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Pressemitteilungen

Die Rolle der Bioinformatik in den Lebenswissenschaften (Nr. 33/2015)

Veröffentlicht am 17. März 2015, 14:04 Uhr
10. CeBiTec Symposium zum Big Data-Problem

Vom 23. bis 25. März 2015 findet das 10. CeBiTec Symposium mit dem Titel „Bioinformatik für die Biotechnologie und die Biomedizin“ am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld statt. Zu diesem Symposium des Centrums für Biotechnologie werden bis zu 150 Spezialisten erwartet, die über die Rolle der Bioinformatik in den Lebenswissenschaften diskutieren. Mehr Informationen zum 10. CeBitec-Symposium werden am Montag, dem 23. März um 11 Uhr im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung im Rahmen eines Pressegesprächs vermittelt.


Von den Lebenswissenschaften, die als die Leitdisziplin des laufenden Jahrhunderts gehandelt werden, erwartet man große Auswirkungen auf angewandte Bereiche wie Biotechnologie und Biomedizin. Die ganzheitliche Analyse von zellulären Abläufen produziert riesige Datenmengen, die nur noch mit einer ausgefeilten Bioinformatik und umfangreichen Rechnersystemen bearbeitet werden können. Dieses "Big Data -Problem" wird vom 10. CeBiTec Symposium aufgegriffen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Eine Sitzung befasst sich mit Forschungsarbeiten, die im Rahmen einer Deutsch-Kanadischen Graduiertenschule durchgeführt werden. Diese Graduiertenschule wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und ist an der Universität Bielefeld angesiedelt.

Das 10. CeBiTec-Symposium dient gleichzeitig dem offiziellen Start der Initiative „Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen wurde. Der Aufbau dieses Netzwerkes wird von der Universität Bielefeld koordiniert.
(Siehe Pressemitteilung der Universität Bielefeld vom 18. Februar 2015: http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/22_millionen_euro_für_bioinformatik).
Zum Start der de.NBI Initiative werden die Koordinatoren von acht de.NBI Zentren, die an den Universtäten Bielefeld, Bochum, Bremen, Heidelberg, Freiburg und Tübingen sowie am Forschungsinstitut Gatersleben angesiedelt sind, ihre Forschungsgebiete dem Fachpublikum präsentieren. Zusätzlich werden sich noch alle Projektstandorte des de.NBI-Großprojekts an der Postersession beteiligen und ihr bioinformatisches Spezialwissen vorstellen. "Nach meiner Meinung hat sich das 10. CeBiTec Symposium zu einem Brennpunkt der Bioinformatik in Deutschland entwickelt" so Alfred Pühler, der Organisator der Veranstaltung.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird von zwei Hauptvorträgen, sogenannten "Distinguished Lectures" abgerundet. Professor Dr. Bernhard Küster von der Technischen Universität München wird über das Thema "Das menschliche Proteom - von der Grundlagenwissenschaft zum Verständnis der Wirkung von Medikamenten" berichten. Seine im letzten Jahr publizierte Arbeit hat wertvolle Erkenntnisse in der Katalogisierung der Gesamtheit menschlicher Proteine erbracht. Sie sollen die Therapie menschlicher Krankheiten vorantreiben. Die zweite "Distinguished Lecture", die von Dr. Rolf Apweiler vom "Europaen Bioinformatics Institute" in Hinxton, Großbritannien, gehalten wird, beschäftigt sich mit der europäischen Dimension der Bereitstellung einer Bioinformatik-Infrastruktur für die Lebenswissenschaften.


Weitere Informationen im Internet:
www.cebitec.uni-bielefeld.de/index.php/events/conferences/404-2015-03-25-10th-cebitec-symposium

Kontakt:
Prof. Dr. Alfred Puehler, Universität Bielefeld
Centrum für Biotechnologie (CeBiTec)
Telefon: 0521 106- 8750
E-Mail: Puehler@CeBiTec.uni-bielefeld.de

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