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Pressemitteilungen

Im Fokus der Forschung: Rechtspopulismus und Geschlecht (Nr. 137/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)

Rechtspopulistische Parteien bestärken traditionelle Geschlechterordnungen. Rechtspopulisten inszenieren sich aber auch strategisch als „emanzipiert“, meist um rassistische Politiken zu rechtfertigen. Geschlecht bietet ein zentrales Aushandlungsfeld für rechtspopulistische Themen. Gleichzeitig fahren rechtspopulistische Regierungen Anti-Gender-Kampagnen: Rechtspopulismus und Geschlecht sind eng miteinander verflochten und polarisieren einander. Bisher arbeiten Forschende zu diesem neu entstehenden Forschungsfeld ausschließlich in ihren Disziplinen. Die Tagung „Rechtspopulismus und Geschlecht“ vom 22. bis 24. November im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld führt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen. Die Bielefelder Professorinnen Dr. Julia Roth und Dr. Tomke König leiten die international besetzte Tagung.
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Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

PVC mit Bioweichmachern umweltfreundlich machen (Nr. 136/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Konsortium entwickelt alternative Moleküle für die Kunststoffindustrie

Die Forschungsgruppe Organische Chemie I der Universität Bielefeld, das Institut für Technische Biokatalyse der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und BASF SE wollen als Konsortium eine neuartige Alternative zu herkömmlichen Weichmachern in PVC entwickeln. Das gemeinsame Projekt „Bioweichmacher“ ist in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entstanden. Ziel ist es, Weichmachermoleküle für Produkte zu entwickeln, die Mensch und Umwelt schonen. 
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft
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Elf Robbenarten sind Ausrottung knapp entgangen (Nr. 135/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Studie der Universität Bielefeld erscheint in „Nature Communications“

Das Fell als Rohstoff für Pelzmäntel, das Fett für Öllampen und als Heilmittel in der Kosmetik: Millionen von Robben wurden jährlich bis Ende des 19. Jahrhunderts gejagt und getötet. Welche Folgen die damalige industrielle Jagd für derzeitige Robbenbestände hat, zeigt eine heute (16.11.2018) erschienene Studie in „Nature Communications“. Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben herausgefunden: Elf Robbenarten sind nur knapp der Ausrottung entkommen. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es gelungen, einen Großteil der heute lebenden Arten in ihre Untersuchung einzubeziehen. Die meisten Arten haben laut der Studie die Hochphase der Robbenjagd so gut überstanden, dass ihre genetische Ausstattung weiterhin variantenreich ist.[Weiterlesen]
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