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Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Das dritte Auge der Algen (Nr. 5/2019)

Veröffentlicht am 11. Januar 2019
Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Bielefeld entdecken ungewöhnlichen neuen Lichtsensor in Grünalgen

Genau wie Landpflanzen nutzen auch Algen das Sonnenlicht als Energiequelle. Viele Grünalgen bewegen sich aktiv im Wasser sie können auf Licht zuschwimmen oder sich von ihm entfernen. Für die Wahrnehmung des Lichts benutzen sie spezielle Sensoren (Photorezeptoren).[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt (Nr. 3/2019)

Veröffentlicht am 10. Januar 2019
Tagung von NRW-Forschungskolleg und Forschungsschwerpunkt mit Festakt

Wenn Menschen und technische Systeme ihre Arbeit gemeinsam erledigen, hat das Folgen für die Beschäftigten. Wie lassen sich potentielle Probleme der „Arbeit 4.0“ frühzeitig abwenden und Risiken in Chancen umwandeln? Damit befassen sich zwei gemeinsame Einrichtungen der Universitäten Bielefeld und Paderborn: das NRW-Forschungskolleg „Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten“ und der Forschungsschwerpunkt „Digitale Zukunft“. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Forschungskolleg ab diesem Monat für weitere dreieinhalb Jahre. Auf einer Tagung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld am Donnerstag, 17. Januar, von 9.15 bis 16 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Rolle des Menschen in der digitalisierten Arbeitswelt.
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Mona Lisas magischer Blick nur ein Mythos (Nr. 1/2019)

Veröffentlicht am 8. Januar 2019
Forscher des Exzellenzclusters CITEC widerlegen wissenschaftliche Behauptung

Schaut Mona Lisa ihren Betrachter an oder nicht? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Gernot Horstmann und Dr. Sebastian Loth vom Exzellenzcluster CITEC nach. Foto: CITEC/Universität Bielefeld
„Wenn Betrachtende eines Portraits den Eindruck haben, die Augen der abgebildeten Person würden ihnen folgen, spricht die Wissenschaft vom „Mona-Lisa-Effekt“. Zwei Forscher des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld zeigen in einer neuen Studie, dass dieser Effekt ausgerechnet für das weltberühmte Gemälde „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci nicht gilt und entlarven damit eine wissenschaftliche Legende. Ihre Ergebnisse stellen sie in dem Forschungsmagazin „i-Perception“ vor.
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Gesendet von MBerthold in Forschung & Wissenschaft

Das gesprochene Wort in Apotheken und Praxen schützen (Nr. 150/2018)

Veröffentlicht am 20. Dezember 2018
CITEC-Forschende entwickeln Lösung für vertrauliche Gesprächssituationen

An den Kundentheken von Banken, Arztpraxen und Apotheken geht es um sensible Themen – und das meist gut hörbar für die nächsten Personen in der Warteschlange. Wie lässt sich das gesprochene Wort in Geschäfts- und Büroräumen mit offenem Raumkonzept schützen? Eine technische Lösung dafür entwickeln Forschende am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld gemeinsam mit Beschäftigten der Firma Responsive Acoustics in Hamburg. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt „Sound Refiner“ (Klangveredler) für zwei Jahre. 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Studie: „Wirtschaft gut, Politik mangelhaft“ (Nr. 148/2018)

Veröffentlicht am 17. Dezember 2018
Vergleich ökonomischer und politischer Bildung in NRW-Sekundarstufe I
 
Prof. Dr. Reinhold Hedtke (l.) und Mahir Gökbu-dak. (r.) Foto: Universität Bielefeld

Schülerinnen und Schüler haben in den Klassen 5 bis 10 an nordrhein-westfälischen Schulen viel Zeit für die Beschäftigung mit ökonomischen Themen. Im Vergleich zu politischen oder gesellschaftlichen Themen nimmt der Bereich Wirtschaft gar eine dominierende Position in ihrer Gesamtlernzeit ein. Zu diesem Ergebnis kommen Professor Dr. Reinhold Hedtke und Mahir Gökbudak von der Universität Bielefeld in ihrer neuen Studie zum Vergleich von ökonomischer und politischer Bildung in der Sekundarstufe I in NRW. Für die verbreitete Vorstellung, dass ökonomische Bildung an Schulen zu kurz komme, finden die Bielefelder Sozialwissenschaftler keinen Beleg. Sie sprechen vielmehr von „wirtschaftsfreundlichen Schulen“.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Neue Methode für sichere Herstellung von Nylon-Vorstufe (Nr. 143/2018)

