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40 Jahre im Dienst der Universitätsbibliothek

Veröffentlicht am 2. April 2009, 15:40 Uhr

Bibliotheksamtfrau Henrike Thies feiert Jubiläum

Die Universität Bielefeld feiert erst im Herbst ihr 40-Jähriges, doch Henrike Thies, Bibliotheksamtfrau in der Abteilung Katalogisierung der Universitätsbibliothek kann bereits jetzt auf vier Jahrzehnte im Dienst der Universität zurückblicken. Am 1. April 1969 trat sie ihren Dienst an – damals noch im Schloß Rheda. Zu diesem einzigartigen Jubiläum gratulierten Universitätskanzler Hans-Jürgen Simm und Bibliothekdirektor Dr. Michael Höppner.

Universitätskanzler Hans-Jürgen Simm (links) und Bibliotheksdirektor Michael Höppner gratulieren der Jubilarin Henrike Thies
Universitätskanzler Hans-Jürgen Simm (links) und Bibliotheksdirektor Dr. Michael Höppner gratulieren der Jubilarin Henrike Thies


Henrike Thies wurde 1947 in Detmold geboren und hatte vor ihrem Dienstantritt in der Bielefelder Universität ihren dreijährigen Vorbereitungsdienst für Diplombibliothekare am Bibliothekarlehrinstitut in Köln absolviert. In der Bielefelder Universitätsbibliothek standen zu Beginn die Titelaufnahmen – speziell die von besonderer Schwierigkeit – im Fokus ihrer Tätigkeit. Berge von Büchern mussten damals für die neue Universität katalogisiert werden. „Das waren schon Gebirge“, erinnert sich Henrike Thies an die Anfangszeiten.

Bis auf einen kurzen Abstecher in die Fachbibliothek der Rechtswissenschaft blieb Henrike Thies der Katalogisierungsabteilung treu und übernahm das Aufgabengebiet Periodica. Hier hatte sie entscheidenden Anteil beim Aufbau der Universitätsbibliothek.1975 wurde sie Bibliotheksinspektorin, ein Jahr später Bibliotheksamtmännin, wie es damals noch hieß. Seitdem ist sie für die Primärkatalogisierung in der Zeitschriftendatenbank (ZDB), die Katalogisierung von Monographien der klassischen Philologie sowie die Praktikantenbetreuung zuständig.

Henrike Thies hat in den vier Jahrezehnten die rasante Entwicklung in der elektronischen Datenverarbeitung hautnah miterlebt - angefangen von Lochstreifen und Fernschreiber über Microfiche- und CD-ROM-Katalog bis zum heutigen Onlinesystem. Einen riesigen Entwicklungssprung brachte die Digitalisierung. Ein Großteil der Zeitschriften existiert heute nur noch in digitalisierter Form, und der Prozess schreitet immer weiter voran. Doch Veränderungen haben Henrike Thies noch nie geschreckt: „Dadurch wurde es nie langweilig“, schmunzelt die Jubilarin.

 

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