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Preis für hervorragende japanische Studierende gestiftet (Nr.32/2013)

Veröffentlicht am 25. Februar 2013, 13:48 Uhr
Universität Bielefeld und Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld (DJG) stiftet einen Preis für japanische Studierende an der Universität Bielefeld, die sich durch besonders gute Leistungen und ihr Engagement für ein gutes Miteinander auszeichnen. Der Preis in Höhe von 1.000 Euro wird jährlich verliehen und trägt den Namen eines bedeutenden japanischen Wissenschaftsförderers, Hajime Hoshi. Der Rektor der Universität Bielefeld, Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, und der Vorsitzende der DJG Peter H. Meyer, haben heute (25. Februar) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.


Rektor Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (rechts) und der Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld Peter H. Meyer haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Rektor Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (rechts) und der Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld Peter H. Meyer haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Der Pharmazieunternehmer Hajime Hoshi (1873 bis 1951) war mehrfach Abgeordneter im japanischen Parlament und stellte kurz nach dem Ersten Weltkrieg der „Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft“ beträchtliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Aus diesem „Hoshi-Fonds“ wurden in der Folgezeit mehr als einhundert deutsche Nachwuchswissenschaftler gefördert. „Der Name Hajime-Hoshi-Preis der DJG Bielefeld soll den japanischen Stifter dankbar ehren“, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, der Bielefelder Unternehmensberater Peter H. Meyer. Rektor Gerhard Sagerer freut sich über das Engagement der DJG und wünscht sich mehr: „In Bielefeld haben zahlreiche Gesellschaften ihren Sitz, die den Kontakt mit und das Interesse für fremde Länder unterstützen. Und aus fast allen diesen Ländern haben wir Studierende an unserer Universität. Vielleicht ist die DJG mit ihrer beispielgebenden Initiative der Vorreiter anderer Preisstiftungen. Ich würde mich darüber freuen, tragen solche bürgerschaftlichen Initiativen doch sehr zu einem engen Verhältnis zwischen Universität und Stadt bei, auf das alle Beteiligten stolz sein können.“

Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der DJG und der Universität geht auf die im Sommersemester 2011 veranstaltete Japanwoche der Universität zurück, zu der die DJG in vielfältiger Weise – unter anderem durch Vermittlung einer Kunstausstellung – beigetragen hatte.

Die Universität Bielefeld unterhält Partnerschaften mit mehreren japanischen Universitäten, darunter an erster Stelle die Universität Osaka, mit der sie intensiv auf dem Gebiet der Roboterforschung zusammenarbeitet, aber auch mit Hochschulen in Niigata, Tokyo und Tsukuba.

Kontakt:

Dr. Thomas Lüttenberg, Universität Bielefeld
Leiter des International Office der Universität
Telefon: 0521 106-4088
E-Mail: thomas.luettenberg@uni-bielefeld.de

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