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Alles global? Studierende und Universitäten im Wandel (Nr. 174/2017)

Veröffentlicht am 30. November 2017, 08:28 Uhr
Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)

Weltweit verändern sich die Hochschulen und ihre Studierenden. In immer mehr Ländern können und wollen immer mehr junge Menschen studieren. Die Studierenden werden mobiler, viele gehen für ihr Studium ins Ausland. „Globale Studierende“ sind zu einem eigenen Forschungsthema geworden. Diesem widmet sich die Tagung „Global Students: Mapping the Field of University Lives“ („Globale Studierende: Leben an der Universität weltweit”) vom 7. bis 9. Dezember am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Den Hauptvortrag hält Professorin Dr. Johanna Waters von der Universität Oxford.


Prof. Dr. Johanna Waters. Foto: Universität Oxford
Prof. Dr. Johanna Waters. Foto: Universität Oxford
Bildung und Mobilität sind traditionell eng verknüpft. Im Zeitalter der Globalisierung gilt dies mehr denn je. So sind Universitäten Orte, an denen Studierende aus unterschiedlichsten Ländern zusammenkommen. Welche Erfahrungen machen diese Studierenden? Sind sie nur Kunden eines sich globalisierenden Hochschulsystems? Können sie die Zukunft der Universitäten mitgestalten? Wie hängen die zunehmende Heterogenität der Studierenden – etwa in Bezug auf Klasse, Geschlecht, Ethnizität, Religion, Leben mit Behinderungen  oder spezifischer Orientierungen – mit Erfahrungen von Zugehörigkeit oder Fremdheit zusammen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunt der Tagung, die Professorin Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka (Universität Bielefeld), Professorin Dr. Andrea Kölbel (Freie Universität Berlin) und Professorin Dr. Susan Thieme (Universität Bern, Schweiz) leiten. Sie haben dazu internationale Referentinnen und Referenten unter anderem aus Soziologie, Sozialanthropologie, Erziehungswissenschaft und Geographie eingeladen. „Die unterschiedlichen Forschungsansätze der Tagungsteilnehmer werden uns helfen, das sich globalisierende Feld ‚Leben an Universitäten‘ zu kartieren“, so die Organisatorinnen.

Professorin Dr. Johanna Waters von der Universität Oxford (Großbritannien) hält am Donnerstag, 7. Dezember, einen öffentlichen Vortrag über das Phänomen TNE: „Transnational Education“, Studierende, die nicht in dem Land leben, in dem sich die Institution befindet, an der sie studieren – etwa über ein Fernstudium. „An diesem Phänomen lassen sich alle Fragen rund um studentische Mobilität, internationale Zusammenarbeit und multinationale Universitäten diskutieren“, so die Forscherin. Der Titel ihres Vortrags lautet: „Räumlichkeiten und Zeitlichkeiten transnationaler Bildung: alternative Rhythmen, Formen und Leben“ („Spatialities and temporalities of transnational education: alternative rhythms, shapes and lives”). Der Vortrag in englischer Sprache findet von 18 bis 19 Uhr im ZiF-Plenarsaal statt.
 
Tagungsort ist das ZiF, Methoden 1. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Professorin Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka beantwortet vorab Medienanfragen zum Thema der Tagung.

Weitere Informationen:
Das ausführliche Tagungsprogramm:
www.uni-bielefeld.de/(en)/ZIF/AG/2017/12-07-Pfaff-Czarnecka_Programm.pdf

Kontakt:
Prof. Dr. Joanna Pfaff-Czarnecka, Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
Telefon: 0521 106-4640
E-Mail: joanna.pfaff@uni-bielefeld.de
 
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