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Soziologie - Tag [luhmann]

Veröffentlichung aus Luhmanns Nachlass: Systemtheorie der Gesellschaft

Veröffentlicht am 5. April 2018
buch systemtheorie der Gesellschaft

"Theorie der Gesellschaft; Laufzeit: 30 Jahre; Kosten: keine" - so lautete Anfang der 1970er Jahre die Antwort Niklas Luhmanns auf die Frage nach seinem Forschungsprojekt. Mit dem Buch "Die Gesellschaft der Gesellschaft" veröffentlichte er 1997 das Kernstück dieses Vorhabens. Der wissenschaftliche Nachlass zeigt aber, dass Luhmann im Laufe der Jahre mehrere weitgehend druckreife Versionen dieser Gesellschaftstheorie geschrieben hat, die er dann aber jeweils zugunsten einer Neuerstellung des Textes unpubliziert ließ. Bei der nun unter dem Titel "Systemtheorie der Gesellschaft" herausgegebenen ersten kompletten Fassung, die nahezu tausend Typoskriptseiten umfasst und 1975 fertiggestellt wurde, handelt es sich ohne Frage um die soziologisch reichhaltigste Variante dieses einzigartigen Forschungsprojekts.

"Systemtheorie der Gesellschaft" wurde 2017 von Johannes F. K. Schmidt und André Kieserling unter Mitarbeit von Christoph Gesigora beim Surkamp Verlag herausgegeben.

Leseprobe aus der Suhrkamp-Publikation
Faksimiles des Originalmanuskripts

Anlässlich der Herausgabe des Buches interviewt Eva Gilmer vom Suhrkamp Verlag Johannes Schmidt und André Kieserling über Niklas Luhmanns Gesellschaftstheorie (zum Interview).

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Tagung und Veröffentlichung zum 90. Geburtstag Niklas Luhmanns

Veröffentlicht am 8. Dezember 2017
Luhmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Wolfgang Klitzsch

 

"Theorie der Gesellschaft; Laufzeit: 30 Jahre; Kosten: keine" - so lautete Ende der 1960er Jahre die Antwort Niklas Luhmanns auf die Frage nach seinem Forschungsprojekt. Mit dem Buch "Die Gesellschaft der Gesellschaft" veröffentlichte er 1997 das Kernstück dieses Vorhabens. Der wissenschaftliche Nachlass zeigt aber, dass Luhmann im Laufe der 30 Jahre mehrere weitgehend druckreife Versionen dieser Gesellschaftstheorie geschrieben hat, die er dann aber jeweils zugunsten einer Neuerstellung des Textes unpubliziert ließ. Die erste komplette Version, die bereits 1975 fertiggestellt wurde, wird im Dezember im Suhrkamp Verlag unter dem Titel "Systemtheorie der Gesellschaft" veröffentlicht. Anlässlich des 90. Geburtstages Niklas Luhmanns findet am 8./9. Dezember an der Universität Bielefeld eine Tagung statt, auf der diese soziologisch reichhaltige Variante seines einzigartigen Forschungsprojekts diskutiert werden wird.

Das Tagungsprogramm hier.

Sollten Sie die Tagung besuchen wollen, so bitten wir aus organisatorischen Gründen um eine unverbindliche Anmeldung bei johannes.schmidt@uni-bielefeld.de

Die Faksimiles des Originalmanuskripts können hier eingesehen werden.

Eine Leseprobe aus der Suhrkamp-Publikation finden Sie hier.

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Zettelkasten 1 von Niklas Luhmann jetzt online einsehbar

Veröffentlicht am 14. September 2017

In den digitalen Sammlungen der Universitätsbilbiothek Bielefeld kann jetzt in einer Bilddatenbank der erste Zettelkasten, den Niklas Luhmann zwischen 1951 und 1962 erstellt hat, eingesehen werden. Die ca. 24.000 Zettel umfassende Sammlung besteht aus 108 thematischen und 2 bibliographischen Abteilungen sowie einem Schlagwortverzeichnis. Mithilfe einer durch das Niklas Luhmann-Archiv erstellten detallierten Inhaltsübersicht, die als pdf heruntergeladen werden kann, und einer entsprechenden Navigationsleiste können die verschiedenen Abteilungen gezielt angewählt werden.

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Podiumsdiskussion "Luhmann und die Kultur - Fernwirkungen eines Theoretikers"

Veröffentlicht am 13. Dezember 2016

Am Donnerstag, 8. Dezember 2016 fand in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf die Podiumsveranstaltung "Luhmann und die Kultur - Fernwirkungen eines Theoretikers" statt. Unter der Moderation von Rudolf Stichweh diskutierten: der Medientheoretiker Bazon Brock, der Künstler Frederick Bunsen, der FAZ-Herausgeber und Journalist Jürgen Kaube, der Soziologe André Kieserling, der Theologe Dierk Starnitzke und der Rechtswissenschaftler Dieter Simon über die Bedeutungen Niklas Luhmanns für ihre eigene Arbeit und Profession.

