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Pressemitteilungen

Universität Bielefeld gratuliert Prof. Dr. Helmut Skowronek zum 75. Geburtstag (Nr. 177/2006)

Veröffentlicht am 30. Oktober 2006

Prof. Dr. Helmut Skowronek, von 1992 bis 1996 Rektor der Universität Bielefeld, feiert am Dienstag, dem 31. Oktober, seinen 75. Geburtstag.
"Wir gratulieren Professor Skowronek ganz herzlich zum 75. Geburtstag", so Rektor Dieter Timmmermann. "Er hat sich zu seiner aktiven Zeit als Professor und Rektor, aber auch nach seiner Emeritierung, um die Universität Bielefeld und ihr Ansehen im In- und Ausland sehr verdient gemacht. Wir wünschen ihm Gesundheit, Kraft und Vitalität."

Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 1996 engagiert sich der ehemalige Rektor der Bielefelder Universität, Prof. Dr. Helmut Skrowonek, innerhalb und außerhalb der Universität. Als Osteuropa-Beauftragter der Universität betreut der Psychologe die zahlreichen Kooperationen zwischen der Universität Bielefeld und osteuropäischen Hochschulen. Sein Engagement gilt insbesondere und im großen Maße dem Austausch zwischen polnischen und deutschen Studierenden und Wissenschaftlern. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und Versöhnung war er 1998 mit dem "Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen" ausgezeichnet worden.

Skrowonek ist Mitglied der neuen Kommission zur Vergabe von Stipendien an ausländische Studierende und engagiert sich in der "AG Internationales" der Universität Bielefeld.

Helmut Skowronek, Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld, passionierter Radfahrer, Fußballer und Reiter, wurde am 31. Oktober 1931 geboren. Der gebürtige Breslauer musste nach Kriegsende seine Heimatstadt verlassen. Ein "sehr ausgeglichenes Interesse zwischen Natur- und Geisteswissenschaften" hat dazu geführt, dass er nach dem Abitur, das er 1952 in Stadthagen absolvierte, in Göttingen das Studium der Psychologie aufnahm. Mit dem Berufswunsch, im Bereich "Jugenderziehung" arbeiten zu wollen, begann er 1952 das Studium in einem Fachbereich, der mit insgesamt 90 Studentinnen und Studenten "überschaubar und idyllisch" war. Anfang 1957 machte er in Göttingen das Diplom und arbeitete dann von 1957 bis 1958 am Psychologischen Institut in der Psychologischen Beratungsstelle. Bis 1960 war er danach wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule in Vechta. Nach einem Jahr in der Erziehungs- und Heimberatung beim Caritasverband in Hildesheim kehrte er 1961 nach Göttingen zurück. Bei der "Zentralstelle für auswärtige Seminarkurse" arbeitete er mit an einem Modell, das die universitäre Erwachsenenbildung in Deutschland wieder aufnahm. 1967 promovierte Skowronek bei Heinrich Roth in Göttingen im Fach Pädagogische Psychologie mit dem noch heute sehr aktuell klingenden Thema: "Kognitive Strukturen und kognitive Prozesse". Nach zwei Jahren als wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Seminar in Göttingen wechselte Skowronek 1970 als Professor und Wissenschaftlicher Rat für Pädagogische Psychologie an die Universität Hamburg zum Fachbereich Erziehungswissenschaft. Im September 1971 war er als Professor für Pädagogische Psychologie Gründungsdekan an der Bielefelder Fakultät, die damals noch die Fächer Pädagogik, Psychologie und Philosophie vereinte. Von 1983 bis 1989 war Skowronek Prorektor für Lehre, Studienangelegenheiten und Weiterbildung. Von 1992 bis 1996 Rektor der Universität Bielefeld.

 

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Studienanfänger: Deutliche Steigerung im Fach Physik (Nr. 176/2006)

Veröffentlicht am 25. Oktober 2006

Gute Berufsaussichten und Informationskampagne mögliche Gründe

Zum Wintersemester 2006/2007 haben sich bisher 160 Studienanfänger für das Fach Physik an der Universität Bielefeld entschieden. Das sind 64 mehr als im letzten Jahr. Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger an der Universität Bielefeld in diesem Wintersemester zurückgegangen.

Von den 160 Studienanfängern in der Physik streben 137 den Abschluss Bachelor oder das Lehramt an - im Vorjahr waren es 63. 23 haben sich für den Diplom-Studiengang entschieden (Wintersemester 2005/2006: 33 Studienanfänger). Es zeigt sich damit im Fach Physik an der Universität Bielefeld, dass sich die Bachelor- und Masterabschlüsse auch in den Naturwissenschaften etablieren.

