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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen - Kategorie Forschung & Wissenschaft

Wenn Angehörige medizinische Behandlungen beeinflussen (Nr. 24/2019)

Veröffentlicht am 21. März 2019
Erster Bielefelder Tag der Medizinethik an der Universität

Für medizinische Behandlungen sind auch die Beziehungen von Patientinnen und Patienten zu ihren Angehörigen wichtig – nicht nur die zu Ärztinnen und Ärzten. Manche Entscheidungen, die zum Beispiel bei der Therapie schwerer Krankheiten getroffen werden müssen, können nicht losgelöst von Eltern oder Partnerinnen und Partnern betrachtet werden. In der Medizinethik werden solche Nahbeziehungen bislang oft ausgeklammert. Der erste Bielefelder Tag der Medizinethik am 30. März setzt sich deswegen mit diesem Thema aus interdisziplinärer Perspektive auseinander. Der Philosoph Professor Dr. Ralf Stoecker von der Universität Bielefeld organisiert die Tagung „Kommt eine Familie zum Arzt – zur Rolle der Angehörigen aus medizinethischer Sicht“ zusammen mit Dr. Hans-Ulrich Weller vom Ärztenetz Bielefeld e.V. Sie findet am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld statt.[Weiterlesen]
Gesendet von HMetzen in Forschung & Wissenschaft

Wenn Unsicherheit nicht mehr unberechenbar ist (Nr. 22/2019)

Veröffentlicht am 14. März 2019
Universität Bielefeld richtet Auftakt von internationalem Projekt aus

Prof. Dr. Frank Riedel ist einer der Tagungsleiter. Foto: Universität Bielefeld

Unsicherheit macht politische Verhandlungen und Finanzmärkte schwer kalkulierbar. Beispiel Brexit-Gespräche: Für die Politik ist die Ausgangslage unsicher und der Ausgang der Verhandlungen unklar. Wie können Modelle diese Unsicherheit besser berechnen und in der Praxis helfen? Dazu arbeitet das Forschungsprojekt „Doppeldeutigkeit in dynamischen Umgebungen“ von vier Universitäten aus Europa und Asien: der Universität Bielefeld, Queen Mary University London (Großbritannien), Paris School of Economics (Frankreich) und der Kyoto University (Japan). Das Projekt startet mit einer Konferenz vom 25. bis 27. März am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF).[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Wie Vergleichen Wissen schafft: Von Anatomie bis Partnerwahl (Nr. 21/2019)

Veröffentlicht am 13. März 2019
Jahreskonferenz des Sonderforschungsbereichs Praktiken des Vergleichens

Wie nehmen Menschen verschiedene Bilder wahr? Wie wählen Tiere und Menschen ihre Partnerinnen und Partner aus? Wie lassen sich Kulturen voneinander abgrenzen? Das Vergleichen spielt nicht nur im Alltag eine Rolle, sondern auch in der Wissenschaft. Wie das Vergleichen zu Erkenntnisgewinn führt, erforscht der Sonderforschungsbereich „Praktiken des Vergleichens“ an der Universität Bielefeld. Seine interdisziplinäre Jahrestagung widmet sich vom 20. bis 22. März den Grundlagen des Vergleichens in Anthropologie, Biologie, Kognitions- und Kulturwissenschaften.
[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Wie Anti-Frost-Proteine Eiskristalle wachsen lassen (Nr. 20/2019)

Veröffentlicht am 7. März 2019
Internationales Forschungsteam beweist doppelte Fähigkeit von Molekülen

Prof. Dr. Thomas Koop von der Universität Bielefeld forscht zur Eisbildung auf mikroskopisch kleinem Raum. Foto: Universität Bielefeld
Mit Anti-Frost-Proteinen schützen sich Bakterien, Pflanzen, Insekten oder auch Fische vor der Kälte. Die Proteine blockieren das Eiskristallwachstum. Ein deutsch-israelisches Forschungsteam beweist in einer neuen Studie, dass diese Proteine auch eine ungewöhnliche zweite Eigenschaft haben: Bei tiefen Temperaturen können sie das Wachstum von Eiskristallen auslösen, statt es aufzuhalten. Für die Untersuchung arbeiteten Forschende der Universität Bielefeld, der Hebrew University of Jerusalem und des Weizmann Institute of Science in Rehovot (Israel) zusammen. Die Studie erscheint heute (07.03.2019) im „Journal of Physical Chemistry Letters“.[Weiterlesen]
Gesendet von JHeeren in Forschung & Wissenschaft

Kooperation an inklusiven Ganztagsschulen fördern (Nr. 19/2019)

Veröffentlicht am 6. März 2019
Bielefelder Projekt bei Bildungsforschungstagung in Berlin (12. bis 13. März)

Leiten das Projekt BiFoKi: Prof.‘in Dr. Birgit Lütje-Klose, Dr. Julia Gorges, Phillip Neumann und Prof.‘in Dr. Elke Wild. Foto: Universität Bielefeld

An Lernentwicklung, schulischem Erfolg und Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler sind gerade an inklusiven Schulen viele Personen beteiligt: Lehrkräfte, sonderpädagogisches Personal, pädagogische Fachkräfte, Eltern. Wie sie Kooperation an der Schule und mit den Eltern umsetzen, ist allerdings selten institutionell verankert. Hier setzt das „Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen“ (BiFoKi) an. Seit knapp einem Jahr führen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sonderpädagogik und Pädagogischer Psychologie der Universität Bielefeld im Rahmen dieses Projekts Fortbildungen an inklusiven Gesamt- und Sekundarschulen in ganz NRW durch und beforschen diese. Ein erstes Zwischenfazit und die Grundzüge ihres Fortbildungskonzepts stellen die Projektverantwortlichen auf der Bildungsfor-schungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 12. bis 13. März in Berlin  vor.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Kolleg erforscht Krisen in Lateinamerika – und ihre Lösungen (Nr. 18/2019)

