Arbeit „Die Ravensberger Spinnerei als Erinnerungsort der Stadt Bielefeld“.
Für ihre Masterarbeit wurde Lena Gumpert ausgezeichnet. Sie trägt den Titel „Extern, kontrolliert oder inkludiert? Zum Verhältnis von Stadt und Bettelorden im 15. Jahrhundert“.
Bereits zum elften Mal vergibt die Fakultät den Absolventinnenpreis, vorgeschlagen von der Forschungs- und Gleichstellungskommission. Der Preis erinnert an die vor 18 Jahren verstorbene Claudia Huerkamp, damals Wissenschaftlerin der Fakultät, und soll die wissenschaftliche Karriere von Frauen fördern. Huerkamp war von 1976 bis zu ihrem frühen Tod Mitarbeiterin der Fakultät und beschäftigte sich thematisch unter anderem mit Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Fakultät für Biologie: Förderpreis der Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung für hervorragende Masterarbeiten, Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie und Masterarbeit der Deutschen Botanischen Gesellschaft

Die Masterarbeiten von Annika Fischer, Corinna Osterbrink, Anna Höving, Jan Hendrik Hoerner, Hendrik Füser und Nina Kim Stoffel (v.l.) wurden ausgezeichnet.Foto: Universität Bielefeld/Ch. Weische
Die Masterarbeiten von Annika Fischer, Corinna Osterbrink, Anna Höving, Jan Hendrik Hoerner, Hendrik Füser und Nina Kim Stoffel (v.l.) wurden ausgezeichnet.Foto: Universität Bielefeld/Ch. Weische
An der Fakultät für Biologie wurden sechs Absolventinnen und Absolventen für ihre Masterarbeiten ausgezeichnet. Die Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung prämiert die Abschlussarbeiten von Annika Fischer (Studiengang Genome Based Systems Biology), Corinna Osterbrink (Studiengang Behaviour: From Neural Mechanisms to Evolution), Anna Höving (Studiengang Molecular Cell Biology) und Hendrik Füser (Studiengang Fundamental and Applied Ecology).
Nina Kim Stoffel erhielt den Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GMB). Die Deutsche Botanische Gesellschaft zeichnete Jan Hendrik Hoerner für die beste pflanzenwissenschaftliche Masterarbeit aus.

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