Veröffentlicht am 30. November 2018
Bielefelder Forscher entwickeln umweltschonendes Verfahren

Prof. Dr. Harald Gröger und sein Mitarbeiter Tobias Betke haben eine Methode entwickelt, die dazu beiträgt, Nylon aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Foto: Universität Bielefeld
Der Kunststoff Nylon ist allgegenwärtig. Ob Regenschirme, Strumpfhosen oder Küchenhelfer: Sie haben alle gemeinsam, dass sie aus Nylon gefertigt sind. Um Nylon zu produzieren, braucht die Industrie die Chemikalie Adiponitril – jedes Jahr mehr als eine Million Tonnen weltweit. Noch wird hochgiftige Blausäure verwendet, um Adiponitril zu erzeugen. Chemiker der Universität Bielefeld wollen das ändern. Sie stellen heute (30.11.2018) im Fachmagazin „Nature Communications“ eine Methode vor, die anstelle von Blausäure ein Enzym nutzt, um diese Verbindung herzustellen. In Kombination mit anderen Verfahren eröffnet diese Biokatalyse-Reaktion eine Perspektive, zukünftig die Nylon-Vorstufe umweltschonend ausgehend von Kohlendioxid und Sonnenlicht zu produzieren.

 

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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Zehn Jahre Bielefeld Graduate School in History and Sociology (Nr. 142/2018)

Veröffentlicht am 27. November 2018
Tagung zur Zukunft der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) blickt bei ihrer Jubiläumstagung vom 30. November bis 1. Dezember sowohl auf zehn Jahre erfolgreiche Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchs zurück als auch in die Zukunft der Nachwuchsförderung. Bei der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Professor Dr. Peter Strohschneider (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG) und im Festvortrag von Professor Dr. Richard Münch (Universität Bamberg) geht es um das Tagungsthema: „Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland – Verantwortung für die Zukunft“.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Im Fokus der Forschung: Rechtspopulismus und Geschlecht (Nr. 137/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Internationale Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF)

Rechtspopulistische Parteien bestärken traditionelle Geschlechterordnungen. Rechtspopulisten inszenieren sich aber auch strategisch als „emanzipiert“, meist um rassistische Politiken zu rechtfertigen. Geschlecht bietet ein zentrales Aushandlungsfeld für rechtspopulistische Themen. Gleichzeitig fahren rechtspopulistische Regierungen Anti-Gender-Kampagnen: Rechtspopulismus und Geschlecht sind eng miteinander verflochten und polarisieren einander. Bisher arbeiten Forschende zu diesem neu entstehenden Forschungsfeld ausschließlich in ihren Disziplinen. Die Tagung „Rechtspopulismus und Geschlecht“ vom 22. bis 24. November im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld führt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen. Die Bielefelder Professorinnen Dr. Julia Roth und Dr. Tomke König leiten die international besetzte Tagung.
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Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

PVC mit Bioweichmachern umweltfreundlich machen (Nr. 136/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Konsortium entwickelt alternative Moleküle für die Kunststoffindustrie

Die Forschungsgruppe Organische Chemie I der Universität Bielefeld, das Institut für Technische Biokatalyse der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und BASF SE wollen als Konsortium eine neuartige Alternative zu herkömmlichen Weichmachern in PVC entwickeln. Das gemeinsame Projekt „Bioweichmacher“ ist in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entstanden. Ziel ist es, Weichmachermoleküle für Produkte zu entwickeln, die Mensch und Umwelt schonen. 
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Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft
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Elf Robbenarten sind Ausrottung knapp entgangen (Nr. 135/2018)

Veröffentlicht am 16. November 2018
Studie der Universität Bielefeld erscheint in „Nature Communications“

Das Fell als Rohstoff für Pelzmäntel, das Fett für Öllampen und als Heilmittel in der Kosmetik: Millionen von Robben wurden jährlich bis Ende des 19. Jahrhunderts gejagt und getötet. Welche Folgen die damalige industrielle Jagd für derzeitige Robbenbestände hat, zeigt eine heute (16.11.2018) erschienene Studie in „Nature Communications“. Verhaltensforschende der Universität Bielefeld haben herausgefunden: Elf Robbenarten sind nur knapp der Ausrottung entkommen. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es gelungen, einen Großteil der heute lebenden Arten in ihre Untersuchung einzubeziehen. Die meisten Arten haben laut der Studie die Hochphase der Robbenjagd so gut überstanden, dass ihre genetische Ausstattung weiterhin variantenreich ist.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

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