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Informationen für das wissenschaftliche Personal der Universität Bielefeld

Universität setzt sich für Etablierung des Tenure-Track-Modells ein

Veröffentlicht am 26. Juni 2017, 14:49 Uhr
Bewerbung auf Programm von Bund und Ländern

Die nachhaltige Etablierung des Tenure-Track-Modells an deutschen Universitäten – mit diesem Ziel haben Bund und Länder das Tenure-Track-Programm ins Leben gerufen. Eine Milliarde Euro für 1.000 Tenure-Track-Professuren stehen bis zum Jahr 2032 dafür zur Verfügung. Die Universität Bielefeld hat sich um 15 davon beworben. „Das Programm bietet uns eine attraktive Möglichkeit, unser Forschungsprofil weiter zu schärfen. 15 zusätzliche Professuren können eine starke Entwicklungsperspektive für die Universität Bielefeld sein. Über die Ausrichtung dieser Professuren haben wir intensive Gespräche mit allen Fakultäten geführt“, sagt Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer. Das Programm soll vor allem Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern den Weg zur Professur erleichtern. Voraussetzung für eine Bewerbung war ein Personalentwicklungskonzept für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität. „Wir haben in diesem Kontext in den vergangenen Jahren schon erhebliche Anstrengungen unternommen und dank des Engagements verschiedener zentraler und dezentraler Einrichtungen unserer Universität bereits große Fortschritte gemacht“, so Professor Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung. „Jetzt ging es vor allem darum, das Konzept noch stringenter an unserer übergreifenden Strategie zu orientieren, es zu ergänzen und mit unseren Gremien abzustimmen.


Hintergrund: Das Universitätssystem steht im Hinblick auf seinen wissenschaftlichen Nachwuchs vor einer Herausforderung. Zum einen besteht ein hoher Bedarf an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in universitären Forschungsprojekten, zum anderen kann die Anzahl der Dauerstellen nicht entsprechend erhöht werden. Gleichzeitig gibt es auch in vielen Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft eine große Nachfrage nach hochqualifiziertem wissenschaftlichem Personal. Das führt dazu, dass immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Stelle auch außerhalb des Wissenschaftssystems in Betracht ziehen. „Daher haben wir Maßnahmen entwickelt, um die Karrierewege unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler optimal zu unterstützen – innerhalb und auch außerhalb der Universität. Das erfordert ein Umdenken“, so Egelhaaf.

Das schon bestehende umfangreiche Fortbildungs- und Beratungsangebot wurde erweitert. Die Universität unterstützt die Übergänge von einer Karrierephase in die nächste – innerhalb des Wissenschaftssystems, aber auch beim Übergang in Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Neuausrichtung hat die Universität in ihrem Personalentwicklungskonzept für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler festgehalten. Das Konzept ist Teil der Bewerbung auf das Tenure-Track-Programm.

Das Tenure-Track-Programm reicht bis zum Jahr 2032. Die Förderung der ersten Bewilligungsrunde beginnt im Dezember 2017. Zunächst wurde es unter dem Namen „Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ bekannt und dann in „Tenure-Track-Programm“ umbenannt.

Weitere Informationen:
- Antrag der Universität Bielefeld zum Tenure-Track-Programm: http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/intranet/fft/Vorhabensbeschreibung.pdf
- Konzept: „Strategische Personalentwicklung für Wissenschaftler_innen in der Qualifikations- und Tenure-Phase an der Universität Bielefeld“: http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/intranet/DezP_O/PE_Konzept_Wiss_Quali_Tenure_2017.pdf

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