"Wir haben in den zurückliegenden Monaten und Jahren verstärkt für das Fach Physik geworben", so der Dekan der Fakultät für Physik, Prof. Dr. Günter Reiss. Physik-Professorinnen und -Professoren gehen beispielsweise in die Schulen der Region, um den Schülerinnen und Schülern ihr Fach vor Ort vorzustellen. Darüber hinaus zieht das teutolab Physik immer wieder Schulklassen an, die in der Universität in die "Welt der Physik" hineinschnuppern können und anhand von anschaulichen Experimenten eine eventuell bisher unbekannte spannende Seite des Fachs kennen lernen. Auch die jährliche Herbstakademie Physik findet große Resonanz bei Schülern und Lehrern. "Diese Kampagne zeigt nun Wirkung", ist der Dekan überzeugt. "Wir konnten mehr junge Menschen für das Fach Physik begeistern."

Und: In der Industrie sind die Berufsaussichten für Physik-Absolventen sehr gut - nicht zuletzt auch für Studierende in so innovativen vertiefenden Studiengängen wie "Nanowissenschaften" und "Biophysik", die die Universität Bielefeld seit neuestem anbietet.

Im Vergleich zu den Vorjahren streben offensichtlich wieder mehr Studienanfänger den Abschluss Lehramt im Fach Physik an. Lehramt wird an der Universität in der konsekutiven Studienstruktur (Bachelor und Master) studiert. Die Studierenden können sich flexibel und erst im Laufe ihres Studiums entscheiden, ob sie Lehrerin oder Lehrer werden, was aber eine genaue Prognose, wie viele tatsächlich das Lehramt anstreben, schwierig macht. Die hohe Anzahl der Einschreibungen im Nebenfach Physik (121) signalisiert aber ein starkes Interesse am Lehramts-Abschluss. Das Fach Physik ist ein so genanntes "Mangelfach" an den nordrhein-westfälischen Schulen: Für die Lehramtsabsolventinnen und -absolventen zeichnen sich daher auch sehr gute Berufsaussichten ab.

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Gute Berufsaussichten und Informationskampagne mögliche Gründe

Zum Wintersemester 2006/2007 haben sich bisher 160 Studienanfänger für das Fach Physik an der Universität Bielefeld entschieden. Das sind 64 mehr als im letzten Jahr. Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger an der Universität Bielefeld in diesem Wintersemester zurückgegangen.

Von den 160 Studienanfängern in der Physik streben 137 den Abschluss Bachelor oder das Lehramt an - im Vorjahr waren es 63. 23 haben sich für den Diplom-Studiengang entschieden (Wintersemester 2005/2006: 33 Studienanfänger). Es zeigt sich damit im Fach Physik an der Universität Bielefeld, dass sich die Bachelor- und Masterabschlüsse auch in den Naturwissenschaften etablieren.

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Jahresempfang der Universität Bielefeld - Festvortrag hält Andreas Schleicher, Koordinator der PISA-Studien (Nr. 175/2006)

Veröffentlicht am 23. Oktober 2006

Die Universität Bielefeld veranstaltet am Freitag, dem 27. Oktober, ab 18.00 Uhr im Auditorium maximum ihren Jahresempfang. Knapp 600 geladene Gäste aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft haben zugesagt.

Nach der Begrüßung durch Rektor Dieter Timmermann wird Prof. Dr. h.c. Helmut Steiner für sein langjähriges und vielfältiges Wirken zum Wohle der Universität Bielefeld die Ehrenbür-gerwürde verliehen. Anschließend wird Prof. Dr. Thomas Koop (Fakultät für Chemie) den mit 3000 Euro dotierten und von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft gestifteten Karl Peter Grotemey-er-Preis für gute Lehre erhalten. Den Festvortrag hält in diesem Jahr Andreas Schleicher von der OECD in Paris, dem Koordi-nator der PISA-Studie. Der Titel seines Vortrags lautet "Herausforderungen an Bildungssyste-me in einer neuen globalen Realität".

Moderiert wird der Jahresempfang in diesem Jahr erstmals von Andreas Liebold, Bielefelder Moderator (unter anderem Radio Bielefeld), Journalist und Entertainer. Für die musikalische Begrüßung sorgt die UniBigBand.

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Wichtiger Schritt auf dem Weg zum umweltfreundlichen Reisanbau: Mikrobiologen entschlüsseln Genom des Bakteriums Azoarcus (Nr. 174/2006)

Veröffentlicht am 23. Oktober 2006

Kooperationsprojekt der Universitäten Bremen und Bielefeld / Ergebnisse im renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature Biotechnology" publiziert

Seit mehreren Jahren erforschen Professorin Barbara Reinhold-Hurek und ihr Mann Dr. Thomas Hurek vom Laboratorium für Allgemeine Mikrobiologie der Universität Bremen die optimalen Wuchsbedingungen von Reispflanzen. Insbesondere ist von Interesse, wie endophytisch lebende Mikroorganismen das Pflanzenwachstum beeinflussen. Ihr Ziel ist es, den Reisanbau umweltfreundlicher, ertragreicher und kostengünstiger als bisher zu gestalten. Dabei ist den Wissenschaftlern aus der Hansestadt jetzt ein Durchbruch gelungen: Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Genomforschungsnetzwerks, das von Professor Alfred Pühler (Universität Bielefeld) koordiniert wird, wurde das Genom des Bakteriums Azoarcus Stamm BH72 entschlüsselt. Der Forschungserfolg ist jetzt in einem der angesehensten wissenschaftlichen Magazine der Welt - Nature Biotechnology - publiziert worden (Krause et al., 2006. Complete genome of the mutualistic, N2-fixing grass endophyte Azoarcus sp. strain BH72. Nature Biotechnology doi:10.1038/nbt1243 ).

