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Hyperimages und die Rolle des Vergleichens bei der Zusammenstellung von Bildobjekten

Veröffentlicht am 15. Dezember 2017, 17:43 Uhr

Der Kunstwissenschaftler und Kunsthistoriker Felix Thürlemann (Konstanz) fragte in seinem Vortrag unter anderem, was das Vergleichen bei der Bildbetrachtung leisten kann und wo seine Grenzen sind. Dabei spielen die jeweilige Kompetenz und das Vorwissen der Betrachtenden eine entscheidende Rolle.

Bei der Zusammenstellung von Bildern und Bildobjekten entstehe immer ein neuer, komplexer Bildtext, den Thürlemann als hyperimage bezeichnet. Dessen Bedeutung müsse in einem eigenen hermeneutischen Prozess rekonstruiert werden, der den ‚Werkcharakter‘ des hyperimage unterstreicht. Das Zusammenstellen von Bildern und somit auch die kuratorische Praxis können so selbst als künstlerische Prozesse verstanden werden.

Am 17.1.2018 wird die Vortragsreihe fortgesetzt. Sophia Prinz (Frankfurt/Oder) wird über "Formen des Vergleichs. Die Ordnung der Dinge und die Praxis des Sehens" sprechen.

Fotos: Rebecca Moltmann

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