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Soziologie

Das DFG-Langfristvorhaben TwinLife geht in die zweite Forschungsrunde

Veröffentlicht am 27. April 2016, 14:28 Uhr

TwinLife geht in die zweite Forschungsrunde

Das DFG-Langfristvorhaben ist im Jahr 2014 gestartet und geht jetzt in die zweite Forschungsrunde. In einem jährlichen Turnus werden über 4000 in Deutschland lebende Zwillingspaare und deren Familien zu unterschiedlichen Lebensabschnitten befragt. Die Zwillingspaare verteilen sich auf vier Kohorten (5-, 11-, 17-, und 23-Jährige) und werden jeweils über einen geplanten Zeitraum von 8 Jahren begleitet. Mit Hilfe von Informationen von ein- und zweieigen Zwillingspaaren können nicht nur soziale Mechanismen sondern auch genetische Differenzen zwischen Individuen, sowie die Kovariation und Interaktion beider Einflussgrößen betrachtet werden.

Um die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Einflussfaktoren dokumentieren zu können, ist es dabei wichtig, eine Familie über mehrere Jahre hinweg umfassend zu untersuchen. Inhaltlich werden dabei sechs bedeutsame Bereiche fokussiert: Bildung und Bildungserfolg, Karriere und Erfolge auf dem Arbeitsmarkt, Integration und Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben, Lebensqualität und wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten, physische und psychologische Gesundheit sowie schließlich Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten. Die so erhobenen Daten können Aufschluss über Fragen zur Entstehung von sozialen Unterschieden geben und sollen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen: www.twin-life.de

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