"Wo vorher viel Dunkel herrschte, in dem wir herumstocherten, ist es jetzt taghell geworden", umschreibt Barbara Reinhold-Hurek den Forschungserfolg. "Die 'Landkarte' des Bakteriums liegt jetzt in allen Details vor uns." Das genaue Wissen um die genetische Beschaffenheit des Bakteriums erleichtert dem Forscher-Ehepaar die Arbeit bei dem Versuch, den Zusammenhang zwischen dem Bakterium und der Nährstoffversorgung der Reispflanze zu enträtseln.

Reis ist besonders im asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Raum überlebenswichtig. Jährlich werden rund 600 Millionen Tonnen davon geerntet - Tendenz steigend. Im Kampf gegen den Hunger spielt Reis eine enorme Rolle. Mit Sorten-Kreuzungen versuchen Pflanzenforscher weltweit, Reis noch gehaltvoller und ertragreicher zu machen. Reisproduzenten wiederum setzen vor allem auf intensive Düngung mit Stickstoff, um den Ertrag pro Hektar in die Höhe zu treiben. "Allein in China werden pro Jahr über 20 Millionen Tonnen Stickstoffdünger eingesetzt", weiß Barbara Reinhold-Hurek.

Die intensive Düngung hat allerdings auch erhebliche Nachteile. So ist der Energieaufwand bei der synthetischen Herstellung des Kunstdüngers enorm hoch. Bei steigenden Preisen für Energien wie Öl oder Gas wird auch der Dünger immer teurer - und damit unerschwinglich für viele arme Reisbauern und ihre Familien, deren Überleben von der Nutzpflanze abhängt. Für jede Tonne Ammoniak als Ausgangsstoff für Stickstoffdünger wird fast eine Tonne Erdgas benötigt. Außerdem dünsten durch Stickstoff gedüngte Nassreisfelder in Asien und Amerika verstärkt Treibhausgase aus. "Und das kann in der Atmosphäre deutlich zur Erwärmung der Erde beitragen", so Thomas Hurek.

Zusammen mit seiner Frau hat Thomas Hurek schon vor Jahren eine Entdeckung gemacht, die dieses Problem lösen könnte. Im pakistanischen Kallar-Gras fanden die Wissenschaftler das Bakterium Azoarcus Stamm BH72. Es versorgt die Pflanze mit Nährstoffen, indem es Stickstoff aus der Luft in den Wurzeln in Ammonium umwandelt - und Ammonium hat düngende Wirkung. Dieses Bakterium lebt interessanterweise auch in dieser Nutzpflanze in symbiotischem Einklang. Weil es seinen Wirt (im Gegensatz zu Parasiten) nicht zerstört, wird es als Endophyt bezeichnet. "Kern unserer Arbeit ist es, den Reis als weltwirtschaftlich wichtigste Pflanze ohne externe Düngung mit Nährstoffen zu versorgen", erläutert Thomas Hurek.

Das Interesse an der entschlüsselten Genomsequenz des Bakteriums resultierte aus dem Bestreben, ein System von passenden Partnern für verschiedene Reissorten und das Bakterium zu bilden. "Dazu müssen wir aber viele Fragen beantworten, auf die wir noch keine Antworten haben", sagt Barbara Reinhold-Hurek. "Wie gelangt das Bakterium in die Pflanze? Was beschränkt eine erfolgreiche Besiedlung? Gibt es je nach Wirt Unterschiede? Warum ist die Bakteriendichte in den Pflanzen so ungewöhnlich hoch, und warum erkrankt die Pflanze nicht daran?" Man wolle mehr über das "molekulare Zwiegespräch" zwischen Pflanze und Bakterium wissen - "und da bot uns die moderne Genomforschung Vorteile, weil das Genom des Reis bereits entschlüsselt ist!"

Weil nun auch das Bakterium als Partner lückenlos bekannt ist, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Über Mutationsanalysen lassen sich schnelle Fortschritte erzielen. "Wir können jetzt einzelne Gene einfach an- und abschalten und schauen, was passiert", erläutert die Wissenschaftlerin. "Die Genomentschlüsselung hat gezeigt, dass Endophyten sozusagen entwaffneten Pflanzen-Krankheitserregern ähneln." Herausgefunden wurde bereits, dass das Bakterium kaum Enzyme produziert, die normalerweise schädigende Wirkung auf Pflanzen haben. Auch andere Faktoren, die mögliche Erkrankungen der Pflanze begünstigen können, sind bei diesem Zusammenspiel von Bakterium und Wirt nicht vorhanden. "Viele Krankheitserreger von Menschen und Pflanzen haben normalerweise regelrechte 'Giftspritzen', mit denen sie Eiweiße aus den Bakterien in ihre Wirte injizieren", erläutert Thomas Hurek - "Unser Bakterium nicht."