Der Audio-Mitschnitt der Podiumsdiskussion ist online verfügbar. [Weiterlesen]

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Luhmann und die Kultur - Podiumsdiskussion

Veröffentlicht am 5. Dezember 2016

Podiumsveranstaltung:
Luhmann und die Kultur - Fernwirkungen eines Theoretikers

Am Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 17 Uhr findet in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf die Podiumsveranstaltung "Luhmann und die Kultur - Fernwirkungen eines Theoretikers" statt. Unter der Moderation von Prof. Rudolf Stichweh diskutieren: Prof. Bazon Brock, Frederick Bunsen, Jürgen Kaube, Prof. André Kieserling, Prof. Dierk Starnitzke und Prof. Dieter Simon.

Weitere Informationen finden Sie hier .

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„Ich denke ja nicht alles allein.“ Der Zettelkasten als Zweitgedächtnis Niklas Luhmanns - Vortrag von Johannes Schmidt online

Veröffentlicht am 12. Juli 2016

Niklas Luhmann zählt zu den bedeutendsten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seiner 25-jährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Bielefeld entwickelte er eine universale Sozial- und Gesellschaftstheorie, die er in annähernd fünfzig Monografien und 500 Aufsätzen publiziert hat. Auf die Frage, wie diese erstaunliche Produktivität zu erklären sei, hat Luhmann immer wieder auf seinen Zettelkasten verwiesen, den er über vierzig Jahre systematisch gefüllt und gepflegt hat. Im Zuge der Nachlasserschließung ist erstmals ein Einblick in diese Sammlung von 90.000 Zetteln möglich.

Johannes Schmidt erläuterte am 30. April 2016 in seinem Vortrag im Kunstverein Hannover die wesentlichen Merkmale der Datensammlung: die besondere Ordnungsstruktur, das Nummerierungssystem, das Verweisungsprinzip sowie das Schlagwortregister. Erst das Zusammenspiel dieser vier Komponenten ließ den Zettelkasten zu einem Innovationsgenerator der Theorie werden.

Der Vortrag fand im Rahmen des Symposiums "Potentiale und Herausforderungen des (digitalen) Archivierens - wie wird Information gesammelt und Wissen generiert?" statt und kann hier angeschaut werden.

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In Luhmanns Heimat forschen

Veröffentlicht am 25. April 2016

Argentinischer Soziologe als Georg Forster-Stipendiat an der Universität Bielefeld.

Der argentinische Wissenschaftler Dr. Santiago Gabriel Calise forscht mithilfe des Georg Forster-Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung für zwei Jahre an der Universität Bielefeld. Von Februar 2016 bis Januar 2018 gehören an der Fakultät für Soziologie die Rechtssoziologie und die Soziologie der Regulierung zu seinen Schwerpunkten. Ganz konkret untersucht er, wie Luhmanns Systemtheorie die Gesellschaftsstruktur Lateinamerikas charakterisiert hat.

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Zettelkasten von Niklas Luhmann wird digitalisiert

Veröffentlicht am 11. Juli 2015

Der Zettelkasten des Soziologen Niklas Luhmann wird digitalisiert.
Johannes Schmidt im Gespräch mit Max Oppel, DLR, Kompressor, 10.7.2015

Weitere Informationen.

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Zettelkasten von Luhmann wird in der Kunsthalle ausgestellt

Veröffentlicht am 29. Juni 2015

Vom 11.7. bis 11.10.2015 ist der Zettelkasten Niklas Luhmanns erstmals öffentlich im Rahmen der Ausstellung Serendiptiy - Vom Glück des Findens" in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen.

 

 

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„Geist im Kasten? Einblicke in Luhmanns Zettelkasten“ Vortrag von Johannes Schmidt

Veröffentlicht am 6. Juni 2015

„Geist im Kasten? Einblicke in Luhmanns Zettelkasten“ Vortrag von Johannes Schmidt in der Kunsthalle Bielefeld, 16.9.2015, 19:00 Uhr

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Neues Langzeitforschungsprojekt „Niklas Luhmann – Theorie als Passion"

Veröffentlicht am 31. Oktober 2014

Akademie der Wissenschaften und der Künste Nordrhein-Westfalen fördert Projekt mit 5 Millionen Euro

In ihrer Sitzung am 30. Oktober hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die Aufnahme von sechs Langzeitforschungsprojekten in das von Bund und Ländern geförderte Akademienprogramm beschlossen. Für die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wird das Forschungsvorhaben „Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses“ neu in das Akademienprogramm aufgenommen. Die Gesamtfördersumme beträgt 5.050.000 Euro für eine Laufzeit von 16 Jahren. Damit ist die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste im größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramm Deutschlands mit derzeit 15 Vorhaben vertreten.

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