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Krankmacher-Gene in Virenstämmen auf einen Blick erkennen (Nr. 10/2020)

Veröffentlicht am 25. Februar 2020

Internationales Projekt soll helfen, genetische Auffälligkeiten zu finden

Prof. Dr. Alexander Schönhuth (li.) und Prof. Dr. Jens Stoye forschen im Pangaia-Projekt an Verfahren für den Vergleich gigantischer Gen-Datensätze. Foto: Universität Bielefeld/M.-D. Müller
Wenn sich neue Viren oder Bakterien auf Menschen ausbreiten, muss rasch geklärt werden, welche besonderen Merkmale sie haben. Warum ist zum Beispiel das Coronavirus gegen übliche Medikamente resistent? Neue Big-Data-Technologie kann künftig dazu beitragen, die Besonderheiten neuer Viren- und Bakterienstämme in kurzer Zeit zu ermitteln. Dafür vergleicht sie das Erbgut eines einzelnen Organismus mit dem Genom-Bestand aller Stämme einer Spezies. Dieses Verfahren kann auch für höher entwickelte Lebewesen wie Säugetiere genutzt werden. Das neue Projekt „Pangaia“ an der Universität Bielefeld erforscht, wie sich die dabei verwendeten Datenmassen so ordnen und analysieren lassen, dass sie für die Biomedizin nutzbar sind. Die Universität ist eine von elf Projektpartner*innen aus Europa und Nordamerika. Die EU fördert das Projekt über drei Jahre mit 1,14 Millionen Euro.

 

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