Barbara Reinhold-Hurek: "Wir haben im Bakterium viele Gene gefunden, die unseres Erachtens wichtig für die Wechselwirkung mit der Pflanze sind. Jetzt können wir sie analysieren. Diese Möglichkeit hatten wir vorher nicht, weil uns die Gene schlicht unbekannt waren." Die Aufdeckung der Bakterien-"Landkarte" ermögliche weitere Fortschritte: "Das ist die Basis, um schneller voranzukommen!"

Möglich wurde die Entschlüsselung durch das GenoMik-Förderprogramm des BMBF, das die Genom-Sequenzierung in Deutschland vorantreiben soll. Im Rahmen dieses Programms wurde an der Universität Bielefeld die entsprechende Rechner-Infrastruktur aufgebaut und die zur Genomauswertung nötigen Programme entwickelt, die nun erfolgreich zur Entzifferung des Azoarcus Genoms eingesetzt wurden, wie Netzwerkkoordinator Professor Pühler erläutert.

Achtung Redaktionen: Zu dieser Pressemitteilung gibt es illustrierendes Fotomaterial, das Sie bei der Pressestelle der Universität Bremen, Tel. 0421/218-2651, presse@uni-bremen.de, anfordern können.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Barbara Reinhold-Hurek, Universität Bremen - Mikrobiologie, Tel.: 0421/218-2370, E-Mail: breinhold@uni-bremen.de

und Prof. Dr. Alfred Pühler, Universität Bielefeld, Lehrstuhl für Genetik, Tel.: 0521/106-5607, E-Mail: puehler@genetik.uni-bielefeld.de



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Forschung für die Praxis - Gesundheitswissenschaftler ausgezeichnet

Veröffentlicht am 22. Oktober 2006

AOK Westfalen-Lippe vergibt Förderpreise an Bielefelder Absolventen

Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit besonderem Praxisbezug wurden während des Fakultätstages der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld fünf Absolventen mit dem Förderpreis der AOK-Westfalen-Lippe ausgezeichnet.

Für ihre Doktorarbeit über Faktoren, die den Zugang zu und die Nutzung von präventiven Angeboten zur reproduktiven Gesundheit Jugendlicher in Kenia beeinflussen und damit der AIDS-Prävention dienen, erhielt Dr. Anne Wairimu Kamau den Förderpreis der AOK. Die prämierten Masterarbeiten verfassten Petra Lummer "Zugangsmöglichkeiten und Zugangsbarrieren zur Patientenberatung und Nutzerinformation" und Dorothea Schwartze "Schimmelpilzbewertung und -sanierung in privaten Wohnungen. Situations- und Bedarfsanalyse unter besonderer Berücksichtigung der gesundheitlichen Aspekte". Für ihre gemeinsame Bachelorarbeit "Adhärenz bei Pharmakotherapien. Analyse von Determinanten für die Therapiemotivation von Patienten in telemedizinisch betreuter und selbstgemanagter Antikoagulationstherapie nach mechanischem Herzklappenersatz" erhielten Kerstin Bockhorst und Patrick Brzoska ebenfalls einen AOK-Förderpreis.

"Das Spektrum der Themen zeigt die Vielfalt der Gesundheitswissenschaften und die Qualität der Ausbildung an der Fakultät", lobte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Greiner die Leistungen der Absolventen und der Vorstandsvorsitzende der AOK Westfalen-Lippe Fred Nadolny hob den kompetenten Sachverstand der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld mit ihrer interdisziplinären sowie praxisbezogenen Ausrichtung hervor. Sämtliche ausgezeichnete Arbeiten belegten dies, indem sie hochaktuelle und -relevante Fragestellungen wissenschaftlich fundiert bearbeiteten.

Das Foto zeigt (v.l.): Prof. Dr. Claudia Hornberg (Dekanin), Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Vorsitzender Preisjury), Dirk Pisula (AOK Westfalen-Lippe), Patrick Brzoska, PD Dr. Reinhard Bornemann (nahm stellvertretend den Preis für die beste Dissertation in Empfang), Kerstin Bockhorst, Dorothea Schwartze, Petra Lummer.

 

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AOK Westfalen-Lippe vergibt Förderpreise an Bielefelder Absolventen

Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit besonderem Praxisbezug wurden während des Fakultätstages der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld fünf Absolventen mit dem Förderpreis der AOK-Westfalen-Lippe ausgezeichnet.

