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Soziologie

S. Liebig zum stellv. Vorsitzenden des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) gewählt worden

Veröffentlicht am 30. November 2017, 00:00 Uhr
Liebig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Stefan Liebig ist in der 10. Sitzung des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Die Philosophie-Professorin Petra Gehring ist neue Vorsitzenden. Der RfII erarbeitet seit November 2014 im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Vorschläge zu zukunftsfähigen Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft.

Petra Gehring ist Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt und hat über die Konzeptarbeit zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und als stellvertretende RfII-Vorsitzende die Arbeit des RfII bereits mitgeprägt. Sie folgt dem Gründungsvorsitzenden Otto Rienhoff nach, unter dessen Führung der RfII binnen kurzer Zeit zu einer vielfach gehörten und respektierten Stimme im deutschen Wissenschafts-system wurde. Stefan Liebig ist Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld und Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD).

Der RfII wird in der kommenden Arbeitsphase die Zusammenarbeit mit der GWK fortsetzen. "Seine Empfehlungen zur Realisierung einer netzwerkförmigen nationalen Forschungsdateninfrastruktur haben in Wissenschaft und Politik eine bemerkenswerte Resonanz gefunden" so Gehring. Diesen Schwung gelte es zu erhalten und die wichtigen Akteure im Lande ins Boot zu holen. Mittelfristig stelle ein kluger Ansatz für ein vernetztes Forschungsdatenmanagement im globalen Wettbewerb eine enorme Chance für den Wis-senschaftsstandort Deutschland dar. Zwei neu eingerichtete Arbeitsgruppen des RfII werden zudem Empfehlungen zu den Themen "Datenqualität" sowie "Berufsbilder und Kompetenzen für den Arbeitsmarkt Wissenschaft" erarbeiten.

Der RfII hat 2016 grundlegende Empfehlungen zu Strukturen, Prozessen und Finanzierung des Forschungsdatenmanagements in Deutschland gegeben. Unter anderem schlägt er den Aufbau einer Natio-nalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) vor, die generische und fachspezifische Bedarfe der Wissen-schaft in Deutschland verlässlich und nachhaltig abdeckt. Die 24 Mitglieder des RfII sind aus Informationsinfrastruktureinrichtungen, Forschung dem öffentlichen Bereich sowie der GWK berufen worden. Der RfII hat seine Geschäftsstelle in Göttingen etabliert.

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