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An der Universität Bielefeld wird Qualität großgeschrieben

Veröffentlicht am 2. Februar 2012, 14:58 Uhr
Universität und Wissenschaftsministerium unterzeichnen Zielvereinbarung für 2012/2013

Die Ziele der Universität Bielefeld stehen fest und sind am heutigen Donnerstag, 2. Februar, in der Ziel- und Leistungsvereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen festgehalten worden. Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer: „Qualität wird an der Universität Bielefeld großgeschrieben, an dieser Maxime werden wir festhalten. Wir haben mit dem Land vereinbart, dass wir den Weg, den wir eingeschlagen haben, konsequent weitergehen. Das gilt einerseits für unsere ausgezeichnete Lehre – auch im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang. Das gilt aber auch für unsere internationale Spitzenforschung.“ Die aktuelle Ziel- und Leistungsvereinbarung gilt für den Zeitraum von zwei Jahren von 2012 bis Ende 2013.


NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Rektor der Universität Bielefeld, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, unterzeichneten die Ziel- und Leistungsvereinbarung.
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der Rektor der Universität Bielefeld, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, unterzeichnen die Ziel- und Leistungsvereinbarung für 2012 und 2013.
In den Ziel- und Leistungsvereinbarungen – inzwischen die vierten in Folge – definieren die Hochschulen gegenüber dem Land Nordrhein-Westfalen ihre Entwicklungsschwerpunkte und Ziele. Im Gegenzug garantiert das Land den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit.

Studium und Lehre
Die Universität Bielefeld hat dem Land Nordrhein-Westfalen eine weitere Verbesserung der Lehre zugesagt. Die Voraussetzung für diesen erneuten Qualitätssprung ist durch das neu eingeworbene Programm „Richtig einsteigen“ gegeben. Gerade Anfängerinnen und Anfängern soll der Einstieg in die Universität Bielefeld mit Beratungs- und Seminarangeboten erleichtert werden – seien sie Studierende oder Lehrende. Für dieses Konzept ist die Universität im November 2011 beim Qualitätspakt Lehre ausgezeichnet worden und erhält 12 Millionen Euro. Ziel ist es, die Studienerfolgsquote zu erhöhen und die Studienqualität weiter zu verbessern. Außerdem beteiligt sich die Universität Bielefeld ab dem Absolventenjahrgang 2011 am Kooperationsprojekt „Absolventenstudien“ (KOAB) des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung der Universität Kassel (INCHER).

Unterzeichneten in der Universität Bielefeld die Zielvereinbarung mit der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (v.l.): Karl-Heinz Sandknop, (Vizepräsident Hochschule Hochschule Hamm-Lippstadt),  Professor Klaus Zeppenfeld, Präsident Hochschule Hamm-Lippstadt), Professor Friedrich Biegler-König (Vizepräsident Fachhochschule Bielefeld), Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (Rektor der Universität Bielefeld), Professor Nikolaus Risch (Präsident Universität Paderborn) und  Dr. Oliver Herrmann (Präsident Hochschule Ostwestfalen-Lippe).
Unterzeichneten in der Universität Bielefeld die Zielvereinbarung mit der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (v.l.): Karl-Heinz Sandknop (Vizepräsident Hochschule Hamm-Lippstadt), Professor Klaus Zeppenfeld (Präsident Hochschule Hamm-Lippstadt), Professor Friedrich Biegler-König (Vizepräsident Fachhochschule Bielefeld), Professor Gerhard Sagerer (Rektor der Universität Bielefeld), Professor Nikolaus Risch (Präsident Universität Paderborn) und Dr. Oliver Herrmann (Präsident Hochschule Ostwestfalen-Lippe).
Forschung
Die Universität will die Finanzierung von Forschungsprojekten durch Drittmittel steigern und unterstützt in diesem Bereich besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs. Herausragende aktuelle Drittmittelprojekte sind unter anderem die Erfolge in der Exzellenzinitiative 2007: der Exzellenzcluster „Cognitive Interaction Technologies“ (CITEC) und die „Bielefeld Graduate School in History and Sociology“ (BGHS). Diese Erfolge gilt es im Jahr 2012 zu verteidigen. Hinzu kommt der Clusterantrag „Communicating comparisons“ (Kommunikation von Vergleichen).

Internationalisierung
Die Schärfung ihres internationalen Profils will die Universität Bielefeld mit mehreren Maßnahmen erreichen: So soll der Anteil internationaler Absolventinnen und Absolventen erhöht und das Angebot englischsprachiger Studiengänge ausgebaut werden. Bielefelder Studierende will die Universität verstärkt für Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland begeistern. Im Bereich Forschung setzt die Universität auf internationale Vernetzung und will noch mehr Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler nach Bielefeld holen.

Gleichstellung
Als ein wichtiges strategisches Ziel der Universität ist die Gleichstellung von Frauen und Männern auch Teil der neuen Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Diese lehnt sich an das Gleichstellungskonzept der Universität an, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zertifiziert und als „vorbildlich“ bezeichnet wurde. Das Konzept sieht eine Steigerung des Frauenanteils auf allen Ebenen - von den Studierenden bis zu den Professorinnen – vor. So sollen die neu ernannten Professuren zum Beispiel zu 30 Prozent (aktuell: 24,1 Prozent) mit Frauen besetzt und der Anteil weiblicher Studierender in den Natur- und Technikwissenschaften um fünf Prozent gesteigert werden.

Die Universität Bielefeld ist mit 18.400 Studierenden die größte Hochschule in Ostwestfalen-Lippe. Sie wurde 1969 mit explizitem Forschungsauftrag und hohem Anspruch an die Qualität einer forschungsorientierten Lehre gegründet und fußt bis heute auf diesen beiden gleich starken Säulen. Aktuell befindet sich die Universität Bielefeld in einer äußerst dynamischen und erfolgreichen Phase ihrer Entwicklung. Deutlich wird das durch den Doppelerfolg in der Exzellenzinitiative 2007, die Prämierungen für qualitätsvolle Lehre 2009 und 2011, die Projekte zum Bau hochmoderner Lehr- und Forschungsgebäude, zur Modernisierung des Universitätshauptgebäudes und zur Erweiterung des Hochschulcampus, in die das Land Nordrhein-Westfalen ca. eine Milliarde Euro investieren wird.

Die Ziel- und Leistungsvereinbarung IV im Internet:

www.uni-bielefeld.de/presse/dokumente

Die Pressemitteilung des Ministeriums:
www.wissenschaft.nrw.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/archiv2012/pm120202.php
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