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Kulturstadt Bielefeld entdecken und kennen lernen - Universität Bielefeld und Stadt Bielefeld stellen Gutscheinheft für Studienanfänger zusammen (Nr. 173/2006)

Veröffentlicht am 19. Oktober 2006

Jedes Semester begrüßt die Universität Bielefeld junge Menschen, die sich für ein Studium in Bielefeld entschieden haben. Für die Studienanfänger ist dabei häufig nicht nur der Uni-Alltag unbekannt und neu, sondern auch die Stadt Bielefeld. Zum Start des Wintersemesters hat sich die Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Stadt und gemeinnützigen Vereinen in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Alle Studienanfänger erhalten kostenlos und exklusiv das Gutscheinheft "Kulturszene Bielefeld". Dieses enthält Gutscheine, die die neuen Studierenden einladen sollen, in die vielfältige und anspruchsvolle Kulturlandschaft Bielefelds hineinzuschnuppern und auf diese Weise die Stadt kennen zu lernen.

Das Angebot reicht dabei von Konzerten, Kino und Theater über Ausstellungen bis hin zu Stadtkultur und Literatur. Auf ihrer Entdeckungsreise durch die Bielefelder Kulturlandschaft haben die neuen Studierenden unter anderem die Möglichkeit, kostenlos oder zu stark ermäßigten Preisen ein Konzert oder eine Aufführung des Bielefelder Stadttheaters, eine Veranstaltung im Bunker Ulmenwall oder einen Besuch in der Kunsthalle zu erleben. Dies sind nur einige Beispiele aus dem vielfältigen Angebot der insgesamt 20 Gutscheine im Wert von 120 Euro.

Konzipiert und umgesetzt wurde das Heft von Bielefeld 2000plus, einer Initiative zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Universität Bielefeld, in Kooperation mit dem Ästhetischen Zentrum der Universität und den Theater- und Konzertfreunden Bielefeld e.V.

Auf dem Foto (von rechts): Oberbürgermeister Eberhard David, Christiane Pfitzner (Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V.), Rektor Dieter Timmermann (Universität Bielefeld), Carl Peter Kleidat (Bielefeld 2000plus) sowie Dr. Heike Piehler vom Ästhetischen Zentrum.

Die Studienanfänger erhalten das Gutscheinheft "Kulturszene Bielefeld" in der Zentralen Leihstelle der Bibliothek - eine Einladung zum "Wohlfühlen" von Anfang an.

Kontakt: Dipl.-Soz. Carl Peter Kleidat, Bielefeld 2000plus, Universität Bielefeld, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Tel.: 0521/106 4874, E-Mail: bi2000plus@wiwi.uni-bielefeld.de


 

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"Lesenacht" in der Universitätsbibliothek (Nr. 172/2006)

Veröffentlicht am 18. Oktober 2006

Am Dienstag, dem 24. Oktober, lädt die Universitätsbibliothek zur "Lesenacht" ein. Von 21 Uhr bis Mitternacht ist eine abwechslungsreiche und spannende Mischung garantiert, wenn Professorinnen und Professoren der Universität Bielefeld ausgewählte Passagen aus ihren Buchempfehlungen für Studierende vorlesen.

In der Universitätsbibliothek sind fünf Lesestationen eingerichtet: die "Überraschungsecke", die "Denkzelle", die "Naturwissenschaftliche Station", der "Historische Winkel" und die "Philosophen-Nische". Die insgesamt fünfzehn Lesungen finden an allen Stationen parallel statt und beginnen jeweils um 21, 22 und 23 Uhr. Die Galeriecafes bieten Getränke, Snacks und eine besondere "Mitternachtssuppe" an.

Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler sind ebenso vertreten wie Geisteswissen-schaftlerinnen und Geisteswissenschaftler. So liest Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus von der Fakultät für Chemie aus dem Roman "Die Farbe des Wassers" von James McBride, Pro-rektor Prof. Dr. Martin Egelhaaf von der Fakultät für Biologie aus dem Buch "Vehikel" von Valentin Braitenberg und Prof. Dr. Dafydd Gibbon von der Fakultät für Linguistik und Litera-turwissenschaft aus "Guns, Germs and Steel" von Jared Diamond. Thomas Wandersleb von der Fakultät für Pädagogik und Synodal-Jugendpfarrer liest aus dem Roman "Sansibar oder der letzte Grund" von Alfred Andersch. Hilfreiche Tipps für das Studium und andere Lebenslagen gibt es, wenn Dr. Gerald Echterhoff von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft sein Sachbuch "Projekt- und Zeitmanagement" vorstellt. Auch Rektor Prof. Dr. Dieter Timmermann liest vor, und zwar in der "Überraschungsecke" - was er lesen wird, wird aller-dings noch nicht verraten.

Als besonderer Gast ist der Genetiker und erfolgreiche Thriller-Autor Prof. Dr. U.A.O. Heinlein aus Köln mit dabei. Er liefert eine Kostprobe, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Genforschung unmittelbar in die Prosa einfließen können, wenn er in seinen vielbeachteten Debüt-Roman "Der Infekt" (1998) einführt. In diesem spannenden High-Tech-Thriller spielen genmanipulierte Viren eine Hauptrolle: In New Haven wird der Wissenschaftler Dr. Kossoff überfahren - doch seine Schwester glaubt nicht an einen Unfall und geht der Sache nach.

