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Arjun Appadurai zu Gast im SFB 1288

Veröffentlicht am 22. Dezember 2017, 17:13 Uhr

In seinem Vortrag "Comparison and Connectivity in the Era of Globalization" sprach Arjun Appadurai am Beispiel von "asian modernities" über den vermeintlichen Gegensatz von Vergleich und Verbindungen. Dabei führte er unter anderem den Buddhismus an, von dem es ganz unterschiedliche lokale Versionen gebe, nicht 'den Buddhismus' als einheitliches Ganzes.

Eine zentrale Bemerkung Appadurais, "history produces geographies", betonte die Kontingenz von Ereignissen: Einige Dinge geschehen, andere werden verhindert, sei es zum Beispiel durch scheinbar triviale Faktoren wie Staus oder Straßenblockaden.

Bei der Frage, wie man nun überhaupt vergleicht, vor allem heterogene Dinge, formulierte Appadurai: "You have to get close." Er löste den in der Forschung oft als Gegensatz dargestellten Zusammenhang zwischen Vergleichen und Verbindungen auf, indem er forderte, man solle die Verbindungen miteinander vergleichen, da dies schlicht handhabbarer sei.

Im Workshop am nächsten Tag in kleinerem Rahmen hatten vor allem Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, über ihre Interessen und die eigene Forschung mit Arjun Appadurai zu sprechen, der sich von allen Fragenden berichten ließ, woran sie arbeiten.

Fotos: Rebecca Moltmann

Gesendet von RMoltmann in news-de
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