Veröffentlicht am 1. März 2019
Universität Bielefeld koordiniert Verbundprojekt / Hauptphase beginnt

CALAS: Professor Dr. Joachim Michael, Professor Dr. Olaf Kaltmeier, Nadine Pollvog (v.l.). Foto: Universität Bielefeld

Lateinamerika ist mit Krisen konfrontiert: ob bei den politischen Unruhen in Venezuela, der Abholzung des Amazonas, bei der Gewalt gegen Frauen („Feminizide“), bei der extremen Schere zwischen Arm und Reich oder der Androhung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko. Wie lösen lateinamerikanische Gesellschaften Krisen? Zu dieser Frage fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Verbundprojekt CALAS ab März in der sechsjährigen Hauptphase mit insgesamt 12 Millionen Euro. Die Universität Bielefeld koordiniert das „Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences“ (CALAS), mit Hauptsitz an der Universität Guadalajara, einer strategischen Partneruniversität Bielefelds.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

Neue Himmelskarte veröffentlicht (Nr. 16/2019)

Veröffentlicht am 19. Februar 2019
Hunderttausende neue Galaxien entdeckt – Bielefelder Forscher beteiligt

Durch LOFAR haben die Forschenden herausgefunden, dass der Galaxienhaufen Abell 1314 durch die Verschmelzung mit einem anderen Haufen entstanden ist. Abell 1314 ist 460 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Bild: Amanda Wilber/LOFAR Surveys Team
Ein internationales Team von mehr als 200 Astronominnen und Astronomen aus 18 Ländern hat die erste Karte einer Himmelsdurchmusterung von bisher unerreichter Empfindlichkeit mit dem Radioteleskop „Low Frequency Array“ (LOFAR) veröffentlicht. Die Karte enthüllt Hunderttausende unbekannter Galaxien und wirft ein neues Licht auf Forschungsgebiete wie Schwarze Löcher, interstellare Magnetfelder und Galaxienhaufen. Eine Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“, die heute (19.02.2019) veröffentlicht wird, widmet sich 26 Forschungsarbeiten, in denen die ersten Ergebnisse der Durchmusterung beschrieben werden. Die Universität Bielefeld ist am Betrieb eines der 51 LOFAR-Antennenfelder beteiligt, die über ganz Europa verteilt sind. Repräsentant Deutschlands beim Steuerungsgremium von LOFAR ist Professor Dr. Dominik Schwarz von der Universität Bielefeld. Der Physiker und seine Arbeitsgruppe erforschen die Entstehung und die Entwicklung des Universums.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Institut für Familienunternehmen wächst (Nr. 14/2019)

Veröffentlicht am 8. Februar 2019
Kooperation mit Fakultät für Rechtswissenschaft / Konferenz am 11. März

Die Professorinnen Dr. Anne Sanders und Dr. Christina Hoon bilden gemeinsam mit Prof. Dr. Fred G. Becker das geschäftsführende Direktorium des iFUn. Foto: Universität Bielefeld
Das an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld angesiedelte „Institut für Familienunternehmen“ (iFUn) erweitert sich. Künftig firmiert es als „Institut für Familienunternehmen – Ostwestfalen-Lippe (iFUn) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Fakultät für Rechtswissenschaft“ und ergänzt seine Forschung um rechtswissenschaftliche Fragen aus dem Gesellschafts- und Steuerrecht. Neben den beiden Wirtschaftswissenschaftlern Professor Dr. Fred G. Becker und Stiftungsprofessorin Dr. Christina Hoon ist nun auch die Juristin Professorin Dr. Anne Sanders Mitglied im erstmals gewählten geschäftsführenden Direktorium.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Entwicklung neuer magnetischer Sensoren beschleunigen (Nr. 11/2019)

Veröffentlicht am 30. Januar 2019
Kompetenzzentrum der Universitäten Bielefeld und Mainz nimmt Arbeit auf

Kompetenzzentrum MagSens
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit 2,5 Millionen Euro das neue Forschungslabor „MagSens“ der Universität Bielefeld und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das in diesem Monat seine Arbeit aufnimmt. Das standortübergreifende Kompetenzzentrum erforscht und entwickelt magnetische Hochleistungssensoren, die robust, energiesparend und verzögerungsfrei messen. Magnetische Sensoren werden für Smartphones und autonome Fahrzeuge, für Biotechnologie und für vernetzte Systeme in der Industrie 4.0 benötigt. Die Sensoren können zum Beispiel Positionen, Bewegung und elektrische Stromstärke erfassen.[Weiterlesen]
Gesendet von NLangohr in Forschung & Wissenschaft

Globaler Arbeitsmarkt: Mythos oder Wirklichkeit? (Nr. 10/2019)

Veröffentlicht am 24. Januar 2019
Abschlusstagung der internationalen ZiF-Forschungsgruppe

Gibt es den globalen Arbeitsmarkt? Wo ist er und was wird dort gehandelt? Die Forschungsgruppe „In Search of the Global Labour Market“ („Auf der Suche nach dem globalen Arbeitsmarkt“) ist dieser Frage in den vergangenen zehn Monaten am Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) nachgegangen. Am 31. Januar und 1. Februar stellen die Forschenden ihre Ergebnisse auf der Abschlusstagung der Forschungsgruppe vor.[Weiterlesen]
Gesendet von JBömer in Forschung & Wissenschaft

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