Die "Lesenacht" ist eine von vielen bundesweiten Aktionen anlässlich des "Tages der Bibliotheken", der 1995 von der Deutschen Literaturkonferenz unter der Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker ausgerufen wurde. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Bibliothek, dem Servicebereich SL_K5 und dem Ästhetischen Zentrum ausgerichtet, mit freundlicher Unterstützung des Absolventen-Netzwerks der Universität Bielefeld e.V. Zum zweiten Mal hatte der Servicebereich SL_K5 ? Beratung für Studium, Lehre und Karriere - Professorinnen und Professoren aufgefordert, Studierenden Bücher zu empfehlen, die sie selbst gern gelesen haben - also nicht in erster Linie Fachliteratur.

Das komplette Programm ist im Internet einsehbar unter www.uni-bielefeld.de/kultur (Literatur).

Lesenacht in der Universitätsbibliothek Bielefeld. Dienstag, 24. Oktober, 21 bis 24 Uhr. Der Weg ist ausgeschildert.

Kontakt: Urte Kramer, Universitätsbibliothek, Telefon 0521/106-4058, E-Mail: urte.kramer@uni-bielefeld.de Ästhetisches Zentrum der Universität Bielefeld, Dr. Heike Piehler, Geschäftsführerin / Programmleitung, Telefon 0521/ 106-3067 oder 3068, E-Mail:heike.piehler@uni-bielefeld.de

Programm der Lesenacht (PDF)

Abbildungen (honorarfrei):

Buchmotiv (erscheint auch auf den Plakaten und Flyern zur Lesenacht)
Foto: Daniel Wildmann, Staffordshire, UK

Nachtaufnahme der Universitätsbibliothek
Foto: Claus Willemer

Bild in 300 dpi





 

Link: http://www.uni-bielefeld.de/Benutzer/Studierende/leseempfehlung.html

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Wissenschaft im Anwendungskontext - Eröffnungstagung der neuen ZiF:Forschungsgruppe Science in the Context of Application (Nr. 171/2006)

Veröffentlicht am 17. Oktober 2006

Unter Leitung von Martin Carrier (Bielefeld), Wolfgang Krohn (Bielefeld), Alfred Nordmann (Darmstadt), Gregor Schiemann (Wuppertal) und Peter Weingart (Bielefeld) findet vom 25. bis 28. Oktober eine Tagung zum Thema "Wissenschaft im Anwendungskontext" am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld statt. Es handelt sich dabei um die Eröffnungsveranstaltung der neuen ZiF-Forschungsgruppe "Science in the Context of Application".

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts ist die Praxisrelevanz der Wissenschaft drastisch angewachsen. Die Naturwissenschaften gelten als Motor technischer Innovation, die ihrerseits als Antrieb der Wirtschaftsdynamik betrachtet wird und Wachstum und Arbeitsplätze schaffen soll. Auch die Praxisrelevanz der Sozialwissenschaften ist insbesondere auf dem Feld der wirtschaftspolitischen Beratung augenfällig. Forschung wird in der Wahrnehmung von Öffentlichkeit und Politik in starkem Maße als praktisches oder angewandtes Unternehmen aufgefasst. Diese zunehmende Verflechtung von Wissenschaft auf der einen und Wirtschaft oder Politik auf der anderen Seite bleibt nicht ohne Folgen für die Wissenschaft. Diese wird kurzfristigen Nützlichkeitserwartungen unterworfen und einem Anwendungsdruck ausgesetzt, dessen Folgen noch nicht klar erkennbar sind und deren Auslotung die Eröffnungskonferenz unter anderem dient. Einerseits kann die Erwartung kurzfristiger Nutzbarkeit zur Oberflächlichkeit des Urteils führen und letztlich den Erkenntnisanspruch der Wissenschaft gefährden, andererseits erhöht die Anwendungsrelevanz die Anforderungen an die Bestätigung der betreffenden Neuerungen und an die Verlässlichkeit der darauf gegründeten Verfahren. Bei den Sozialwissenschaften erhöht der Einfluss auf die Entscheidungsträger das Risiko, die Wissenschaft zu einem Teil des politischen Machtspiels werden zu lassen, so dass ihre Überparteilichkeit und Glaubwürdigkeit gefährdet wäre. Eines der Charakteristika einer praktisch gewordenen Wissenschaft ist die durchgehende Kommerzialisierung. Auch Universitätsforschung richtet sich häufig auf praktische Forschungsziele aus, sie orientiert sich an Drittmittelgebern aus der Industrie und zielt auf wirtschaftliche Nutzung oder Patentierung. Weite Teile der Universitätsforschung gleichen sich an die Industrieforschung an. Umgekehrt drückt die Wissenschaft der Gesellschaft ihren Stempel auf. Die technologische Dynamik bringt einen rapiden Wandel der Arbeitswelt hervor, der Erkenntnisfortschritt insbesondere im Bereich der molekularen Biologie und Medizin schafft neuartige ethische Herausforderungen, mit den Nanowissenschaften werden Visionen einer Neugestaltung der Welt von Grund auf verbunden. Nicht allein also operiert die Wissenschaft unter neuartigen gesellschaftlich vorgegebenen Erkenntnisbedingungen und in veränderten institutionellen Strukturen, umgekehrt geht von der Wissenschaft ein erheblicher Veränderungsdruck auf die Gesellschaft aus.

Die Eröffnungskonferenz dient der Kartierung der betreffenden Forschungslandschaft und konzentriert sich auf die folgenden Themenbereiche und Fragestellungen:

- Der Zusammenhang von wissenschaftlicher Erkenntnis und technologischer Innovation ist komplex und bislang nur unzulänglich geklärt. Umstritten ist insbesondere die Reichweite übergreifender Theoriebildungen für konkrete Probleme technologischer Neuentwicklungen. Die Frage ist, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmaß Technik von Wissenschaft abhängig ist oder aber eigenständige Lösungsansätze entwirft und diese nach spezifischen, ingenieurwissenschaftlichen Maßstäben beurteilt.

- Die institutionellen Rahmenbedingungen der Wissensproduktion haben sich deutlich gewandelt. Wissenschaftliche Neuerungen gehen keineswegs mehr vornehmlich von den Universitäten aus. Forschungseinrichtungen der Industrie und andere privatwirtschaftliche Institute bilden eine signifikante Quelle von Innovationen. Daneben treten Wechsel der Organisationsformen: Stabile, disziplinär gebundene, grundlagenorientierte Forschungsgruppen werden durch eher kurzlebige, problembezogene Netzwerke von Wissenschaftlern unterschiedlicher disziplinärer Herkunft ersetzt. Insgesamt beobachtet man eine stärkere institutionelle Fragmentierung der Stätten der Wissensproduktion.

- Einer der wesentlichen neueren Umbrüche im Verständnis des Zusammenhangs zwischen Naturwissenschaft und Technik wird unter dem Begriff TechnoWissenschaft subsumiert und betrifft die Tatsache, dass viele Gegenstände naturwissenschaftlicher Forschung vom Menschen gemacht sind. Die entsprechende Palette reicht von Organismen, die für Forschungszwecke genetisch modifiziert wurden, bis zu geochemischen Phänomenen wie dem Ozonloch. Naturobjekte, wie sie Gegenstand naturwissenschaftlicher Forschung sind, stehen dem Menschen unter Umständen nicht mehr als das Fremde gegenüber, sondern sind zum Teil von ihm hergestellt. Sie sind gleichwohl Gegenstand der Naturwissenschaft, weil ihre Eigenschaften keineswegs von vornherein durchschaut sind und der Entschlüsselung bedürfen.

- Wissenschaft hat signifikante Auswirkungen auf die Gesellschaft und bringt wichtige ethische Herausforderungen mit sich. Daraus erwächst ein Interesse an demokratischer Kontrolle der Wissenschaft. Forschungsprozesse werden durch Politik oder Bürgerbeteiligung nachhaltig geprägt, was mit einer Verminderung der Selbststeuerung der Wissenschaft einhergeht. Dieser Anspruch auf öffentliche Einflussnahme hat angesichts der sozialen Tragweite wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Gefährdungen und Risiken, die mit diesen verbunden sein können, durchaus seine Berechtigung. Das Problem ist, diesen Anspruch auf solche Weise umzusetzen, dass die Objektivität der Wissenschaft keinen Schaden nimmt.

Den Abschluss der Konferenz bildet eine allgemeine Diskussion, die durch Beiträge von Berichterstattern strukturiert wird. Diese heben die thematischen Eckpunkte hervor und entwickeln den roten Faden, der diese verbindet, sie identifizieren Lücken und weiteren Untersuchungsbedarf und verknüpfen die Thematik der Konferenz mit dem Forschungsplan der Gruppe.

Die Tagungssprache ist Englisch.

Weitere Informationen unter: http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2006/10-25-Carrier.html

Inhaltliche Fragen an: Prof. Dr. Martin Carrier, E-Mail: mcarrier@philosophie.uni-bielefeld.de

Anfragen zur Tagungsorganisation an: Tagungsbüro des ZiF, Tel. 0521/106 2769; E-Mail: Trixi.Valentin@uni-bielefeld.de

Link: http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2006/10-25-Carrier.html

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Neues Magazin der Universität Bielefeld: "H1" ist da! - Erste Ausgabe zum Semesterstart erschienen (Nr. 170/2006)

Veröffentlicht am 16. Oktober 2006

Am 16. Oktober, passend zum Semesterstart, ist die erste Ausgabe von H1, dem neuen Magazin der Universität Bielefeld, erschienen. Das Magazin richtet sich an Studierende und Mitarbeiter der Universität, an Entscheidungsträger in Politik, Wissenschaft und Verwaltung, Freunde und Absolventen sowie an alle, die sich für die Universität Bielefeld interessieren.

H1 zeichnet ein umfangreiches Bild der Universität Bielefeld, von den Menschen, die hier studieren und arbeiten, und von den Themen, die sie bewegen - interessant und kritisch aufbereitet. Das Magazin präsentiert sich in einem modernen Layout und die Beiträge zeichnen sich durch eine unkomplizierte, verständliche Sprache aus. Für das grafische Konzept und die Umsetzung ist die Bielefelder Werbeagentur Artgerecht verantwortlich. Herausgeber von H1 ist die Pressestelle der Universität Bielefeld. In der Redaktion bringen Studierende sich ein - bei der Themenfindung und beim Schreiben der Texte. Dafür erhalten sie als freie Mitarbeiter ein Honorar pro veröffentlichten Artikel.

H1 ist ein informatives, lesefreundliches und ansprechend gestaltetes Magazin - Attribute, die ein modernes Hochschulmagazin auszeichnen. Um die ganze Breite der Universität abzubil-den ist H1 in die festen Rubriken "News", "Titelthema", "Lehre & Campus", "Forschung", "Interdisziplinär", "International", "Alumni", "Kontrovers", "Bitte Platz nehmen...", "Personalien", "Fördermittel & Auszeichnungen", "Jenseits der Hörsäle" und "Uni-Einblicke" gegliedert. Die Themen der ersten Ausgabe sind breit gefächert und reichen vom Titelthema zur Problematik "Plagiate" über einen Beitrag zu "schwarzer Materie" bis hin zu einem Interview zu "Selbstopfer und Märtyrertum in der Literatur". Auch kritische Themen wie die "Studienbeiträge" oder die "Rauchfreie Uni" sind in der ersten Ausgabe von H1 zu finden.

Der Fokus von H1 liegt auf den "Menschen in der Uni", dafür steht symbolisch der neue grüne Sessel, auf dem in jeder Ausgabe ein Uni-Mensch, der sich besonders engagiert, der an einem spannenden Projekt teilnimmt oder der einer ungewöhnlichen Tätigkeit nachgeht, Platz nimmt. In der ersten Ausgabe ist es das "Multi (Media) Talent" Fabio Magnifico.

H1 erscheint viermal im Jahr, zweimal pro Semester. Die Auflage beträgt 10.000 Exemplare. Seit dem 16. Oktober wird das neue Magazin in der Universität kostenlos verteilt und liegt an zentralen Punkten auf dem Campus aus. Die zweite Ausgabe erscheint am 22. Januar. Mitgliedern der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft und des Absolventnetzwerks wird das Magazin zugeschickt. Anzeigenschaltung ist möglich.

Probeexemplare können bei der Pressestelle der Universität Bielefeld oder per E-Mail an h1@uni-bielefeld.de angefordert werden.


 

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Exzellenzinitiative: Universität Bielefeld in erster Runde nicht erfolgreich (Nr. 169/2006)

Veröffentlicht am 13. Oktober 2006

Die Graduiertenschulen der Universität Bielefeld - "Bielefeld International Graduate School in History, Sociology and Politics" und "Graduate School of Education and Capabilities" (gemeinsam mit der Universität Dortmund) - haben die letzte Hürde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern nicht genommen.

Rektor Professor Dr. Dieter Timmermann:
"Leider konnten wir uns mit den beiden Anträgen für Graduiertenschulen in den Bereichen Geschichte, Soziologie und Politik sowie Pädagogik vor den gestrengen Augen der anerkannten Experten aus dem In- und Ausland gegen die sehr starke Konkurrenz nicht durchsetzen. Es lag dabei sicher nicht an der Exzellenz der beteiligten Wissenschaftler - die beweisen unsere Soziologen, Geschichtswissenschaftler und Pädagogen seit vielen Jahren in Rankings und beim Einwerben von Drittmitteln -, sondern vielmehr an der großen Zahl sehr guter Anträge anderer Universitäten aus zum Teil völlig heterogenen Fächern. Wir werden die beiden Graduiertenschulen - auch in einem Fall in fortgesetzter Kooperation mit der Universität Dortmund - aus eigenen Kräften weiter fördern und uns um andere Fördertöpfe bewerben. Zudem sind wir guten Mutes, in der zweiten Antragsrunde mit mindestens einem Antrag erfolgreich sein zu können", so Rektor Timmermann.

Die Universität Bielefeld hat im September in der zweiten Förderrunde der Exzellenzinitiative vier neue Antragsskizzen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht: Zwei für Exzellenzcluster - "Cognitive Interaction Technology" und "Proteininteractions: From Molecular Mechanism to Cellular Networks- (gemeinsam mit den Universitäten in Bochum und Dortmund sowie dem Max-Planck- Institut für molekulare Physiologie) - und für die Graduiertenschulen "Graduate School of Public Health" und "Bielefeld International Graduate School for Theoretical Biosciences". Eine Vorentscheidung darüber fällt im Januar, die letztendliche Entscheidung im Oktober 2007.

Kurzmeldung

Die Graduiertenschulen der Universität Bielefeld - "Bielefeld International Graduate School in History, Sociology and Politics" und "Graduate School of Education and Capabilities" (gemeinsam mit der Universität Dortmund) - haben die letzte Hürde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern nicht genommen.

Gesendet von HB in vor 3/2009

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